Joachim Meyerhoff, der schreibende Schauspieler, hat einen weiteren Band seiner autobiografischen Romanreihe „Alle Toten fliegen hoch“ vorgelegt. Diesmal geht‘s in ein Krankenhaus in der Wiener Peripherie.
Während Meyerhoff mit seiner Tochter Schulstoff bespricht, bemerkt er plötzlich, dass er sich halbseitig nicht mehr bewegen kann – er hat einen Schlaganfall erlitten, und die Odyssee aus Fahrt im Krankenwagen, Einlieferung auf die Intensivstation sowie Kontakten mit Ärzten, Schwestern und Mitpatienten beginnt.
Obwohl ein Krankenhausaufenthalt eigentlich kein Spaß ist, behandelt der Autor ihn mit dermaßen viel Witz, dass man stellenweise aus dem Lachen nicht mehr herauskommt – zum Beispiel wenn er beschreibt, wie sich sein unbeweglicher Fuß unter einem Rollstuhl verheddert oder er immer wieder versuchen muss, sich mit der kranken Hand an die Nase zu fassen. Meist vergeblich. Weiterlesen








