Lisa Williamson: Zusammen werden wir leuchten

leuchtSeit er klein ist, hat David einen sehnlichsten Wunsch: Er möchte ein Mädchen sein! Bisher hat er das nur seinen beiden besten Freunden Felix und Essie verraten. Niemand sonst weiß es, nicht einmal seine Eltern. Es ihnen zu sagen, das hat er sich für diesen Sommer fest vorgenommen. Doch wie macht man das? Abgelenkt wird David durch den neuen Schüler an seiner Schule. Leo gibt sich geheimnisvoll und tut nichts gegen die Gerüchte, dass er von seiner eigenen Schule im verruchten Cloverdale geflogen sei, weil er jemanden zusammengeschlagen habe. David versucht alles, um Leo nahezukommen, denn er ist von dem Jungen fasziniert und fühlt sich zu ihm hingezogen. Seine eigenen Probleme verschwinden dadurch allerdings nicht. Weiterlesen

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Sergej Lukianenko: Die Wächter 02: Dunkle Verschwörung

lukiSamara, die Stadt an der Wolga, liegt weit von den Metropolen Russlands entfernt. Hier, abseits der großen Politik, ist das Leben noch ein wenig geruhsamer, sind die Tag- wie die Nachtwache eigentlich kaum einmal gefordert.

Dies ändert sich, als eines Tages ein neuer Lichter Magier initiiert wird.

Zunächst verhält sich Alexej wie man es von einem jungen Lichten erwarten kann – tollpatschig, immer mit dem Kopf durch die Wand und auf Abenteuer aus. Dass er die Nähe eines Dunklen sucht, dass sich die Beiden so Ungleichen zusammen auf ein Rätsel stürzen macht die Sache nicht eben besser. Zumal sie einer rätselhaften Sache auf die Spur kommen. Weiterlesen

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Stephen King: Basar der bösen Träume, gelesen von David Nathan

kingJetzt also wieder eine Kurzgeschichtensammlung vom Meister des Horror, der mit seinen letzten Romanen bewiesen hat, dass er nicht nur Horror kann. Die drei CDs enthalten 18 Kurzgeschichten und 2 Gedichte. Zu den Gedichten sag ich besser nichts, ich mochte sie so wenig, wie ich Lyrik im Allgemeinen mag. Sonst hat mir die Geschichtensammlung aber sehr gut gefallen. „Raststätte Mile 81“ erinnert ein bißchen an „Christine“, ist aber dann doch ganz anders. Mein Favorit ist die Geschichte um den Kindle, der in die Zukunft sehen kann, auch wenn mir das Ende ein wenig seltsam vorkam. Aber was bedeutet schon „seltsam“ in der Welt von Stephen King? Weiterlesen

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Jojo Moyes: Über uns der Himmel, unter uns das Meer

jojoAustralien, 1946: Gegen Ende des Krieges haben junge australische Frauen britische Soldaten geheiratet, die schon kurze Zeit später wieder abgezogen wurden. Zurück bleiben die Kriegsbräute, die ihre Männer teilweise seit Monaten nicht gesehen haben. Die Regierung bietet nun Schiffstransporte an, um die Frauen nach Großbritannien zu bringen. Auch Margaret ist unter ihnen. Es fällt ihr anfangs schwer, ihre Familie hinter sich zu lassen. Doch sie ist gleichfalls aufgeregt und freut sich auf ihren Ehemann Joe. Eine abenteuerliche Reise ins Ungewisse beginnt. Denn woher soll man auch wissen, was einen in dem fremden Land erwartet? Weiterlesen

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Karin Kaçi: Homevideo

homeIn Jakobs Leben wird Drama ganz groß geschrieben: Er verliebt sich in Hannah, und Hannah erwidert seine Gefühle. Seine Eltern streiten so viel, dass eine Trennung unvermeidbar ist. Und sein bester Freund Erik ist nun Henrys bester Freund. Als die beiden in den Besitz von Jakobs Videokamera und dessen privaten Aufnahmen kommen, nutzt Henry die Videoclips, um Jakob zu schaden. Erik soll sein bester Freund bleiben.
Das Autorenduo Karin Kaçi und Jan Braren haben in ihrem dramatischen Kurzroman das Thema »Mobbing im Internet« aufgegriffen. Am Beispiel eines 15-jährigen Jungen zeigen sie, wie dieser unverschuldet am öffentlichen Pranger landet und dem Mob schutzlos ausgeliefert ist. Weiterlesen

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Jóanes Nielsen: Die Erinnerungen

joaDies ist ein gutes Beispiel für einen Roman, der zwar im Land seiner Herkunft funktionieren mag, exportiert in andere Gegenden der Welt aber massiv an Bedeutung verliert.

Der 1953 geborene Autor Jóanes Nielsen greift in seinem Buch „Die Erinnerungen“ lange zurückliegende Ereignisse seiner Heimat, den Färöer-Inseln, auf. Eine Masernepidemie Mitte des 19. Jahrhunderts kommt genauso vor wie ein Arzt, der sich weigert, auf die abgelegenen Inseln zu reisen, oder wie Beispiele von kolonialer Hochnäsigkeit, die die Dänen den Bewohnern der Färöer-Inseln entgegenbringen. Weiterlesen

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James A. Sullivan: Chrysaor

chryWas braucht es um heutzutage einen erfolgreichen Science Fiction Roman zu schreiben?

Nun, Raumschiffe, die einander bekämpfen kommen, dank des Booms der Military-SF gut, dazu Raumpiraten, das Erbe einer untergegangenen Alien-Hochkultur, einander misstrauisch beäugenden Konzerne, Verräter und Despoten, Psychopathen und Helden dürfen natürlich auch nicht fehlen.

All diese Ingredienzien warten in James A. Sullivans erstem SF Roman auf den Leser.
Bislang war der Autor vornehmlich in Ländern der spitzohrigen Elfen unterwegs, jetzt hat er seine erste Space Opera vorgelegt – und, um dies vorweg zu nehmen, er hat einen tollen, mitreißenden Romane verfasst.

Doch beginnen wir am Anfang. Weiterlesen

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Jim Shepard: Aron und der König der Kinder

aronJim Shepard hat sich für diesen erschütternden Roman, der das grausame Schicksal polnischer Juden in Warschau während der Jahre von 1936 bis 1945 aufgreift, historischen Quellenmaterials bedient.
Zwei seiner Figuren, der Arzt und Pädagoge Janusz Korczak und Madam Stefa, die gute Seele des Waisenhauses, waren tatsächlich existent und haben in ähnlicher Form gewirkt, wie Shepard sie fiktiv in seine Geschichte eingebunden hat.

Hauptfigur ist der Junge Aron. Er zieht mit seinen Eltern und Geschwistern von der litauischen Grenze nach Warschau. Weiterlesen

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Brigitte Vollenberg: Gladbeck – Vor und hinter den Kulissen

beckGladbeck gilt nicht gerade als der Nabel der Welt. Es ist eine Stadt mit 74.000 Einwohnern im nördlichen Ruhrgebiet im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen, die bis zum Ende des 19. Jhd. eine kleine ländliche Gemeinde war und durch den Abbau von Kohle bis Anfang der 1970iger Jahre zu einer Bergbaumetropole geworden ist.

Die Autorin Brigitte Vollenberg, die seit 1969 hier lebt, hat sich auf Spurensuche begeben und in ihrer Stadt nachgeforscht, wie Gladbeck sich in den 50iger bis 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts präsentiert hat. In Interviews hat sie ihren Zeitzeugen einen bunten Strauß an Geschichten aus der Gladbecker Vergangenheit entlocken können. Weiterlesen

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Tim Krohn: Aus dem Leben einer Matratze bester Machart

timJa, Matratzen können Geschichten erzählen. (Wundert sich nicht jeder – das gehört zwar nicht hier hin – wie viele dänische Bettenlager es hier gibt? Und warum dänisch?)
Zugegeben, ich bin Matratzenmuffel, außerdem kann ich überall schlafen – wenn Du auf Tour bist, gibt es keine andere Möglichkeit. Obwohl manche Matratze in diesen Hotels zur langen Dämmerung, bestimmt schon bessere Tage gesehen haben. Schöne Einleitung, denn jetzt sind wir mittendrin. Es ist ein literarischer und historischer Gang durch das 20. Jahrhundert. Eine Matratze, der man gerne zuhören würde. Weiterlesen

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