Kester Grant: Der Hof der Wunder

Vor ein paar Jahren trieb der Hunger die Armen auf die Straßen von Paris. Das, was später einmal unter der Bezeichnung „Französische Revolution“ bekannt sein würde, der Sturm auf die Bastille und den Herrschersitz scheiterten damals Dank des militärischen Eingreifens eines Verwandten des Roi. Seitdem geht das Leben weiter wie bisher – sprich, die Reichen leben in Saus und Braus, die Armen vegetieren hungrig vor sich hin.

Neun kriminelle Gilden haben die Stadt unter sich aufgeteilt. An der Hohen Tafel des Hofs der Wunder wurden Gesetze beschlossen, die auch heute noch, 1823 gelten. Kein Krieg unter den Gilden, niemand darf eine der anderen Gilden angreifen oder bestehlen. Dumm, dass Kaplan, der Führer der Gilde des Fleisches und damit Herr über die Sklaven und Prostituierten sich nicht an die Gesetze hält. Dass die anderen Herren und Herrinnen der Gilden dem Treiben tatenlos zusehen liegt auch daran, dass der Herr der Fleisches, der sich selbst als Tiger bezeichnet starke, unüberwindbar scheinende Verbündete besitzt.

Nina hat schon ihre ältere Schwester Azelma an die Gilde des Fleischs verloren. Als Schwarze Katze ist sie in der Diebesgilde aufgestiegen, hat sich mit spektakulären Diebeszügen einen Namen gemacht. Als der Tiger ihr Mündel Ettie entführt ist das Mass überschritten. Nina nutzt den Hunger der Stadt und die Unzufriedenheit der Studenten um deren Aufstand als Ablenkungsmanöver für ihren Angriff auf das Haus des Fleisches zu nutzen – eine Unternehmung, die kaum Aussicht auf Erfolg hat, konnte doch noch niemand dem Tiger seine Beute entreißen … Weiterlesen

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Dave Eggers: Der größte Kapitän aller Zeiten

Dave Eggers ist mit seinem Roman „Der größte Kapitän aller Zeiten“ eine wunderbare Satire auf das heutige Amerika unter Donald Trump gelungen. Auf einem riesigen Schiff namens „Glory“ wird ausgerechnet der allerunfähigste Mann an Bord zum Kapitän gewählt. Als eine der ersten Amtshandlungen schmeißt er die Bücher weg, die darüber Auskunft geben, wie man ein solches Schiff überhaupt navigiert. Dann entlässt er die Offiziere und wirft missliebige Personen, von denen es aus Sicht des Kapitäns eine ganz Menge gibt, einfach über Bord. Das Schwarze Brett nutzt er vor allem dazu, täglich die Größe und Funktionsfähigkeit seines Penis‘ herauszustreichen.

Man liest dieses Buch und kommt im Grunde aus dem Kichern gar nicht mehr heraus – wobei es natürlich ein Kichern ist, das eine erschreckte Grundnote hat, weil Eggers‘ Gags so zielsicher ins Schwarze der derzeitigen US-amerikanischen Realität zielen.

Natürlich gibt es einige wenige Menschen an Bord, die sich gegen die Schreckensherrschaft des rundum unfähigen Kapitäns stellen. Aber sie haben gegen seine Unterstützer, ein Trupp, der sich „Die Eitlen Gockel“ nennt und im Hahnenkostüm auftritt, keine Chance. Weiterlesen

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Horst Eckert: Im Namen der Lüge

Im Schatten der Coronakrise ist es wichtig, die Welt ringsherum im Auge zu behalten. Vielleicht gibt es ja auch mal wieder Zeiten, in denen wir uns wieder um andere Probleme kümmern müssen. Vor allem darum, all die „Notstandsgesetze“ die uns jetzt so bitter aufstoßen, sie aber zähneknirschend über uns ergehen lassen müssen, wieder in eine demokratische Wanne zu legen. Sonst hat uns das Virus nicht nur eine Menge Menschenleben gekostet, sondern auch, na ja sagen wir mal pathetisch, unsere Freiheit! Für diesen Fall wird man durch das vorliegende Buch von Horst Eckert bestens vorbereitet.

Das Virus heißt in diesem Fall „Nationalismus“ in Form von Seilschaften, die von dort ausgehen, die eigentlich unsere freiheitliche Grundordnung schützen sollte: vom Verfassungsschutz. Im Laufe der Existenz dieser dubiosen Organisation, sind immer mal wieder – und das nicht erst seit diesem unsäglichen Hans-Georg Maaßen – Sachen ans Licht der Öffentlichkeit gekommen, die so unglaublich wie wahr waren. Ausgehend von dem leicht populistisch geprägten Spruch „auf dem rechten Auge blind“ entwirft Horst Eckert hier ein beängstigend reales Szenario, in dem bis in die sogenannten „höchsten Kreise“ Politiker und Kriminalbeamte verstrickt sind. Weiterlesen

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Anne Siegel: Wo die wilden Frauen wohnen: Islands starke Frauen und ihr Leben mit der Natur

Für Menschen, die die Natur lieben, ist Island ein Traumland: zerklüftete Felsen, eindrucksvolle Fjorde, heiße Quellen, das wilde Meer und eine – zumindest in den Sommermonaten – bunte Tier und Pflanzenwelt, dazu Ruhe und Einsamkeit. Dass in dieser oft unwirtlichen, aber gleichzeitig fortschrittlichen Gegend auch ganz besondere Menschen gedeihen, beschreibt die Autorin und Journalistin Anne Siegel in ihrem neuen Buch „Wo die wilden Frauen wohnen“. Anne Siegel kennt sich aus in dem Land, das nur knapp südlich des Polarkreises liegt. Über dreißig Mal hat sie es schon besucht und auch darüber geschrieben.

Nun porträtiert sie zehn isländische Frauen, die etwas Besonders leisten und doch ganz „normal“ sind. Diese Frauen sind „wild“, weil sie Isländerinnen sind und damit eine ganz besondere Beziehung zur Natur haben. Aber ihre Wildheit drückt sich auch darin aus, dass sie ihre eigenen Wege gehen, Widerstände überwinden oder Hindernisse zur Seite räumen, sich dabei treu bleiben und sich trotzdem weiterentwickeln. Sie denken die Dinge neu, wie die Gestalterin Katrín Ólína oder die weltbekannte Sängerin Björk mit ihrem individuellen Stil, der sich gemeinsam mit ihr über die Jahre wandelt.

Anne Siegel erzählt von der Frau, die die drittgrößte Brauerei in Island aus dem Nichts aufgebaut hat, obwohl sie gar kein Bier mochte, von einer Seefahrerin, Fischerin und Managerin einer Fischfabrik, die ihren Beruf so liebt, dass sie bei jeder Fahrt ihre Seekrankheit in Kauf nimmt und von einer Rangerin, die ihren Traum verwirklicht hat, in und mit der Natur zu leben, und dafür ihre Stelle als Verwaltungsleiterin an der Uni aufgegeben hat. Weiterlesen

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Christina Clemm: AktenEinsicht: Geschichten von Frauen und Gewalt

Wenn Frauen Gewalt erfahren, dann steckt dahinter häufig eine Geschichte: eine biografische Geschichte, in der Gewalterfahrung zum Alltag gehört, eine Beziehungsgeschichte, in der ein Lebenspartner Frau und Kinder massiv schikaniert, oder es kann auch eine kulturelle Geschichte sein, in der Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile zu einer Akzeptanz von Gewalt führt.

Die Rechtsanwältin und Autorin Christina Clemm schreibt in ihrem Epilog: „Vielleicht sind es die Ignoranz und die Apathie großer Teile der Gesellschaft, die mich im Laufe der Jahre wütender werden lassen. Es gibt keinen Ort, keine Schicht, kein Alter, keine soziale Situation, in der Frauen keine Gewalt erleben …“ (S. 193) Den Nährboden für den allumfassenden Machtmissbrauch darf man in patriarchalen Gesellschaftssystemen sehen, in denen mehrheitlich Männer mehr Geld und Einfluss, höhere Positionen im Beruf, in der Politik, bei den Behörden und der Polizei innehaben.

Die Autorin lässt den Leser an ihrem berufsbedingten Einblick in geschlechtsspezifische Gewalt teilhaben. In neun Fallbeispielen stellt sie Gewalterfahrungen und die dazugehörige Rechtslage vor. Hierbei fällt auf, dass auf Seiten des Gesetzes und ihrer Vertreter das Ungleichgewicht zwischen dem Stärkeren und Schwächeren gefördert wird. Prinzipiell wird der Frau ihre Glaubwürdigkeit abgesprochen, und wenn sie nicht als Nebenklägerin auftritt, befindet sie sich im Status einer Sache. Weiterlesen

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Dirk Kurbjuweit: Haarmann

Nach dem gewaltsamen Tod seiner Mutter bei einem Schusswechsel französischer Soldaten macht sich der Bochumer Kommissar Lahnstein unbeliebt. Er fragt so beharrlich bei den Besatzern nach dem Verantwortlichen, dass er sich letztendlich nur durch eine Versetzung in Sicherheit bringen kann.

In Hannover wird zur gleichen Zeit in einer festgefahrenen Ermittlung ein neuer leitender Kommissar gebraucht. Für den politisch motivierten Polizeichef kommt Bochums bester Ermittler wie gerufen. Für die anstehenden Wahlen braucht er in der Presse positive Nachrichten. Denn die stetig wachsende Zahl von vermissten Jugendlichen und jungen Männern hat nicht nur bei den trauernden Eltern, sondern auch in der Bevölkerung für Unmut gesorgt.

Allmählich findet Lahnstein heraus, dass sowohl die Zeugen aus der Schwulenszene als auch seine Kollegen mehr verschweigen, als sie sagen. Mit seiner Beharrlichkeit macht er sich deshalb auch in Hannover unbeliebt. Und wer im Fokus steht, den kann man systematisch zum Sündenbock stilisieren. Viel zu schnell steht Lahnsteins Ermittlungsarbeit, seine Person und weitere Vermisste in der öffentlichen Kritik.

Der Reporter und Autor Dirk Kurbjuweit bearbeitet in seinem Kriminalroman den berühmten Fall um den Massenmörder Haarmann, über den schon einige geschrieben haben. Der Film Der Totmacher mit Götz George dürfte manchem noch in Erinnerung sein. Dirk Kurbjuweit setzt diesen Fall in einen politischen und gesellschaftlichen Kontext. In einem trüben Dickicht aus Schweigen und Korruption sucht der fast fiktive Lahnstein einen Massenmörder. Weiterlesen

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Martina Borger: Wir holen alles nach

Endlich geht es aufwärts: Die alleinerziehende Sina hat einen Job in einer Münchner Werbeagentur und sich jahrelang zwischen Karriere, Kind und dem Überleben in der Großstadt aufgerieben. Nun hat Sina mit Torsten einen Partner gefunden, der sie unterstützt und sich liebevoll um ihren achtjährigen Sohn Elvis kümmert. Mit Ellen, einer pensionierten Buchhändlerin, tritt ein weiterer Glücksfall in Sinas Leben. Sie sorgt nicht nur als Nachhilfelehrerin dafür, dass sich die Noten des schüchternen Jungen verbessern. Ellen springt auch ein, als Elvis leiblicher Vater ihn in den Ferien versetzt und Sina nicht weiß, wo sie ihren Sohn in den letzten beiden Ferienwochen unterbringen soll.

Bei Ellen blüht der introvertierte, sensible Elvis sichtbar auf. Zumal Ellen einen Hund hat, den Elvis abgöttisch liebt. Wünscht er sich doch selber seit Jahren einen eigenen Vierbeiner. Sina schwankt zwischen Glück und Eifersucht, da sie merkt, dass Ellen und Elvis Erlebnisse miteinander teilen, die eigentlich ihr als Mutter vorbehalten sein sollten. Sie hat so viele wichtige Momente im Leben ihres Sohnes verpasst. Doch das lässt sich ja nachholen – oder auch nicht?

Plötzlich gerät das fragile Familienkonstrukt ins Wanken. Schuld daran sind die blauen Flecken auf Elvis Körper, die Ellen entdeckt. Hat er sich verletzt, als er am Wochenende mit seinem Stiefvater zelten war? Steckt etwas anderes dahinter? Etwas, das seine Introvertiertheit erklären könnte? In Ellen keimt ein schrecklicher Verdacht. Als sie diesen in einem unüberlegten Moment äußert, tritt sie eine Kettenreaktion an Ereignissen in Gang. Weiterlesen

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Peter Zantingh: Nach Mattias

„Die Tage danach bestanden aus Stunden, Minuten und Sekunden, müssen sie wohl, denn so ist es immer, aber ich war nicht dabei. Ich habe nichts davon mitbekommen.“ Mattias stirbt völlig unerwartet und hinterlässt ein zutiefst traumatisiertes Umfeld. In einzelnen Kapiteln wird die Zeit danach aus Sicht der Freundin, des besten Freundes, der Mutter, Großeltern und weiteren Personen geschildert. Sie alle trauern höchst unterschiedlich, sie alle haben eine eigene Sicht auf Mattias. Mit jedem Kapitel formt sich der Verstorbene zu einem immer komplexeren Charakter. Gleichzeitig nähert sich der Plot mit jedem Puzzleteilchen der Frage, welche die ganze Zeit unbeantwortet im Hintergrund lauert: Wie und warum ist Mattias gestorben? All dies liest sich auf subtile Weise spannend, ohne reißerisch geschrieben zu sein. Im Gegenteil, es ist gerade der unbarmherzige Fortgang des Alltags, der uns Lesern die emotionale Ausnahmesituation vor Augen führt.

Eine dieser alltäglichen Situation kommt mit der Post. Denn eine Woche „nach Mattias“ wird das von ihm noch vor seinem Tod bestellte Fahrrad angeliefert. Da steht es nun, wie ein stilles Mahnmal mitten im Wohnzimmer. Beim Saubermachen fällt ein Buch zu Boden, das Lesezeichen fällt heraus. Mattias Freundin bricht darüber in Tränen aus, weil sie nun nicht mehr weiß, welche Seite er zuletzt gelesen hat. Mal ist es ein Song auf einem Konzert, mal ein unvollendetes Projekt, das die ihm nahestehenden Personen umtreibt.

Der niederländische Schriftsteller Peter Zantingh bedient sich bei der Charakterzeichnung seiner titelgebenden Hauptfigur eines vielschichtigen Kaleidoskops aus persönlichen Rückblicken. Immer wieder kommen Personen darin vor, die scheinbar kaum oder gar nichts mit Mattias zu tun hatten. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Erst nach und nach lichtet sich das Konstrukt des menschlichen Miteinanders, die Kausalität zwischen Ursache und Wirkung. Fazit: Manche Menschen können auch nach ihrem Tod noch einiges bewegen. Weiterlesen

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Franziska Hauser: Die Glasschwestern

Zufälle gibt es, die gibt’s gar nicht. So wie bei Dunja und Saphie, Zwillingsschwestern, deren Ehemänner am gleichen Tag das Zeitliche segnen.

Die beiden Schwestern sind sich nur wenig ähnlich. Dunja lebt in der Großstadt, getrennt von ihrem Exmann, sie hat zwei halberwachsene Kinder, Jules und Augusta. Saphie ist im Dorf ihrer Kindheit, nahe der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, geblieben und führt dort ein kleines Hotel, sie ist kinderlos.

Nach dem Tod ihres Mannes lässt Dunja ihr bisheriges Leben in der Stadt zurück und zieht zu ihrer Schwester ins Hotel, hilft ihr, die das Geschäft nur alleine leiten muss. Für Dunja ist es nicht einfach, wieder in das Dorfleben zurückzufinden, den Menschen ihrer Kindheit wieder zu begegnen, mit all ihren Vorurteilen und Erinnerungen. Sie hat ganz viele solcher Erinnerungen abrufbereit gespeichert, während Saphie sich an nichts mehr erinnert, was in ihrer Kindheit geschah, weder an Familienbräuche noch an Familiengeheimnisse. So wird es für beide Schwestern eine Art Wiederfinden verschütteter Ereignisse, Geschichten und Lügen.

Vor allem geht es im Roman von Franziska Hauser aber um das Finden von sich selbst, dem Erkennen der eigenen Wünsche und Bedürfnisse. „Dunja knüllt sie zusammen. ‚Ich weiß einfach nicht, wer ich bin, wo ich hinwill und was ich kann‘, sagt sie zähneklappernd. Sie sieht in sein vom Mondlicht bläuliches Gesicht. ‚Hab ich wahrscheinlich noch nie gewusst.‘“ (Seite 93) Weiterlesen

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Susanne Goga: Der Ballhausmörder

Oberkommissar Leo Wechsler, Chef der Inspektion A der Berliner Polizei, muss in dem Roman der Mönchengladbacher Autorin seinen siebten Fall lösen. Im heißen Sommer 1928 im Berlin des Charleston und der kriminellen Ringvereine wird die Garderobiere eines Ballhauses ermordet, während im Tanzsaal der Witwenball stattfindet. Natürlich gibt es viele Verdächtige, viele Spuren und viele davon führen in Sackgassen. Ermordet wurde die junge Frau mit Chloroform im Hinterhof von Clärchens Ballhaus. Bei ihrem Tod trug sie ein Kleid, das ihre finanziellen Möglichkeiten überstieg. Woher hatte sie es, warum trug sie ein eigentlich zu elegantes Kleid, während sie ihren Dienst an der Garderobe des Ballhauses versah? Und wo sind die Verbindungen zu mehreren Angriffen auf junge Frauen in Frankfurt und Berlin, bei denen die Opfer mit Chloroform betäubt und missbraucht wurden?

Ganz in klassischer Krimimanier legt Susanne Goga ihren Roman an. Geschickt werden die vielen Spuren den Kriminalisten zugeführt, mit großem Einfühlungsvermögen schildert die Autorin die Hintergründe der verschiedenen Figuren und die privaten oder dienstlichen Probleme der Ermittler. Leo Wechsler hat nicht nur mit der Aufklärung des Mordes zu tun, er kämpft außerdem mit dem physischen und psychischen Verfall eines seiner Mitarbeiter, der von seiner Freundin verlassen wurde. Weiterlesen

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