Kit de Waal, britische Juristin mit irischer Mutter und karibischem Vater, legt mit „Mein Name ist Leon“ ihren ersten Roman vor. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zuvor mehrfach ausgezeichnet.
Das Debüt – erschienen bei Rowohlt POLARIS – verdient Aufmerksamkeit.
Leon, ein neunjähriger, dunkelhäutiger Junge, aus dessen Sicht Kit de Waal die Geschichte konsequent in Präsens schreibt, hat es richtig schwer: der Vater weg, die Mutter depressiv und der (Halb-) Bruder noch ein Baby. Leon kümmert sich so gut er kann um seine labile, kranke Mutter Carol und den gerade geborenen Jake, den er zunächst nur „das Baby“ nennt. Weiterlesen








