Lila und Elena sind wie Feuer und Wasser und doch werden sie schon in der Grundschule Neapels zu besten Freundinnen, die meist fast nichts trennen kann. Es sind die 50 Jahre des letzten Jahrhunderts in denen diese weitverzweigte Geschichte ihren Lauf nimmt. Hier wachsen die beiden Mädchen in einem Milieu der Gewalt und der Unterdrückung von Frauen auf. Der Tagesinhalt der Menschen scheint einzig darin zu bestehen, gegeneinander Familienfehden auszutragen, die Ehre der Frauen wiederherzustellen und ums tägliche Überleben zu kämpfen. Nicht einfach für so zwei begabte Mädchen wie Elena und Lila es sind. Beide glänzen in der Schule, doch schnell wird klar, dass sich Lilas Familie die Bildung über den Standard hinaus nicht leisten kann. Elena hingegen kann auf eine weiterführende Schule gehen. Die Freundschaft der beiden wird auf mehr als eine harte Probe gestellt.
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Alexandra Burt: Remember Mia
Nach einem heftigen Autounfall leidet die 27-jährige Estelle unter einer Amnesie. Sie kann sich an einige Tage vor dem Unfall nicht mehr erinnern. Sie beginnt zu spüren, dass etwas Wichtiges fehlt. Wo ist ihre sieben Monate alte Tochter Mia? Ein Säugling kann doch nicht einfach verschwinden. Nach und nach kommt heraus, dass Mia schon einige Tage zuvor verschwunden sein muss. Doch warum ist Estelle nicht zur Polizei gegangen, um ihr Verschwinden zu melden? Und wo sind Mias Sachen, ihre Fläschchen, Decken, Anziehsachen, hin? Estelle muss sich in einer psychiatrischen Anstalt auf Spurensuche in ihrem Gedächtnis begeben. Weiterlesen
Peter Goldammer: Der Zirkus der Stille
Thaïs hat mit zwölf Jahren ihre Mutter verloren und seitdem bei ihrer Großmutter Victoria im Zirkus gelebt. Ihre Erinnerung an die Zeit sind nicht immer glücklich, konnte ihre Großmutter doch beispielsweise nicht verstehen, warum es schöner sein sollte, ein Fahrrad statt eines Pferdes zu besitzen. Deshalb kehrte Thaïs dem Zirkus mit ihrer Volljährigkeit den Rücken zu. Jetzt mit Mitte zwanzig wird sie gezwungen, zurückzukehren und sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen, als ihre Großmutter verstirbt und ihr ein Häuschen und ein Bild hinterlässt. Das kleine Foto zeigt Thaïs‘ Vater! Den Vater, dessen Name sie nicht einmal kannte. Weiterlesen
Isolde Sammer: Die Welt von Max und mir
Als Max neu in die Abschlussklasse ihres Gymnasiums kommt, ist die 18-jährige Jana sofort begeistert von ihm. Doch scheint sie für ihn Luft zu sein. Er sieht durch sie hindurch und beachtet sie nicht. Dabei ist Jana an der Schule beliebt und so etwas wie eine Berühmtheit, denn ihr Vater ist ein bekannter Schauspieler. Erst kurz vor Weihnachten überrascht Max sie dann. Vor allen Schülern und Lehrern spielt er ein Lied nur für Jana und da ist ihr endlich klar, dass auch er sich nichts sehnlicher wünscht als mit ihr zusammen zu sein. Doch es ziehen dunkle Wolken am Horizont auf, denn Max hat auch ein dunkles Geheimnis. Weiterlesen
Paul Pen: Glühwürmchen, glüh
Der Protagonist von Paul Pens „Glühwürmchen, glüh“ ist 10 Jahre alt und hat noch niemals die Sonne gesehen. Vor etwas über 10 Jahren ist seine Familie in einen Keller gezogen und hat diesen seitdem nicht verlassen. Tag für Tag lebt er auf engstem Raum mit seinen beiden volljährigen Geschwistern, einem Bruder und einer Schwester, seiner blinden Oma und seinen beiden Elternteilen. Zu Beginn des Erzählten bringt seine Schwester außerdem einen kleinen Jungen im Keller zur Welt. Tag für Tag verbringt der Protagonist damit, sich die Welt auszumalen und Bücher zu lesen, die Naturphänomene, Insekten oder Tiere im Allgemeinen beschreiben. Als ein Glühwürmchen durch einen Spalt geflattert kommt, kann er es kaum fassen und schöpft neue Hoffnung, dass da draußen doch noch mehr ist. Weiterlesen
Marcel van Driel: Pala 01: Das Spiel beginnt
Ein Online-Game ist in aller Munde und besonders unter den Jugendlichen der große Hit. Doch keiner ahnt, dass hinter Pala mehr als nur Spiel, man könnte sagen der bittere Ernst des Lebens steht. Im Hintergrund rekrutiert der Spielmacher Mr Oz die besten Spieler und bildet sie auf einer Insel zu Geheimagenten aus. Auch die 13-jährige Iris aus den Niederlanden erregt schon bald sein Aufsehen, da sie das Spiel mühelos besteht und schnelle Zeiten liefert. Mr Oz ahnt jedoch nicht, dass das Leben des Mädchens alles andere als einfach ist und sie sich nicht kampflos geschlagen geben wird. Weiterlesen
Benjamin Monferat: Der Turm der Welt
Frankreich, 1889: Die in Paris stattfindende Weltausstellung neigt sich dem Ende zu. Besucher und Teilnehmer aus aller Welt versammeln sich in Scharen am Fuße des Eifelturms. Doch der Pariser Geheimdienst betrachtet dies mit gemischten Gefühlen. Nur wenige Tage zuvor wurden zwei ihrer Agenten inmitten der Ausstellung tot aufgefunden, beide auf die Zeiger einer riesigen Uhr aufgespießt. Fünf vor zwölf. Das war die Uhrzeit, die die Zeiger zu diesem Zeitpunkt anzeigten. Fünf vor zwölf ist es auch für Paris. Etwas Erschütterndes steht bevor, das spüren zumindest die Eingeweihten. Und je näher die Abschlussveranstaltung der Weltausstellung rückt, umso nervöser wird die Stimmung …
Wer Benjamin Monferats „Welt in Flammen“ kennt, der weiß bereits Bescheid, wie der Hase in seinen historischen Romanen läuft. Ähnlich wie beim ersten Titel ist auch hier die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven der handelnden Personen beschrieben und in meist sehr kurze, aber knackige Kapitel verpackt. Weiterlesen
Linus Geschke: Jan Römer 02: Und am Morgen waren sie tot
Deutsch-belgisches Grenzgebiet, 1997: Zwei Pärchen zelten ohne Argwohn in einem Waldstück. Zwei Tage später werden die Leichen von zwei der Beteiligten gefunden, die übrigen beiden Menschen sind bis heute verschollen, Leichen von ihnen wurden keine gefunden. Als der Journalist Jan Römer sich mit dem eingestaubten Geschehen befasst, ahnt er noch nicht, dass er bald knietief in dem Fall stecken wird. Als er sich mit einem ehemaligen Zeugen trifft, um von ihm mehr zu erfahren, wird sogar auf ihn geschossen und der Zeuge kommt zu Tode! Doch wer glaubt, dass er damit Jan Römer vertreiben könnte, hat sich geschnitten. Jans Interesse ist jetzt umso mehr geweckt und mit seiner besten Freundin Mütze stürzt er sich in die Ermittlungen. Weiterlesen
Jeffrey Archer: Die Clifton-Saga 03: Erbe und Schicksal
Großbritannien, 1945: Harry Clifton gelingt es endlich, seine Jugendliebe Emma zu heiraten und mit dem gemeinsamen Sohn Sebastian zusammen zu leben. Alles läuft gut in seinem Leben, als Autor von Krimis startet er endlich richtig durch und seine Lesereise führt ihn schon bald über den Atlantik. Emma beginnt zu studieren, ihr Bruder Giles wird erfolgreich im Parlament. Als Giles allerdings eine Frau kennenlernt, sieht seine Mutter Elizabeth rot. Sie glaubt, dass die junge Frau sich nur das große Erbe der Familie unter den Nagel reißen möchte. Kurzerhand enterbt sie den Sohn heimlich weitgehend und sorgt so bis nach ihrem Tod zu Zwist in der Familie. Sebastian, Harrys Sohn, wird unterdessen erwachsen und stolpert unversehens in einen Hinterhalt, der für ihn sehr gefährlich werden könnte. Weiterlesen
Sally Nicholls: Wünsche sind für Versager
„Manchmal denken Leute, sie hätten mich liebt, aber nur, bis sie herausfinden, was für ein Monster ich in Wirklichkeit bin.“
Olivia ist elf Jahre alt, als sie zu den Iveys zieht, ihrem sechzehnten Zuhause. Es hält das Mädchen nie lange an einem Platz, denn Olivia ist – davon ist sie selbst überzeugt – schon böse zur Welt gekommen. Immer wenn sich nach ein paar Wochen dieses böse Ich zeigt, haben all die Pflege- und Adoptionsfamilien die Nase schnell voll von Olivia und wollen sie schnell wieder loswerden. Dabei möchte Olivia doch eigentlich nur geliebt werden und den anderen gefallen. Sie gibt sich redlich Mühe, ein nettes Kind zu sein, die Vergangenheit steht ihr allzu oft dabei im Weg. Und im Haus der Iveys scheint es zudem auch noch zu spuken! Olivia kann das Schreien von Babys hören, die nicht da sind, und hört schon bald von der Geschichte der Kindsmörderin Amelia, die einst im Haus der Iveys gelebt haben soll. Weiterlesen