Vier Schriftsteller treffen zwischen 1959 und 1975 immer wieder an Amerikas Westküste aufeinander. In dieser bewegten Zeit des gesellschaftlichen Wandels, voller Beat-Poeten und Hippiekultur, Vietnamkrieg und freier Liebe, entwickelt die Story einen außergewöhnlichen Sog. Freitags bei Enrico‘s ist ein Abgesang auf eine Ära und den Beruf des Schriftstellers. Die unterschiedlichen Autorenschicksale zeigen, dass Schreiben Ruf und Fluch zugleich ist. Schriftsteller sind Getriebene, ohne Aussicht auf Ankommen. Daran vermögen (Miss-) Erfolge nichts zu ändern. Nostalgisch, berührend, lesenswert!
Im pulsierenden San Francisco debattiert die künstlerische Boheme über die Liebe und das Leben. Charlie ist Koreaveteran, der an einem Kriegsepos arbeitet und dem eine große Karriere prognostiziert wird. Studentin Jamie hat das Schreiben im Blut, eine ungeplante Schwangerschaft droht ihren Träumen jedoch ein Ende zu bereiten. Dick, ein selbstverliebter Müßiggänger, erlebt nach einem kurzen Erfolg den herben Fall. Einbrecher Stan scheint seine wahre Berufung gefunden zu haben, muss aber erst eigene Dämonen besiegen. Weiterlesen



Ein plötzlich verstorbener Familienvater, ein geplanter Selbstmord, ein fehl geschlagener Einbruch. Jan Costin Wagners acht faszinierende Geschichten aus „Sonnenspiegelung“ befassen sich mit den Schattenseiten der menschlichen Existenz. Mal bricht das Dunkel scheinbar plötzlich in eine sommerliche Idylle hinein, mal wartet ein schwarzes Loch aus der Vergangenheit darauf, die Gegenwart für sich zu vereinnahmen. Fassaden brechen, Masken fallen.



