In der Werbung dieses Buches steht, dass das ein hochkomisch geschriebener Roman sei. Das wundert mich ein wenig, denn eine komische Seite habe ich bei dieser Geschichte über drei Frauen, Oma, Mutter und Tochter mit dem Hausnamen „Olyphant“ (erinnert mich irgendwie an Otto), eher nicht gefunden. Wenn überhaupt, ist es eine Tragikomödie mit den typischen Merkmalen unserer Zeit und insofern ist es ein Gesellschaftsroman: Prüderie, Mobbing, Verklemmtheit, Betrug, etc…und deshalb ist klar, wir befinden uns in den Staaten. Genauer in Bosten! Kurz zur Geschichte: „Oma“ Henrietta hat in den Siebzigern ein »Handbuch für Besucher des weiblichen Körpers« geschrieben, dass quasi wie eine Art Porno die Runde machte, hoch erfolgreich war und mit detailgetreuen Abbildungen der weiblichen Geschlechtsmerkmale glänzte.
Ihr Mann hat mit einem erfolglosen Restaurant das mit dem Roman verdiente Geld pulverisiert. Er hat seine Niederlage nicht verwunden und Henrietta ist nun Witwe. Weiterlesen








