Seit einigen Jahren geht der 16-jährige Solomon nicht aus dem Haus. Er wird übers Internet unterrichtet, seine Eltern machen die nötigen Besorgungen. Solomon leidet unter Agoraphobie und fühlt sich nur drinnen im Haus wohl. Es ist nicht so, als würde er dort nur depressiv sitzen, nein, mit seinen Eltern und in sicherer Umgebung kann er lachen und fröhlich sein. Freund allerdings hat Solomon keine. Nie besuchen ihn andere Jugendliche und von der Welt dort draußen hört er nur Geschichten. Das alles beginnt sich zu ändern, als Lisa, seine ehemalige Mitschülerin, Interesse zeigt und ihn besuchen möchte.
Agoraphobie ist eine Angststörung, die vor allem in Menschenmengen ausgelöst wird. In besonders schweren Fällen – wie bei Solomon – kann der Betroffene nicht mal mehr die eigenen vier Wände verlassen. Deswegen kennt Solomon all die Dinge, die normale Jugendliche gerne machen, nicht. Weiterlesen





Stephen ist 16 Jahre alt, hat keine Freunde, war noch nie in der Schule oder hat mit Gleichaltrigen gespielt. Seit einiger Zeit hat er sogar nicht mal mehr mit einem Menschen geredet – denn seine Mutter ist gestorben. Warum das alles so ist? Stephen ist für andere Menschen unsichtbar. Nur seine Mutter und seinen Vater wissen, dass es ihn gibt, doch sein Vater hat die Familie vor langer Zeit verlassen und nach dem Tod der Mutter ist Stephen auf sich gestellt. Nur wenn er sich stark konzentriert, kann er Dinge wie Türklinken benutzen oder Gegenstände berühren. Denn so geisterhaft Stephens Existenz zu sein scheint, hat er doch menschliche Bedürfnisse, muss essen und möchte an die frische Luft. Als er im Hausflur schließlich die neue Mitbewohnerin Elizabeth trifft, kann er seinen Ohren kaum trauen: Elizabeth spricht ihn direkt an und scheint ihn sehen zu können! Der erste Mensch seit 16 Jahren! Kann das möglich sein? 

