Hilkje Hänel: Ein Fall für Alexandra Gode 01: Engel der Erlösung

In Berlin werden kurz hintereinander fünf Frauenleichen aufgefunden – geschlagen, misshandelt und erstickt. Ihre Körper weisen auch Verletzungen und Narben älteren Datums auf. Bald steht fest, dass sie über Jahre hinweg Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Die eigenbrötlerische Hauptkommissarin Alexandra Gode wird mit den Fällen betreut. Geraten zunächst die jeweiligen Ehemänner unter Verdacht, wird mit jedem neuen und exakt gleich ausgeführten Tötungsdelikt ersichtlich, dass ein Zusammenhang bestehen muss. Ein Serienmörder? Aber was ist sein Motiv? Alex, sonst für ihre unverblümte und direkte Art bekannt, stößt an ihre Grenzen. Der Fall reißt Wunden aus ihrer Kindheit auf. Ihr neuer Partner Markus Lepke macht die Ermittlungsarbeit ebenfalls nicht leichter.

Die Zutaten dieses Thrillers sind nicht neu, zum Beispiel die traumatisierte Hauptkommissarin oder die aufkeimende Romanze zwischen den Ermittlern. Dennoch hat die Autorin ihre Zutaten geschmackvoll angerichtet und mit aktuellen, neuen Toppings versehen. Weiterlesen

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Markus Heitz: Ulldart: Die komplette Saga 01

„Ulldart: Die komplette Saga 01“ beinhaltet die ersten drei Bände der insgesamt neunbändigen „Ulldart Saga“ von Markus Heitz.

Vor langer Zeit brachte der dunkle Gott Tzulan Tod und Zerstörung  über den Kontinent Ulldart. Doch schließlich konnten seine Horden besiegt werden und es herrschte Frieden zwischen den Königreichen. Da kommt aus einem Kloster eine Prophezeiung, die die Rückkehr dieser dunklen Zeit ankündigt. Darin verwickelt sein soll Lodrik, der dickliche und tollpatschige Thronfolger des Königreichs Tarpol. Um ihn zu schützen, sendet ihn sein Vater in eine abgelegene Provinz, wo der Junge mit Hilfe väterlicher Freunde und Berater zu einem besonnenen und körperlich gestählten jungen Mann heranwächst. Weiterlesen

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Jonathan Stroud: Lockwood & Co. 05: Das Grauenvolle Grab, gelesen von Anna Thalbach

Ich muss ja zugeben, ich hatte ein bisschen Angst vor dem letzten Band der Lockwood-Reihe. Dass er manchmal kein Mitleid mit seinen Protagonisten hat, hat Jonathan Stroud ja bereits bewiesen und die ersten vier Bände waren voll von Andeutungen über Anthony Lockwoods Schicksal, aber es waren eben nur Andeutungen, die interpretiert werden konnten oder auch einfach nur gemeine Lügen waren.

Lockwood & Co macht sich – nahtlos an den vierten Band anschließend – auf den Weg zum Grab der berühmtesten aller Geisterjägerinnen, Marissa Fitess.  Denn der nur zu Lucy sprechende Schädel im Glas hat behauptet, sie könne gar nicht in diesem Grab liegen, denn sie wäre ihre eigene Enkelin Penelope. Weiterlesen

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S. T. Joshi: H. P. Lovecraft – Leben und Werk 01

Was ist los, das muss man sich als Fan der unheimlichen Literatur und Bewunderer von Lovecrafts Schöpfung um die Großen Alten schon fragen, wenn innerhalb eines recht kurzen Zeitraums nicht weniger als vier sekundär-wissenschaftliche Bücher über den Mann aus Providence, Rhode Island erscheinen?

Nachdem Festa zunächst mit Frank Belknap Longs „Mein Freund H. P. Lovecraft“ im Herbst 2016 begann, Fischer TOR mit Leslie Klingers „H. P. Lovecraft – Das Werk“ nachzog und wiederum Festa mit Bobby Deries „Sex und Perversionen im Cthulhu Mythos“ nachlegte, das findet im Golkonda Verlag nun seine Fortsetzung. Eine weitere Abhandlung über Lovecraft, dieses Mal, des Umfangs wegen aufgeteilt in zwei Bände, wartet die wohl umfassendste Biographie auf den Interessierten. Weiterlesen

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Ildyko von Kürthy: Hilde

Vor nunmehr einem Jahr ist Hilde bei den von Kürthys eingezogen. Ein kleiner weißer Mini-Golden-Doodle mit karamellfarbenen Schlappohren aus Castrop-Rauxel. Vor vielen Jahren als Kind hatte Ildykó von Kürthy schon einmal einen Hund, Impi, der nur ungefähr ein Jahr alt werden durfte, ehe er überfahren wurde. Seitdem ist sie da, die Sehnsucht nach dem Hund. Und mit beinahe fünfzig Jahren erfüllt sie sich diesen Wunsch. Impi und Hilde könnten kaum unterschiedlicher sein. Strotzte der eine vor Selbstbewusstsein, fürchtet sich die andere vor fast allem. In der modernen Stadtwelt hat sie aber auch so manches Mal allen Grund dafür. Von mobbenden Welpengruppen über im Park flanierende Hundehasser bis hin zu untermotivierten Hundetrainern muss sie durch alles durch.  Weiterlesen

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Tad Williams: Der letzte König von Osten Ard 01: Die Hexenholzkrone 02

Im Reich Osten Ard läuft schon seit einiger Zeit vieles schief. König Simon und Königin Miriamel hören immer häufiger von Auseinandersetzungen zwischen den Stammesfürsten sowie nicht enden wollenden Überfällen an der nördlichen Landesgrenze. Lange hatte die Trauer um ihren verstorbenen Sohn und Thronerben ihre Gedanken festgehalten, doch allmählich merken auch sie die Folgen der fragilen Bündnisse. Auf der Reise zu einem sterbenden, alten Freund sind Simon und Miriamel nicht nur unangenehmen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Die unheilvollste Nachricht aller Nachrichten berichtet von dem Erwachen ihrer schlimmsten Feindin, der Nornenkönigin. Und wie es der Zufall auf ihrer Rückreise so will, begegnen sie einer Handvoll Nornen in Begleitung eines Riesen. Weiterlesen

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Paul Hawkins: Die nerven, die Briten!

Der Brite Paul Hawkins nimmt die Eigenheiten seiner Landsleute mit viel Sinn für Humor unter die Lupe und liefert Tipps und Tricks, wie man Land und Leute einzuschätzen hat. Einige Ausprägungen, Gegebenheiten oder Vorlieben der Briten sind sicher nicht wenigen von uns hinreichend bekannt. Hawkins liefert viele weitere Details, die staunen und schmunzeln lassen.

In fünf Kapiteln stellt der Autor die Briten eingehender in recht lockerem Plauderton vor. Er gibt Ratschläge über den Umgang mit dem Inselvolk, erläutert die Kommunikation, Touristenbesuche oder das Trinkverhalten seiner Landsleute in vielen Unterkapiteln. Dabei spannt er seinen Bogen vom Brexit über After-work-Drinks, das Schlangestehen, englisches Frühstück, Trinkgelage, Gästeetikette, Hitlerimitation, Kommunikation an der Bar, Smalltalk, Tee trinken, leere Höflichkeitsfloskeln, Spitznamen, Trinkgeld… Die typisch britischen Attribute scheinen unerschöpflich. Weiterlesen

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Ruth Ware: Woman in Cabin 10

Laura Blackwood, genannt Lo, nimmt als Journalistin an einer exklusiven Jungfernfahrt eines kleinen Kreuzfahrtschiffes teil. Nur 10 Kabinen stehen für Gäste zur Verfügung, ähnlich überschaubar ist deshalb die Reisegruppe. Bereits in der ersten Nacht an Bord bemerkt Lo etwas Sonderbares. Sie hört ein lautes Platschen, sieht dann draußen auf der Reling Blut! Doch bis sie einen Steward gerufen hat, ist das Blut verschwunden. Lo allerdings ist überzeugt, dass nur die Frau aus Kabine 10, die sie am Vorabend kennengelernt hat, das Opfer eines Mordes gewordn sein kann. Doch Kabine 10 ist und war schon immer nicht belegt. Kann Lo sich getäuscht haben und sich alles nur eingebildet haben?

Ruth Ware ist ein spannendes, über sehr viele Seiten interessantes Buch gelungen. Und das liegt vor allem daran, dass sie sich gut auf ihr Handwerk versteht. Geschickt fesselt sie ihre Leserinnen und Leser bereits auf den ersten Seiten an die Geschichte. Sie nimmt eine Szene vorweg, die erst nach einigen Kapiteln passiert. Weiterlesen

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Lars Simon: Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

Nachdem Lennart Malmkvist in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ den Zauberladen von Buri Bolmen und auch den (nur bei Gewitter) sprechenden Mops Bölthorn geerbt hat, hat sich sein Leben grundlegend verändert. Nicht nur, dass die Zauberei in sein Leben eingezogen ist, nein, durch eine unheimliche Frauenallergie scheint auch die Liebe ausgezogen zu sein. Lennart macht sich auf die Suche nach Geheimnissen und wird ausgerechnet beim verwirrten Leiter des Naturhistorischen Museums fündig. Dessen Frau ist verschwunden und ein unsichtbarer Gast verwüstet in regelmäßigen Abständen seine Küche. Aber was hat das alles mit dem ehemals mächtigen Zauberer Krähenbein zu tun, der schon ganz nah ist und der auf keinen Fall alle Pergamente finden darf, um seine alte Macht wiederzuerlangen? Und was hat Lennarts Mutter mit dem Leierkastenmann zu schaffen? Weiterlesen

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Hanns-Josef Ortheil: Der Typ ist da

Matteo kommt wie aus der Welt gefallen daher, in seinem langen schwarzen Mantel und seiner auffallend zuvorkommenden, zurückhaltenden Wesensart. Doch genau damit schafft er es, ohne es beabsichtigt zu haben, das Leben dreier junger Frauen, die in einer männerlosen WG zusammenleben, komplett durcheinanderzuwirbeln.

Matteo ist Restaurator und stammt aus Venedig, wo er zuvor eine der Frauen – Mia – während ihres Studienaufenthaltes kennengelernt hatte. Doch als er dann unangemeldet vor ihr steht, hat Mia im ersten Moment sogar Schwierigkeiten, sich an ihn erinnern zu können. Sie fragt sich, wieso ausgerechnet er, dem gegenüber sie genau wie vielen anderen Bekannten auch, lediglich eine vage Einladung ausgesprochen hatte, nun tatsächlich den Besuch wahr macht. Weiterlesen

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