Der Schweizer Diogenes-Verlag setzt seine Evelyn-Waugh-Reihe mit einem frühen Werk des exzentrischen englischen Autors (1903-1966) fort: „Lust und Laster“, ein Roman aus dem Jahre 1930.
In teils überdrehter Manier wird die oberflächliche englische Spaßgesellschaft der 20er-Jahre portraitiert. Man betrinkt sich, rennt von Party zu Party, und die schlimmste Katastrophe, die passieren kann, ist, zu einem wichtigen gesellschaftlichen Event nicht eingeladen zu werden. Heiratsversprechen haben nichts Bindendes, wer Geld hat, gibt es mit vollen Händen (meist für Alkohol) aus. Erst ein Unfall bei einem Autorennen und der Ausbruch eines (fiktiven) Krieges ändern die Verhältnisse. Weiterlesen








