Karoline Sander: Connis großer Adventskalender: 24 Tage bis Weihnachten

Weihnachten – die schönste Zeit im Jahr. Natürlich auch für Conni. Aber irgendwie läuft im Hause Klawitter in diesem Jahr nichts nach Plan. Erst brennt der Adventskranz, dann verkünden Oma und Opa, dass sie über die Feiertage wegfliegen. Und dann werden auch noch Connis Eltern krank. Was wird nun aus dem Weihnachtsfest? Conni und ihr kleiner Bruder Jakob wollen Weihnachten retten und haben jetzt richtig viel zu tun. Ein Tannenbaum muss her, das Weihnachtsessen muss vorbereitet werden, und außerdem müssen sie noch Mama und Papa versorgen. In 24 Kapiteln nimmt uns Conni mit durch ihre Vorweihnachtszeit. Weiterlesen

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Andreas H. Schmachtl: Tilda Apfelkern. Weihnachtszeit im Winterwald: 24 Adventskalender-Geschichten

In „Weihnachten im Winterwald“ macht sich Tilda Apfelkern auf den Weg in den unheimlichen Düsterwald, um Frostbutten für Tante Emilys berühmtes Frostbuttenmus zu sammeln. Dabei trifft sie nicht nur Wildmaus Sylvie und Siebenschläfer Septimus, sondern auch geheimnisvolle rote Wichtel, die ebenfalls hinter den kostbaren Frostbutten her sind.

Die Kurzgeschichte „Winterwunderland“ handelt vom Igel Rupert. Eigentlich müsste er Winterschlaf halten, aber weil er es seiner Freundin Tilda versprochen hat, bleibt er wach. Und unternimmt einen Streifzug durch die winterliche Landschaft.

„Mandelhörnchen“: Edna Eichhorn und ihre Söhne Billy und Benny basteln darin Mandelmännchen. Was für ein Vergnügen!

In „Apfel, Zimt und Hagebutte“ hat Tilda Hunger auf frisch gemachte Marmelade. Aber welche frischen Früchte soll man im Winter nehmen? Frische Hagebutten, die sollen es sein. Freund Rupert hilft bei der Suche nach den leckersten Früchten. Weiterlesen

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Lara Anders: Weihnachtsfest bei der Eule

Dieses Jahr wurde die kleine Eule ausgewählt, sich eine Überraschung für das Weihnachtsfest zu überlegen. Zunächst will ihr aber gar nichts einfallen. Bis sie die Idee hat, alle Tiere des Waldes einzuladen, um mit der Eulenfamilie zu feiern. Sofort macht sie sich an die Arbeit und schreibt allen ihren Freunden einen Brief. Aber was für eine Enttäuschung:  Niemand scheint Zeit zu haben. Der Hirsch zum Beispiel hat Schnupfen, Fuchs und Hase haben sich so zerstritten, dass der eine nicht kommen mag, wenn der andere kommt. Und das Eichhörnchen kann seine Nüsse nicht mehr finden und möchte nicht mit leeren Händen zur Feier erscheinen.

Am Weihnachtsabend gibt es jedoch eine große Überraschung für die kleine Eule – und das Weihnachtsfest wird so schön wie nie zuvor. Weiterlesen

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Hans Traxler: Die grünen Stiefel

„Als Johann eines Morgens erwacht, steht sein Zimmer unter Wasser.“ (Seite 5) So beginnt das neue Kinderbuch von Hans Traxler und damit auch das Abenteuer, das der kleine Johann dort mit den Auswirkungen des Klimawandels erlebt.

Johann wundert sich natürlich darüber, woher das viele Wasser auf einmal kommt. Also zieht er sich seine grünen Gummistiefel an und geht aus dem Haus, um zu schauen, was dort vor sich geht. Und das ist einiges. Die Wiesen sind überschwemmt und im Wasser treiben Eisschollen. Er trifft auf Eskimos, die wegen des Klimawandels ihre Heimat verlassen haben und auf in der Hitze schwitzende Eisbären. Was ist nur geschehen und wer hat das alles verursacht? Weiterlesen

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Thomas Meyer & Mehrdad Zaeri: Wie der kleine Stern auf die Welt kam

Ein kleiner Stern wartet schon eine Million Jahre darauf, auf die Erde zu kommen um ein Menschenkind zu werden. Nach langem Suchen findet der Stern endlich Eltern, bei denen er aufwachsen möchte. Eine Eule hilft ihm dabei.

Die großflächigen Bilder spiegeln die Geschichte aussagekräftig. So ganz nebenbei kann man darin nebensächliche Details wie zum Beispiel unterschiedliche Hautfarben der Eltern bemerken.

Hinter der Geschichte um den kleinen Stern, der mit Hilfe der weisen Eule zum Leben erweckt wird, steckt in doppelter Sicht –  vom Ursprung allen Entstehens bis hin zur Menschwerdung – eine aufklärende Botschaft. Das Fantastische entspringt der Wirklichkeit.

Die märchenhaft anmutende Illustration von Mehrdad Zaeri unterstreicht den kindgerecht verpackten Text von Thomas Meyer und lässt Platz für eigene Phantasien.

Thomas Meyer & Mehrdad Zaeri: Wie der kleine Stern auf die Welt kam.
Diogenes, Oktober 2020.
40 Seiten, Gebundene Ausgabe, 18,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Annegret Glock.

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Nicolas Gorny: Die schaurigen Fälle des Derek Schlotter – FRANKENfrosch lebt!

Was kann die Folge von einem Klassenbucheintrag zu viel sein? In Derek Schlotters Falls ist dies die Pausenaufsicht. Während der Hobby-Kriminalist eher missmutig diese Aufgabe erledigt, hört er plötzlich ein seltsames Geräusch aus dem Schulkeller. Dort hantiert der Hausmeister Frankenkiesel in einem Labor. Dereks Fragen beantwortet der Hausmeister seltsam ausweichend mit „einem geheimen Experiment“.

Dereks Neugier ist geweckt und so beschließt er zusammen mit seinem Freund Mesut und dem Detektivhund Rufus dem geheimen Labor im Keller der Schule einen nächtlichen Besuch abzustatten. Geplant, getan, die drei Freunde dringen dank dem Dietrich-Set von Vater in das Labor des Grauens vor. Hier finden sie unter anderem die seltsame Tinktur mit dem Namen „Wachstumssirup“. Was wohl geschieht, wenn man diese Tinktur auf einen Schokoriegel aufträgt? Weiterlesen

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Jonty Howley: Männer weinen

„Es ist Okay zu weinen, egal wie groß du bist.“

Levi hat vor seinem ersten Tag an der neuen Schule ein wenig Angst. Sein Vater fühlt sich hilflos und  gibt seinem Sohn schließlich nur eins mit auf den Weg : „Männer weinen nicht“. Aber stimmt das wirklich? Auf seinem Spaziergang zur Schule begegnet Levi vielen – ganz unterschiedlichen – Männern, die weinen.

Die Illustrationen haben mich sofort angesprochen: Sie sind großflächig, äußerst detailliert und in zurückhaltenden Pastellfarben gestaltet. Levis Schulweg führt ihn an Promenade und Hafen entlang, durch einen Park hindurch und da gibt es für die kleinen Leser viel zu entdecken. Der Text hingegen ist sparsam eingesetzt, aber man versteht sofort, worum es geht.

Leider findet man auch heute noch in vielen Kinderbüchern stereotypes Verhalten von Männern und Frauen bzw. Mädchen und Jungen. Das fängt mit der Kleider-/ Farbwahl an und hört mit Verhaltensmustern auf. Weiterlesen

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Mark-Uwe Kling: Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat

Oma und Opa sind wieder zum Aufpassen bei Luisa, Max und Tiffany. Wer hier auf wen aufpasst, ist den Kindern besser klar als ihren Großeltern. Denn diese können ganz schön schusselig sein. Bei ihrem letzten Besuch hat Oma bereits das Internet kaputt gemacht, jetzt ist Opa an der Reihe: Als er einen Tee kochen will, stellt er den Wasserkocher auf den Herd. Dort fängt das Plastik an zu schmelzen und natürlich stinkt die ganze Wohnung.

Die Familie muss den ganzen Tag im Garten verbringen, was aber eigentlich ganz lustig wird. Am Ende zelten sie sogar und das ist wie ein Ausflug zu Hause.

Opa ist das Ganze furchtbar unangenehm, vor allem als dann auch noch Mama und Papa nach Hause kommen. Doch wie sich herausstellt, ist dieser Wasserkocher nicht der erste gewesen, den die Familie hatte und jeder der Vorgänger hat eine ganz eigene Geschichte. Vor allem aber, hat jeder schon mal etwas Dummes gemacht, alle aus der Familie, Opa ist also nicht der einzige. Weiterlesen

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Nancy Vo: Ranger

Annie ist ein Ranger. Tagelang streift sie alleine durch die Wälder und kundschaftet die Gegend aus. Eines Tages kümmert sie sich um einen Fuchs, der in einem Fangeisen eingeklemmt ist. In der Regel bedeutet so eine brutale Falle das Todesurteil. Doch der Fuchs lebt. Noch. Für mehrere Tage kümmert sich Annie um ihn, bis es ihm wieder besser geht. Danach beschließt der Fuchs, Annie zu folgen. Und es zeigt sich, dass dies eine richtig gute Idee war.

Nancy Vo wuchs in der Prärie auf. Nach einem Studium in Kunst und Architektur wollte sie Kinderbücher schreiben und illustrieren, suchte und fand Gleichgesinnte. Heute arbeitet sie als Städteplanerin in Vancover BC in Kanada.

Die Autorin hat aus ihrem zweiten Kinderbuch wieder ein Kunstwerk geschaffen, in das sie Bildelemente auf das Wesentliche konzentriert. Tusche, Zeitungsmaterial, Stoffe und Holz verbindet sie zu einem dezenten Augenschmaus. Weniger ist bekanntlich mehr.

Der von Richard Rosenstein übersetzte Text integriert sich so angenehm in die liebevoll gestalteten Bilder, dass hieraus eine harmonische Einheit entstanden ist. In den Vordergrund drängeln sich die orangerote Farbe der Liebe im Halstuch und Fuchsfell sowie die Schattenbildung der helfenden Hand. Weiterlesen

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Marianne Kaurin: Irgendwo ist immer Süden

Das Leben ist kompliziert, wenn man elfeinhalb und erst seit einem Jahr in der Klasse ist. Wenn man in einem heruntergekommenen Block des Tyllebakken Bauvereins wohnt mit einer Mutter, die immer müde ist und nicht arbeitet.

Es ist der letzte Tag vor den Sommerferien. Ina ist noch immer ohne Freunde und wünscht sich sehnlichst, Teil der Gruppe um Mathilde und Regine zu sein. Sie sind die coolsten Mädchen. Doch Ina ist für sie entweder unsichtbar oder – viel schlimmer – ein Grund zur Belustigung. Alles andere als cool ist auch Vilmer, der ab dem nächsten Schuljahr in ihre Klasse gehen wird und sich schon mal vorstellen soll. Sein hässliches T-Shirt und die viel zu große Hose lassen ahnen, wo er neu hingezogen ist: Nach Tyllebakken. Güllebakken, spotten die anderen. Mathilde schlägt vor, dass alle in der Klasse erzählen sollen, was sie in den Sommerferien Tolles vorhaben. Eine geplante Reise klingt großartiger als die andere – Ina bleibt nichts anderes übrig als zu flunkern. Sie behauptet, in den Süden zu fahren. Dabei wird sie nirgendwohin reisen, sie kann froh sein, wenn die Mutter es schafft, jeden Morgen aufzustehen. Damit die Mutter sich keinen Kummer macht, weil Ina keine Freunde findet, hat Ina sich eine beste Freundin ausgedacht, Maria. Weiterlesen

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