Henry ist 17 Jahre alt und beginnt soeben sein letztes Jahr auf der Highschool. Wenn er ehrlich ist, war er noch nie verliebt. Er wartet auf die eine, richtige, wahre Liebe, die ihn von den Socken hauen wird. Dass er sie ausgerechnet in Form der jungenhaften neuen Schülerin Grace treffen würde, kann er selbst nicht glauben. Doch Grace mit ihrer Beinverletzung und ihrem Stock zieht ihn magisch an und er möchte nichts, als Zeit mit ihr verbringen. Grace hat allerdings mehr als ein Geheimnis und weiß diese gut zu verstecken und für sich zu behalten. Henry setzt alles daran, hinter die harte Schule des Mädchens zu blicken.
Selten musste ich bei einem Buch zu herzhaft lachen wie bei diesem. Es sprüht nur so vor urkomischen, fetzigen Szenen, bei denen kein Auge trocken bleibt. Weiterlesen



Der 1955 geborene schottische Autor John Burnside ist ein Vielschreiber. Nach „Wie alle anderen“ aus dem vorigen Jahr ist nun schon sein nächstes Werk erschienen: „Ashland & Vine“. Darin trifft die junge Kate die viel ältere Jean, die der Jüngeren nach und nach ihre Lebensgeschichte erzählt. Die ist geprägt durch den frühen Tod des Vaters, eines Gegners der Rassentrennung, der quasi auf offener Straße ermordet worden ist. Eine dramatische, unerfüllte homosexuelle Liebe kommt genauso vor wie die Beziehung Jeans zu ihrer Nichte, die in den Terrorismus abgetaucht ist.
Bereits die ersten beiden Sätze ziehen hinein in diesen brillant geschriebenen, düsteren Roman: „Das Baby ist tot. Wenige Sekunden haben genügt.“


