Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Jane Bowles und Patricia Highsmith: Vier berühmte Frauen, vier Schicksale – ganz eigen und besonders, doch wenn man genauer hinschaut mit einigen Übereinstimmungen. Da wären die frühen Verluste der Väter, die starben, weggingen oder von ihren Ehefrauen aus dem Leben der Kinder getilgt wurden, und die komplizierten Be
ziehungen zu den Müttern. Da wäre der Schritt in die Öffentlichkeit, als Schauspielerin oder Schriftstellerin, mit dem gleichzeitig – durch einen neuen Namen – eine neue Identität erschaffen wurde.
Das Dilemma der Norma Jean Baker ist bekannt: Als Marylin Monroe ist sie ein Kunstprodukt, festgelegt auf die Rollen als (sehr blondes, etwas beschränktes) Sexsymbol. Sie wird durch Kameras erschaffen und beginnt erst zu leben, wenn Menschen ihre Blicke auf sie richten. Doch sie möchte eine ernsthafte Schauspielerin sein, ihrem Image entkommen, echt werden. Sie zweifelt an ihrer Begabung, ist zerrissen zwischen Dichtung und Wahrheit, glaubt nicht an sich. So flüchtet sie in Alkohol und Drogen, um ihr wertloses Leben zu ertragen, bis sie ihm im Alter von nur 36 Jahren selbst ein Ende setzt. Weiterlesen








