Das Leben ist scheiße! Entschuldigung, aber das musste jetzt einmal raus, es ist einfach beschissen. Warum, fragen Sie, warum?
Nun, nehmen sie einmal mich – Mitte Zwanzig, habe gerade mein Hobby zum Beruf gemacht, und repariere PC-Hardware in Moskau – so langsam spricht sich rum, dass man bei mir gute Leistung für ein angemessenes Entgelt bekommt. Die Zukunft sieht rosig aus – ein Hyundai steht vor der Tür, meine kranke Mutter kann ich auch unterstützen, da kommt die Diagno
se – Gehirntumor, inoperabel, die Ärzte geben mir noch einen Monat. Sagte ich schon, dass das Leben wirklich scheiße ist?
Chronos bietet mir für schlappe 70.000 $ an, meinen toten Körper einzufrieren – keine Option, da ich keine 70 Riesen habe und tot bin ich da allemal. Doch dann zwitschert mir ein Vögelchen, dass immer mehr Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, sich in ein Virtual Reality Game einloggen – permanent, und im Spiel dann lebendig bleiben, auch wenn der Körper stirbt. Auch eine Art und Weise, die Unsterblichkeit abseits der haltlosen Versprechend er Religionen zu finden.
Nachdem mir kein anderer Ausweg bleibt, logge ich mich in AfterWorld ein und beginne meinen Charakter zu entwickeln. Als dunkler Hochelf und Hexenmeister beginne ich meinen Weg – zunächst gilt es Erfahrungen zu sammeln, Questen anzunehmen und Beute zu machen – schließlich kostet alles auch in der Spielwelt seine Münzen. Nach und nach beginne ich den Aufstieg zu Fähigkeiten und Macht – wobei ein wenig Glück auch dabei ist, finde ich doch Unterstützung, Verbündete und Freunde – nur leider auch gnadenlose Gegner. Weiterlesen




Annette Pehnt reist nach Amrum, zum ersten Mal mit der Hündin. Die Hündin lebte als Streunerin auf einer südlichen Insel, wurde angefahren und kam über den Tierschutz zur Erzählerin. Seit einem Jahr gewöhnen sich die beiden aneinander. Und nun also Amrum. Eine lange Fahrt mit dem Zug, die Hündin ist unruhig und den Mitreisenden im Weg; sie weiß nicht, was vor sich geht, wo sie schlafen werden. Sie hat gelernt, sich zu fürchten, und muss an der kurzen Leine bleiben.
Gleich zu Beginn ihrer Geschichte warnt sie vor ihrer ziemlich traurigen Geschichte.
