Evie ist vierzehn, Vollwaise, seit ein paar Jahren adoptiert und von ihrer Kindheit sowohl seelisch als auch körperlich gezeichnet. Unter diesen Vorzeichen scheint das weitere Leben vorbestimmt zu sein wie eine Einbahnstraße. Doch Evie hat das Glück, von einem älteren Ehepaar adoptiert zu werden, das sie lieben kann, wie sie ist. Die Ich-Erzählerin des Romans ist für die neuen Eltern Amy und Paul eine zweite Chance für ein ausgefülltes Familienleben, das durch den frühen Tod ihres Sohnes beendet schien. Wie in jedem anderen Familienleben hat jeder von ihnen ein eigenes Maß an Last und Freuden zu tragen. Evie zum Beispiel fällt es schwer, sich ihren neuen Freundinnen anzuvertrauen. Hinzu kommt ihre persönliche Fehde mit einem reichen Nachbarjungen, der gern Schwächere schikaniert und Evie bei einer Auseinandersetzung in Lebensgefahr bringt. Weiterlesen
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Reinhold Messner: Pol: Hjalmar Johansens Hundejahre
„… Wie die Eroberer von Süd- und Nordpol, deren Namen heute noch leuchten, ihren jeweils zweiten Mann gebrochen haben, lasse ich einen dieser „Helden“ nun selbst erzählen. Hjalmar Johansen. …“
Abenteuer, Ruhm, und ein sozialer Aufstieg waren der Motor für den Norweger Hjalmar Johansen, geboren 1867 in Skien, das ewige Eis zu bereisen. 1893 erhielt er den letzten Platz im Expeditionsteam von Fridtjof Nansen. Als Heizer begann seine Arbeit, und an Nansens Seite durfte er als Einziger aus der Mannschaft zum Nordpol. Dies verdankte er seinem Geschick mit den Hunden, der scheinbar unerschöpflichen Leidensfähigkeit und seiner körperlichen Fitness als Skifahrer und Turner. Weiterlesen