„… Die Polizei hat nicht ohne Grund Vorschriften, und ich bemühe mich, sie zu befolgen. Aber die Toten sind wichtiger. Ihre Regeln sind heilig und in Ewigkeit gültig.“ (S. 85)
Fiona arbeitet bei der Polizei, obwohl sie unter dem Cotard-Syndrom leidet. In den Augen ihrer Kollegen und Vorgesetzten wirkt sie mal verschroben oder eigenwillig. Nur ihre engen Freunde sind eingeweiht und wissen die hoch intelligente junge Frau zu nehmen. Früher glaubte Fiona, trotz Puls tot zu sein. Heute spürt sie eine stärkere Nähe zu den Toten als zu den Lebenden und fühlt sich aus diesem Grund für sie verantwortlich.
Während Fiona in der Asservatenkammer aushilft, liest sie zu ihrer Erbauung in alten Akten. Ein tödlicher Sturz von den Klippen und ein Selbstmord wecken ihre Neugier. Dann kommt ein seltsamer Einbruch hinzu, bei dem der Dieb mit ungewöhnlichen Kletterkünsten das Gestohlene zurückgegeben hat. Aus unscheinbaren Verbindungen entwickelt sich allmählich ein richtig großer Fall. Ein Grund mehr für Fiona, mit vollem Einsatz die Hintermänner zu entlarven. Weiterlesen








