Dem Flüchtlingsthema widmet sich der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein in seinem Roman „Die kommenden Jahre“. Doch es geht in diesem Buch um mehr. Natascha, eine wortgewandte und den Menschen zugetane Autorin, lässt eine syrische Flüchtlingsfamilie in einem Sommerhaus wohnen, das sie und ihr Mann Richard an einem abgelegenen See besitzen. Doch während sie – schon auf fast verbissene Weise – alles dafür tut, es den Neuankömmlingen so einfach wie möglich zu machen, sich in ihrer neuen Umgebung einzuleben, kapselt sich Richard immer mehr ab. Er ist ein Gletscher-Forscher und träumt davon, mit seinem Freund Tim in Kanada seinen eiskalten Forschungen nachzugehen.
Die Anwesenheit der syrischen Familie macht etwas deutlich, das vielleicht schon viel länger unter der Oberfläche schwelt: Natascha und Richard passen nicht zusammen. Sie unternimmt immer mehr mit dem Vater der syrischen Familie, er ist wieder mehr an einer alten Freundin interessiert, die ebenfalls als Gletscher-Forscherin arbeitet. Weiterlesen

In dem nunmehr dritten Band verfolgt Jojo Moyes das Leben von Louisa Clark, die einst den Tetraplegiker Will pflegte und an ihn sein Herz verlor. Im neuen Abenteuer wagt Louisa endlich, was Will ihr vor mehr als zwei Jahren geraten hatte. Lebe und sage Ja zum Leben. Deshalb macht sich Louisa zu einem neuen Ufer auf. Sie lässt ihren Freund Sam und ihre Familie in England zurück, um die Assistentin der jungen, reichen Agnes Gopnik zu werden. Sie braucht eine Art bezahlte Begleiterin, um ihren Alltag zu strukturieren, hat aber keine körperliche Einschränkung. Anfangs weiß Lou deshalb nicht so recht, was eigentlich ihr Job ist. Doch da kommt sie bald schon dahinter …





