Daniel Napp: Dr. Brumms verrückte Abenteuer

Welch ein Glück, dass Daniel Napp, dem Erschaffer von Dr. Brumm, die Ideen für neue Dr. Brumm-Abenteuer nicht auszugehen scheinen, denn Lachen ist garantiert bei den umwerfend komischen Geschichten mit dem tollpatschigen Bären. Dr. Brumm-Fans und alle künftigen Leser werden sich über diesen neuen Sammelband, in dem 32 Abenteuer des Dr. Brumm mit auf den Punkt gebrachten Gags vereint sind, freuen.

Natürlich sind auch wieder Dr. Brumms Freunde, ein Goldfisch mit Namen „Pottwal“ und ein Dachs namens „Dacks“ mit von der Partie.

Ob zusammen auf der Wippe mit Pottwal, beim Verfrachten eines Riesenkürbis, der nicht durch die Tür passt oder beim Zubereiten von Bratkartoffeln, die Dr. Brumm bereits aus der Pfanne verspeist hat, bevor sein Gast, der Dachs eintrifft, – jede der kurzen Geschichten hat ihren ureigenen Witz, über den auch die großen Vorleser schmunzeln können. Weiterlesen

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Oren Lavie, Anke Kuhl: Konrad Kröterich und die Suche nach der allerschönsten Umarmung

Konrad Kröterich von Keks führt ein sehr beschauliches Leben und es ist sehr klar: Seine liebste Gesellschaft ist er selbst. Er lebt alleine in seinem Haus und wenn er sich einsam fühlt, stellt er sich vor seinen Spiegel und genießt es, Zeit mit einem Gleichgesinnten zu verbringen. Das einzige andere Lebewesen, das er leiden kann, ist seine Petunie. Bis er eines Morgens aufgeregt aus dem Bett springt, weil er von der allerschönsten Umarmung geträumt hat. Kurzentschlossen macht er sich auf die Suche, nach diesem perfekten Gefühl, das im Traum so angenehm war, doch all seine Bekannte machen irgendetwas falsch. Die Giraffe ist zu groß, der Fisch ist zu nass und überhaupt fühlt sich alles nicht richtig an. Auch als er dazu übergeht, Fremde zu umarmen, ist immer etwas nicht richtig. In seiner verzweifelten Suche stellt er irgendwann eine Annonce in die Zeitung, die so viel Aufmerksamkeit bekommt, dass neben einer großen Menge an Tieren auch ein Reporter vom Fernsehen im Park eintrifft. Zum Glück, denn gerade er ist es, der Konrad Kröterich genau im richtigen Moment zeigen kann, was eine Umarmung wirklich bedeutet. Weiterlesen

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Tamzin Merchant: Die Gilde der Hutmacher. Geheimnisse aus Stoff und Seide

„Die Gilde der Hutmacher“ ist der Auftakt zu einer spannenden und magischen Jugendbuchreihe für Leser ab zehn Jahren. Hauptfigur ist die elfjährige Cordelia Hatmaker, deren Vater auf dem Meer verschollen ist – auf der Suche nach besonderen Accessoires für neue Hüte. Aber das ist leider nicht einmal ihre einzige Sorge, denn das ganze Land schwebt in Gefahr und kann nur gerettet werden, wenn Cordelia es schafft, die verfeindeten Gilden wieder zu versöhnen.

Hutmacher, Stiefelmacher, Mantelmacher … das alles sind die üblichen Ausstatter des Königs, wie man sie aus unzähligen Geschichten kennt. Doch Tamzin Merchant hat sie mit magischen Fähigkeiten ausgestattet, sodass ihre Kreationen nicht nur die königliche Familie zu kleiden vermögen, sondern sogar den Frieden zwischen England und Frankreich gewährleisten könnten. Könnten, denn die Magie wird offenbar auch zu dunklen Zwecken eingesetzt. Erklärt das vielleicht das unglaubliche Verhalten des englischen Königs, der vollkommen unzurechnungsfähig zu sein scheint?!? „[…] auf einem Bein blökend wie ein verlorenes Schaf. Über ein Ohr hatte er sich einen Samthandschuh gestülpt, in einem Nasenloch steckte ein Radieschen und auf seinem Kopf balancierte er den anderen hellblauen Stiefel.“ (Seite 38). Weiterlesen

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Nadia Al Omari: Alles Humbug

Tante Chapiquita wohnt am anderen Ende des Dorfes. Ein Mädchen wird jede Woche von ihrer Mutter zu der seltsamen alten Frau geschickt, um Eier zu holen. Wie an jedem Mittwoch hat das Mädchen auch dieses Mal ein mulmiges Gefühl, als sie sich auf den Weg zu Tante Chapiquita macht. Denn alle im Dorf behaupten, sie sei eine Hexe.

Als das Mädchen bei Tante Chapiquita ankommt, ist wirklich alles ziemlich unheimlich. Ihr ganzes Haus hängt voller Blüten und Wurzeln, die sie dort trocknet. Möglicherweise, um daraus Zaubertränke zu brauen? Und welches merkwürdige Arbeitsmaterial verbirgt sich in den geheimnisvollen Jutesäcken in ihrer Wohnstube? Weiterlesen

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Anke Girod: Smilli Green und das zauberhafte Fräulein PurPur

Als die zehnjährige Smilli auf dem Flohmarkt ein altes, verrostetes Kästchen mit einem geheimnisvollen Blumensamen findet, weiß sie sofort, dass dieser etwas ganz Besonderes ist. Dafür hätte sie die mysteriöse Warnung des Verkäufers und die rätselhafte Inschrift gar nicht gebraucht. Ihr bester Freund Nick hingegen ist skeptisch – klar, er ist ja auch nicht so in Kräuter vernarrt wie Smilli. Als dann aber die Blume innerhalb eines einzigen Tages wächst und die schönste Blüte formt, die die beiden je gesehen haben, ist auch er überzeugt, dass ihr Fund mehr ist, als er zu sein scheint. Und damit nicht genug: Die schöne Blüte wechselt ständig die Farbe: Mal ist sie Violett, dann wieder Rosa und manchmal wird sie sogar schwarz und wirkt wie abgestorben. Smilli und Nick setzen alles daran, das Geheimnis der Blume zu lüften, denn vor allem Smilli ist sich sicher: Das könnte ihre Rettung sein. Weiterlesen

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Dhonielle Clayton: Die Marveller 01: Magie aus Licht und Dunkelheit

Ella Durand aus New Orleans gehört zu der Fabulierer-Familie, die die Grenze zu den Dunkelreichen bewacht. An ihnen ist es, die Seelen ins Jenseits weiterzuleiten, dafür zu sorgen, dass der Frieden gewahrt wird. Dabei nutzen sie ihre eigene Magie des Fabulierens, werden aber vom Rest der magischen Welt verachtet, ja ausgegrenzt. Ella wird als erste aus den Reihen der Fabulierer ausgewählt, die in luftiger Höhe schwebende Schule der Marveller zu besuchen. Es geht um nichts weniger, als die Diskriminierung abzuschaffen, Vorurteile zu überwinden und die Gemeinschaft der magisch Begabten ein klein wenig gerechter zu machen.

Dass es unsere Ella nicht leicht haben würde an der Eliteschule der Marveller, war allen, auch ihr, von vorne herein klar. Dass sie aber auf derart fiese, neidische Mitschülerinnen treffen würde, verletzt sie. Auch wenn sie sich nach außen hin nicht anmerken lässt, gehen ihr die Bosheiten ganz schön an die Nieren. Dabei versucht sie es wirklich, ihr Temperament zu zügeln, offen und freundlich zu sein, allein, die Abkömmlinge der angesehenen Marveller-Clans dissen sie, wo es nur geht. Weiterlesen

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Judith Merchant: Hanni hat Tomaten in den Ohren

Das kennt wohl jeder, der kleine Kinder hat: Wenn Mama oder Papa bestimmte Sachen sagen, funktionieren die Kinderohren einfach nicht richtig. Alles Wichtige kriegt man zwar mit, aber besonders schlimm ausgeprägt ist die temporäre Taubheit bei jeglichen Aufforderungen. Vor allem „Aufräumen“ oder „Wegpacken“ sind Wörter, die den kindlichen Gehörgang einfach nicht passieren wollen.

So geht es auch Hanni und ihrer Mutter. Hanni ist gerade sehr beschäftigt und malt ein tolles Bild, als ihre Mama möchte, dass sie endlich ihren Teller in die Spülmaschine räumt. Doch das hört Hanni einfach nicht. Hat sie vielleicht Tomaten auf den Ohren? Ja, das muss es sein, denkt Hanni, sie hat Tomaten IN den Ohren! Deshalb kann sie absolut gar nichts hören! Oder sind es Gurken?

Schnell bringt Mama sie zu Doktor Mertens. Der hat eine Trompete und kann damit nachsehen, was in Hannis Ohren los ist. Und was er da alles findet, überrascht nicht nur Mama… Weiterlesen

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Tracey Turner & Åsa Gilland: Das ist unsere Welt

Esrin lebt in Göreme, das ist ein kleines Dorf in der türkischen Region Kappadokien. Mit ihrer Familie wohnt sie in Felsenwohnungen, die vor über tausend Jahren in die Formationen der versteinerten Vulkanasche geschlagen wurden.

Namelok ist eine Massai und lebt in der Serengeti Kenias in einem Dorf, das aus acht Hütten besteht. Sie geht gerne zur Schule und kümmert sich ansonsten um das Melken der Kühe und Ziegen oder spielt Fußball. Wenn sie groß ist, möchte sie Ärztin werden.

Jaimes Heimat sind die Yungas in Bolivien, Bergnebelwälder, die sich entlang der Anden erstrecken. Um zur Schule zu kommen, muss er ein großes Tal überqueren. Damit das möglich ist, hat sein Vater ein Seil quer über das Tal gespannt, an dem Jaime mithilfe einer Rollenkonstruktion auf die andere Seite rutscht. Pünktlich um 14:00 endet die Schule, damit alle Kinder noch bei Tageslicht Zuhause ankommen – denn im Dunkeln könnte man giftige Schlangen übersehen. Weiterlesen

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Andrea Schomburg & Barbara Scholz: Mattwoch, der 35. Miau

Was ist denn das, ist dieses Buch voller Fipptehler und Bachstubendreher? Nein, nein, aber es ist Mattwoch der 35. Miau, und da ist bei Herrn Käsemeer alles ein bisschen besonders. An diesem speziellen Tag hat er nämlich freu. Und so begleiten wir ihn nach seinem Haferflecken-Frühstück durch einen verrückten Tag voller Waldschwane, Klopperschlingen und Furchtbären.

Andrea Schomburg präsentiert mit ihrem neusten Kinderbuch ein rasantes Buchstabenspektakel, das Eltern und Kindern Spaß macht. Nicht nur in den Zwei- bis Fünfzeilern auf jeder Seite, sondern auch in den Illustrationen finden sich zahlreiche Wortspielereien, bei denen auch Erwachsene gelegentlich überlegen müssen, welches Wort da verdreht wurde. Dabei sind die bunten Seiten von Barbara Scholz so verrückt und wirr gestaltet wie der Text selbst. So können (Vor-)Leser und Zuhörer auch nach wiederholtem Lesen immer noch Neues entdecken. Weiterlesen

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Hans-Christian Schmidt & Andreas Német: Das komische Gefühl

Jedes Kind hat es schon mehr als einmal gespürt und kennt es: Ein komisches Gefühl. Plötzliches ist es da. Manchmal macht es einem Angst, manchmal ist es nur ein wenig unangenehm. Auf jeden Fall fühlt man sich nicht gut damit. Und genau so wird es auch in diesem Buch beschrieben: Niemand weiß, wie ich aussehe, ich bin unsichtbar.

Die verschiedenen Illustrationen des komischen Gefühls bringen es schon ganz gut auf den Punkt: Einmal ist da ein Gekrakel mit einer immer dunkler werdenden Mitte dargestellt, dann ein gezacktes Wirrwarr oder ein unauflösbares, gebogenes Knäuel. – Egal wie es aussieht, ob es im Innern zieht, hämmert oder drückt – klar ist: so etwas möchte man auf keinen Fall in seinem Bauch verspüren. Weiterlesen

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