Der dreizehnjährige Martin unternimmt mit seinem kleinen Bruder Charlie eine Zugreise an die Küste, wo die beiden zusammen mit den Eltern den letzten Urlaub verbracht haben. Geschickt und kindgerecht aufbereitet baut der Autor in die abenteuerlich und witzig geschilderte Handlung die Verarbeitung von Trauer um einen geliebten Menschen ein, was aber erst am Ende klar wird. Nur einen Tag will Martin mit Charlie verreisen, und weil die Eltern das niemals erlauben würden, muss alles heimlich geschehen. Er möchte dem kleinen Bruder nochmals den Delfin zeigen, der in den Sommerferien in St. Bernards immer im Hafenbecken aufgetaucht ist und von dem Charlie so fasziniert war.
Charlie ist kein Kind wie die anderen. Seit seiner Geburt leidet er an einer Herzschwäche und Asthma, doch er ist ein fröhlicher Junge. Martin hat früh gelernt, sich um ihn zu kümmern. Weiterlesen








Das ist wieder mal ein Buch, bei dem ich zweigeteilt bin. Ich habe es nicht ungern gelesen, fand das Thema auch enorm wichtig, aber die Ich-steh-im-Nebel-über-den-Dingen-Protagonisten war schon sehr nervend, zumindest am Anfang. Am Anfang lernen wir sie nämlich nur als in der Ecke stehend und Zafer beobachtendes seltsames Wesen kennen. Ich dachte erst, ich wäre in einem Fantasy-Roman. Aber es handelt sich tatsächlich um einen waschechten Wirtschafts-/Polit-/Internet-Thriller.