Als Yu-jin morgens blutbesudelt erwacht und seine Mutter mit aufgeschnittener Kehle in der Nähe findet, glaubt er, der Mörder zu sein. Alles spricht gegen ihn. Dummerweise hat er an die letzte Nacht keine eindeutigen Erinnerungen. Dies liegt unter anderem an den Entzugserscheinungen der heimlich abgesetzten Medizin. Die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmen. Kostbare Zeit vergeht, bis er den Schock überwunden hat. Und allmählich begreift er, dass die Polizei nur das Augenscheinliche ermitteln wird. Seine Pflicht als guter Sohn verlangt jedoch, die ganze Wahrheit herauszufinden. Leider erweist sich dies als sehr schwierig. Denn Hae-jin, sein Ziehbruder, wird bald kommen.
Yu-jin versteckt den Leichnam und putzt, so gut es geht, die verdächtigen Spuren weg. Viel zu früh steht Hae-jin in der gemeinsamen Wohnung. Wie von Yu-jin befürchtet, hinterfragt der Ziehbruder Mutters Abwesenheit. Er wird immer neugieriger und skeptischer. Auch die Tante, die zugleich Yu-jins behandelnde Ärztin ist, fragt hartnäckig nach.
Der gute Sohn sucht weiter nach der Wahrheit und läuft nicht weg. Gleichzeitig läuft ihm unaufhaltsam die Zeit davon. Weiterlesen








