Selten habe ich ein Buch gelesen, dass eine so deutliche Erinnerung und Hochachtung spüren lässt. Auf der einen Seite für Erich Kästner, auf der anderen Seite aber auch an die Jugendbücher über den Nationalsozialismus aus den 70ern. An die Bücher von Hans-Peter Richter (Damals war es Friedrich) und Judith Kerr (Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, ich glaube die Namensgleichheit ist Zufall). Der Stil des Buches erinnert ganz stark an Hans-Peter Richter, aber auch an Erich Kästner.
Friedrich lebt im Jahre 1933 in Berlin, sein Vater ist Journalist und mit Erich Kästner befreundet. Sein Bruder Rolf wird sehr früh ein überzeugter Anhänger der Nationalsozialisten und Friedrich hört immer wieder den Streit zwischen Vater und Sohn. Zum Beispiel vor der Bücherverbrennung, bei der auch Friedrich Lieblingsbuch „Emil und die Detektive“ verbrannt wird, inklusive der persönlichen Widmung des Autors. Weiterlesen








