Cassandra Clare & Holly Black: Magisterium 02: Der kupferne Handschuh, gelesen von Oliver Rohrbeck

magi1Diesmal fand ich Oliver Rohrbeck richtig richtig gut. Die Stimme passt zu der Geschichte über Callum und das Magisterium wie das Schwert in die Scheide. Es handelt sich bereits um den zweiten Band der Reihe, aber Callum hat es nicht einfacher.

Gegen den Willen seines Vaters hat er das erste Jahr durchgehalten und die erste Pforte durchschritten. Damit ist ein Grundstein seines Lebens gelegt: niemand kann ihm seine Zauberkräfte mehr nehmen. Weiterlesen

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Cassandra Clare & Holly Black: Magisterium 02: Der kupferne Handschuh

Namagichdem er das erste Jahr an der Magierschule Magisterium geschafft hat, wünscht sich Call nichts sehnlicher, als dass die Sommerferien, welche er zu Hause bei seinem Vater verbringt, enden und er endlich wieder an die Schule und zu seinen Freunden zurückkehren kann. Doch Calls Vater Alistair scheint alles daran zu setzen, damit Call auch diesmal nicht ins Magisterium geht. Dann verschwindet auch noch Calls Haustier, der chaosbesessene Wolf Mordo, und Call entdeckt das Mysterium über den kupfernen Handschuh, der in der Lage ist, einen Chaos-Magier zu töten. Hat wirklich sein eigener Vater den Handschuh gestohlen? Und auf wen hat er es abgesehen? Rasch befinden sich Call und seine Freunde in größter Gefahr. Weiterlesen

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Nina Blazon: Liebten wir

liebeFotografin Mo sieht ihr Leben in Bildern – bis sie von der Großmutter ihres Freundes unfreiwillig zu einer Reise nach Finnland gezwungen wird. Nina Blazon erzählt im Roman „Liebten wir“ von einer Reise in die Vergangenheit, denn Oma hat aus Kindertagen in Helsinki noch eine Rechnung offen.
Für alle Figuren endet die Reise dramatisch. Am Schluss sind zwei Mörder entlarvt, es gibt noch mehr Tote, aber auch neues Glück. Manchmal ist der Roman ausschweifend erzählt, aber im letzten Drittel nimmt die Geschichte richtig gut Fahrt auf.
Und dann ist es vergnüglich zu lesen, wie Oma sich auf Spurensuche nach ihrer alten Freundin Matilda und ihrem Exfreund begibt. Und das Leben von Mo verändert die Reise komplett.

Nina Blazon: Liebten wir.
Ullstein, Juni 2015.
336 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Frl. Krise & Frau Freitag: Gangster in der Aula: Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln

aulaWie konnte das passieren? Während der Weihnachtsfeier der Lehrer versuchen drei Bankräuber, einen nahegelegenen EC-Automaten zu sprengen, scheitern und flüchten in die Turnhalle, wo gerade das allseits beliebte Schrottwichteln stattfindet. Sie nehmen die Lehrer und zwei Schüler als Geiseln und im Laufe der Nacht kommt so manche Wahrheit ans Tageslicht. Das Verhältnis zwischen Frl. Krise und Frau Freitag war auch vorher schon leicht eingetrübt (oh man, ein gerade Ex-Raucher und ein Raucher sind wirklich eine explosive Kombi), aber jetzt droht ihre beruflich-freundschaftliche Beziehung endgültig zu zerbrechen. Weiterlesen

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Helge Thielking: Das gute Kind

kindVor 18 Jahren verschwanden Femke Sundermanns beste Freundin und deren Baby spurlos. Die Polizei fasste den mutmaßlichen Doppelmörder, aber die Leichen blieben verschwunden. Femke wurde Kriminalkommissarin, hat gerade durch ein schreckliches Unglück ihr Kind verloren, da steht eine 18-Jährige vor ihrer Tür in Bremen, die behauptet, das verschwundene Baby von damals zu sein.
Helge Thielking erzählt das in seinem Krimi „Das gute Kind“ mit Hochspannung, entwickelt klug Erzählstränge, die überraschen und am Schluss mit Thrilleratmosphäre psychologisch sehr klug zusammengefügt sind. – Ein tolles Buch, das so sehr fesselt, dass man es nicht aus der Hand legen möchte und das am Ende alle überrascht.

Helge Thielking: Das gute Kind.
Bastei Lübbe, August 2015.
320 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Kerstin Gier: Silber – Das dritte Buch der Träume

silberLeider schon das Ende der Trilogie. Leider auch deswegen, weil doch gar zu viel ungeklärt blieb oder einfach im Abspann erzählt wurde. Die Geschichte an sich ist spannend und auch lustig, wie von Kerstin Gier gewohnt. Aber da hat sie viele Charaktere und Handlungsstränge über drei Bücher hinweg aufgebau, um dann auf den letzten Minuten die Luftblasen anzustechen und eine nach der anderen zerplatzen zu lassen. Schade eigentlich. Weiterlesen

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Dariusz Muszer: Schädelfeld

schadel„… Ja, mit der Zeit würde er schon einen Weg finden, um wieder zum Töten zu kommen. Denn Töten bedeutete doch Leben. Jedenfalls für ihn. Und für alle seine Männer. … Draußen regnete es. Die Erde war feucht und dunkelgrau, genauso wie die verkrüppelten Bäume, die in lichten, schiefen Reihen standen, mutlos und zum Boden geneigt, als hätten sie keine Lust gerade zu wachsen.“ (S. 227)
Morden heißt Überleben. Doch zu welchem Preis?!
Dariusz Muszer, geboren 1959 in Westpolen, hat viele Themen in seinen futuristischen Roman „Schädelfeld“ gepackt. Zum einen existieren viele Parallelwelten zueinander und miteinander, bis durch die Zerstörung einer/der Erde ein Ungleichgewicht im Universum entstanden ist. Weiterlesen

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Kjersti A. Skomsvold: 33

33Die junge norwegische Autorin Kjersti A. Skomsvold hat bereits mit ihrem Debütroman „Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich“ bewiesen, dass sie einen urkomischen und gleichzeitig eindringlich sublimen Schreibstil beherrscht.

Ihr neuer, in Ich-Form geschriebener Roman handelt von einer jungen Mathematiklehrerin die sich ein Kind wünscht. Sie will der Mathematik den Rücken kehren und träumt davon, einen Roman zu schreiben.
In Gedankensprüngen vernetzt sie ihr Leben mit dem toten geliebten Ferdinand, der stets in ihrem Kopf präsent ist und mit Samuel, den sie ebenfalls liebt.

Man muss sich von den ungewöhnlichen Gedankengängen der Protagonistin, die die Dinge wie Röntgenstrahlen durchleuchten, mittreiben lassen.

Kjersti A. Skomsvold: 33.
Hoffmann & Campe, Oktober 2015.
144 Seiten, Gebundene Ausgabe, 20,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Annegret Glock.

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Brian Staveley: Thron-Serie 02: Thron in Flammen

flammeEinst waren sie allein auf der Welt – die unsterblichen Csestriim, die über die Welt wandelten, aus der ihre Kinder, die Menschen, geschaffen wurden. Sie studierten ihre Abkömmlinge, freuten sich an deren Fertigkeiten und Eigenheiten.

Als die Menschen rebellierten kam es zum Krieg. Im Verlauf der Auseinandersetzungen gelang es dem Heerführer der Csestriim zwei der mittlerweile in Fleisch auf der Welt wandelnden jungen Götter zu töten, sein Ziel, die Menschheit auszulöschen aber hat er, bislang zumindest, nicht erreicht. Weiterlesen

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Hera Lind: Die Frau, die zu sehr liebte

heraEinmal im Jahr schreibt Hera Lind einen Roman mit einer „wahren Geschichte, die das Leben schrieb“. Und diese Bücher sind inzwischen erfolgreicher als die anderen Romane der Bestseller-Autorin. Weil das, was die Heldinnen in den realen Geschichten erleben, so unglaublich ist.
Nach Afrika und in den Orient hat Hera Lind ihre Leser schon mitgenommen. In „Die Frau, die zu sehr liebte“ erzählt sie im Vergleich dazu eine recht gewöhnliche Liebesgeschichte. Arztfrau Linda verliebt sich an der Gartenhecke einer Freundin in deren gut aussehenden Nachbarn. Der schöne Frank trennt sich zwar von seiner Frau, entpuppt sich aber als Hallodri. Weiterlesen

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