Im zweiten Band dieser Reihe lernen wir den berüchtigten Eishockeyspieler Greyson Darling und seine beste Freundin Paige kennen. Paige hat eine klare Mission: Sie möchte vor ihrem Abschlussball eine ganz besondere Liste abarbeiten. Ganz oben auf ihrer Agenda steht der Wunsch, endlich von jemandem geküsst zu werden. Da Greyson bei den Ransom Devils jedoch einen einschüchternden Ruf genießt, traut sich kaum ein Mann in Paiges Nähe. Kurzerhand bittet sie ihren besten Freund um Schützenhilfe für ihr Dating-Leben. Was Paige nicht ahnt: Greyson ist schon seit Jahren heimlich in sie verliebt.
Der Schreibstil ist wunderbar locker und leicht, wodurch man förmlich durch die Seiten fliegt. Das Buch nimmt den Leser mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, bietet aber gleichzeitig viele humorvolle Szenen, die perfekt zu den Charakteren passen. Diese lustigen Momente lockern die Handlung immer genau im richtigen Moment auf. Man fühlt sich beim Lesen einfach rundum wohl.
Paige ist ein absoluter Sonnenschein, den man einfach gernhaben muss. Sie lässt sich nicht unterkriegen und beweist immer wieder großen Mut. Im Laufe der Handlung macht sie eine großartige Entwicklung durch, lernt sich selbst völlig neu kennen und wächst über sich hinaus.
Greyson bildet das perfekte Gegenstück. Er ist nicht der typische, dauernd strahlende „Golden Retriever Boyfriend“. Hinter seiner leicht grummeligen Fassade steckt jedoch ein feinfühliger Kerl, der auch seine emotionale und verletzliche Seite zeigen kann.
In der Kombination funktionieren diese beiden Charaktere einfach perfekt. Man merkt durch die Dialoge und zwischen den Zeilen, wie intensiv ihre Verbindung von Anfang an schon ist. Hierbei kommt die Geschichte komplett ohne Spice aus, was man heutzutage wirklich selten erlebt. Das gefällt mir sehr gut, denn eine Liebesgeschichte kann auch ohne Spice-Szenen hervorragend funktionieren. Ich habe mich mit diesem Buch sehr wohlgefühlt.
Alexandra Moody: Grumpy darling
Aus den Englischen übersetzt von Stephanie Pannen.
ONE, März 2026.
464 Seiten, Paperback, 16,00 Euro.
Diese Rezension wurde verfasst von Katja Plattner.
