Lassen Sie sich durch den Buchtitel nicht täuschen: In diesem Roman gibt es jede Menge zum Lachen, Staunen, Wundern. Thea Dorn ist ein teuflisch gutes und rundum wahnwitziges Meisterwerk gelungen: Die Humangenetikerin Johanna sucht einen Weg zur Unsterblichkeit. Sie trifft den 1776 geborenen Physiker Johann Ritter. Allerdings leidet der verschrobene Einsiedler unter dem „Joch“ seiner Unsterblichkeit. Diese kuriose Ausgangssituation sorgt für geniale Dialoge und überraschende Wendungen. Der Clou: Ein allwissender Erzähler kommentiert das Geschehen in mittelalterlichem Jargon. Ist es ist der Beelzebub höchstselbst? Er nutzt die Gunst der Stunde, um ein paar Vorurteile aus der Welt zu schaffen …
Die ehrgeizige und vernunftbegabte Molekularbiologin Johanna plant die Menschheit von ihrem größten Übel zu befreien: der Sterblichkeit. Was ihr mit Zebrafischen und Mäusen bereits im Ansatz gelungen ist, steht plötzlich in Menschengestalt vor ihr an einer Supermarktkasse: Johann Ritter, ehemaliger Physiker, vor 250 Jahren geboren. Weiterlesen
Dies ist eine Geschichte von vier Kindern, die zusammen ihre Teenager – und Jugendzeit meist in einem verwilderten Garten verbringen und, bei aller Freundschaft, den falschen Weg einschlagen, bzw. alle die Abzweigung verpassen oder nie wirklich nach den Möglichkeiten, die das Leben sonst so bietet, gesucht haben. Hört sich kompliziert an, ist es auch und in den Auswirkungen katastrophal. Als sich die vier, Raimund und Moritz auf der einen – und Inger und Floriane auf der anderen Seite, als Erwachsene für die jeweils falsche Partnerschaft entscheiden, bleibt nur noch eine kurze Strecke und alle Freundschaft ist auf Ewigkeiten zerrüttet.
Der Schweizer Franz Hohler (Jahrgang 1943) ist Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher. Für seine Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet und gilt in seinem Heimatland als bedeutender, zeitgenössischer Erzähler. Bei btb erschienen am 13. November 2017 seine Kurzerzählungen „Ein Feuer im Garten“ als Taschenbuch.




