Man kann sich den perfekten Mann nicht nur backen, man kann ihn sich auch malen. Wenn man eine tibetanische Lederkladde klaut, die verzaubert ist und bei Missbrauch die ganze Welt zerstören kann. Und dann noch reinmalt. Diese Erfahrung macht jedenfalls die Comiczeichnerin Nellie, als sie am höchsten Punkt des Liebeskummers ihren Traumprinzen in die Kladde malt. Der steht am nächsten Morgen mitsamt Schwert vor ihrer Tür. Und versucht sich im modernen Berlin zurechtzufinden.
Jetzt ist ja weder der Versuch mittelalterliche Helden in die Jetztzeit zu transferieren noch das entkommen derselben aus Büchern in die Realität ein ganz neuer Gedanke. Weiterlesen


Nach dem Trojanischen Krieg irrte Odysseus zehn Jahre über das Meer, bis er auf Ithaka ankam. Den Figuren dieser Geschichtensammlung geht es ähnlich. Ein Athener Kommissar kämpft gegen Korruption und Arroganz. Griechischstämmige Türken suchen diesseits und jenseits des Bosporus nach ihrer Identität. Das moderne Hellas ist auf der Suche nach sich selbst – zwischen Flüchtlings- und Finanzkrise. Mal heiter, mal traurig, aber stets in wundervollen Bildern, beschreibt der Autor das Leben am südöstlichsten Rand unseres Kontinents.
Das Amerika der Seele ist eines von achtzehn Essays, in denen Karl Ove Knausgård seine Betrachtungen auf elementare Themen des Lebens konzentriert. 


Nach „Schokolade zum Frühstück“ und „Am Rande des Wahnsinns“ ist auch dritte Teil von Helen Fieldings Bridget-Jones-Serie fürs Kino verfilmt worden: „Bridget Jones‘ Baby“ ist das Buch zum Film.