Foster ist sieben Jahre alt, als sein Vater immer mehr Sachen vergisst. Erst ist es nur der Herd, der nicht ausgestellt ist, dann ein Geburtstag, hier etwas beim Einkaufen, den Nachhauseweg vom Supermarkt. Ja, es wird immer schlimmer. Und Foster weiß nicht, wie er seinem Vater helfen kann. Der war doc
h immer so fantasievoll und dachte sich mit Foster Geschichten über Drachen und andere Fantasiewesen aus. Foster versteht die Welt nicht mehr und seine Mutter sagt ihm nur, dass er sich darum keine Sorgen machen müsse. Was aber passiert, wenn Papa auch Foster vergisst und sich nicht mehr an ihn erinnern kann?
In Dianne Touchells neuer Geschichte liegen Lachen und Weinen nah beieinander. Die Geschichte wird aus den Augen des 7-jährigen Fosters erzählt, der natürlich nicht alle Zusammenhänge der Krankheit seines Vaters versteht und auch nicht recht weiß, was die Folgen sein können. Er macht sich auf kindliche Art und Weise seine Gedanken und die sind berührend und wundervoll. Das Buch geht ans Herz und ist weniger Jugendbuch, sondern ein Buch für Erwachsene, das sie dazu aufruft, ihren Umgang mit Kindern in solchen Extremsituationen zu hinterfragen. Weiterlesen








