2014 erhielt der 1960 in New York geborene Jaron Lanier den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Ein Journalist fragte ihn nach einer Buchpräsentation, was er von Social Media halte. Die anschließende Diskussion veranlasste den Autoren, sein Wissen in einem Buch zusammenzufassen. Es wurde eine emotionale, engagierte Auflistung von Gründen, warum Social Media Accounts gelöscht werden müssen:
„… Früher … konnte man sehen, ob ein Produkt sich besser verkauft. … Heute messen Social-Media-Konzerne, ob der Einzelne sein Verhalten geändert hat, und der Feed wird für jeden Anwender ständig optimiert, um dessen individuelles Verhalten zu ändern.“ (S. 41)
Als Internetpionier der ersten Stunde schrieb er wegweisende Programme. Anfangs teilte er die Meinung seiner Kollegen, das Internet solle kostenlos sein. In verschiedenen Foren tauschte er seine Erfahrungen aus, bis ihm etwas auffiel, das er drastisch formuliert und mit der Gruppendynamik begründet: „… Ich habe es … erlebt, dass ich online zum Arschloch wurde, und das war beängstigend und deprimierend.“ (S. 59) Weiterlesen







Maeve Brennan (1917 – 1993) misst 1,50 m, ist quirlig, klug und freiheitsliebend. 1933 zieht ihre Familie nach Washington. Die Berufung ihres Vaters als Legationsrat der irischen Gesandtschaft ermöglicht der Familie einen noch nie gekannten Luxus und eine finanzielle Sicherheit. Nach dem Umzug geht Maeve weiter zur Schule und studiert, während der Vater seine politische Karriere nach vorn treibt.