Der siebte Band von Simon Becketts Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter beginnt wie ein klassischer Horrorfilm: tiefschwarze Nacht, Sturm und Blitz und Donner, sintflutartige Regenfälle, ein undurchdringlicher, finsterer Wald. Mittendrin David Hunter, der sich verfahren hat. Eigentlich war er auf dem Weg nach Carlisle, um an einer Ermittlung teilzunehmen. Stattdessen landet er in einem abgeschiedenen Dorf in den Cumbrian Mountains und einem heruntergekommenen ehemaligen Hotel mit spinnwebverhangenen Fenstern. Fehlen nur noch Zombies, Vampire oder Poltergeister.
Hinreichenden Ersatz findet Hunter in den Bewohnern des gar sich so paradiesischen Edendale. Die Menschen sind unfreundlich, misstrauisch oder gar feindselig, insbesondere ein herrischer, hasszerfressener Alter, ein hinterhältiger Riese und ein pubertierendes Rabenaas.
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