Das Buch ist der erste Band der Good-Girls-Reihe und stellt Liv und Parker in den Mittelpunkt.
Sie ist eine Naturgewalt – selbstbewusst und humorvoll.
Er ist der beste Freund ihres Bruders und damit natürlich tabu.
Dennoch verliebten sie sich als Jugendliche ineinander, brachen sich jedoch gegenseitig das Herz, da eine Beziehung unmöglich erschien.
Vier Jahre später treffen sie wieder aufeinander – und sofort fühlt es sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Die Gefühle füreinander sind noch da, doch in beiden Leben hat sich einiges verändert.
Die Geschichte ist ein relativ kurzes Lesevergnügen, da das Buch nur wenige Seiten umfasst. Dadurch kommt die Autorin schnell zum Punkt und schweift nicht aus. Hin und wieder hätte ich mir jedoch mehr Details gewünscht, da vieles sehr gradlinig wirkt. Die Kapitel sind ebenfalls recht kurz gehalten, enden meist mit einem Cliffhanger, sodass man einfach weiterlesen möchte. Durch die wechselnden Perspektiven und einige Rückblenden wirkt das Buch lebendig, und man fühlt sich, als wäre man direkt dabei.
Im letzten Drittel hätte ich es allerdings besser gefunden, wenn sich die Handlung etwas mehr Zeit genommen hätte – ein paar zusätzliche Seiten hätten die Geschichte für mich runder gemacht. Das Ende wirkt dadurch etwas überhastet.
Die Chemie zwischen Liv und Parker ist auf jeder Seite spürbar. Gemeinsam sind sie dynamisch, fordern sich gegenseitig heraus und erleben intensive Momente.
Insgesamt ist es ein gutes Buch für zwischendurch, auch wenn ich mir etwas mehr Tiefe erhofft hatte. Wer gerne Second-Chance-Romance liest, wird hier auf seine Kosten kommen, könnte sich stellenweise jedoch mehr Ausarbeitung wünschen. Trotzdem eignet sich das Buch gut als kurzweilige Lektüre. Ich bin gespannt, was der zweite Band der Reihe bereithält.gesamt gut fürs zwischendrin weg lesen. Mal schauen was der zweite Band der Reihe bringen wird.
Holly Renee: Where good girls go to die
Aus dem Englischen übersetzt von Dorothee Witzemann.
Cove, 30. Oktober 2025.
304 Seiten, Paperback, 16,00 Euro.
Diese Rezension wurde verfasst von Katja Plattner.
