Zum Totlachen! Achtsamkeitsübungen integriert in einem schwarzhumorigen Krimiplot – Karsten Dusse hat mit diesem Roman eine literarische Lücke geschlossen. Erkenntnis: Unliebsame Geschäftspartner lassen sich ganz tiefenentspannt aus dem Weg räumen, ohne schlechtes Gewissen! Beißt der Boss durch unterlassene Hilfeleistung ins Gras, liegt dies nicht an böser Absicht. Weit gefehlt! Es liegt lediglich daran, dass man in diesem Moment einfach fokussiertes Singletasking betrieben und sich auf die eigene Zeitinsel zurückgezogen hat. Wer unkooperativen Geschäftspartnern die Nase bricht, tut dies selbstverständlich nur, weil er deren innerste Bedürfnisse erkannt hat. Das Gegenüber hatte das Bedürfnis nach Krawall. Den hat er bekommen. Wenn einem ein Haufen Krimineller nach dem Leben trachtet, ist es hilfreich, sich den Begriffen Sicherheit und Unsicherheit völlig wertfrei zu nähern… schon sieht das Leben wieder rosig aus. Und mit der richtigen Atmung bringt einen auch ein explodierter Firmenwagen nicht aus der inneren Mitte.
Zur Story: Björn Diemel hat Probleme. Er ist völlig überarbeitet, bekommt seine Tochter kaum noch zu Gesicht, seine Ehe liegt in Scherben. Als Anwalt sind ihm alle Aufstiegschancen in der Kanzlei verwehrt. Leider ist er zuständig für den „Bäh“-Kunden Dragan, dem Chef eines Verbrechersyndikats. Weiterlesen




Galgenhumor vom Feinsten: Die Kurzgeschichten und Episoden dieses Buches handeln von Menschen, die scheitern, aber trotzdem weitermachen. Irgendwie. Hans Fallada, Autor von „Kleiner Mann, was nun“, macht weder vor Gutsherren, Beamten, Nazis, Bauern, Dieben, herrenlosen Weibern oder Sturköpfen aller Art Halt. Nach dem Motto: „Wenn neunundneunzig Dinge misslungen sind, kann das hunderste doch gelingen.“ Kann… muss aber nicht!


