Der deutsche Autor Volker Jarck schreibt in seinem Debütroman „Sieben Richtige“ über die Leben mehrerer Menschen, die sich zwischen Bochum, Köln und Boston immer mal wieder begegnen. Ein solches Romankonstrukt findet sich auch in den Werken etwa von Kent Haruf oder Elizabeth Strout.
Da ist zum Beispiel die kleine Greta, die beim Fahrradfahren einen schweren Verkehrsunfall erleidet und damit auch das Leben ihrer Eltern Kathy und Roland aus der Bahn wirft. Oder Victor und Marie Faber: Er besucht seinen Sohn Nick, der in Amerika erfolgreich Baseball spielt, während sie sich scheiden lassen will und eine Krebsdiagnose erhält.
Auf der ersten Seite des Romans werden allein 21 Figuren aufgezählt, die ihn bevölkern. Und das ist viel – gelegentlich zu viel, um als Leser noch den Überblick zu behalten, zumal Jarck auch zeitlich wild durch die Jahrzehnte springt. Mal befinden wir uns in den 80er-Jahren des vorigen, mal in den 30er oder 40ern des aktuellen Jahrhunderts – mit Sprüngen immer nach wenigen Seiten. Weiterlesen







Drei ältere Herren treffen sich für ein Wochenende an genau dem Ort wieder, an dem sie auch schon vor über 40 Jahren zusammen waren: in einem Häuschen in Chilmark auf Martha‘s Vineyard. Mit einem entscheidenden Unterschied: Damals war auch die freche und lebenslustige Jacy mit von der Partie, in die alle drei Jungs verliebt waren.