Jola ist eine Förstertochter aus dem Osten der Republik. Der Wald rings um ihr thüringisches Dorf ist quasi ihre zweite Heimat, hier fühlt sie sich wohl und sicher, hier kennt sie sich aus. Mit Sachverstand beobachtet sie die einheimischen Tiere und selbst in der Nacht ist der Wald kein Ort, an dem sie sich fürchtet. Hier fühlt sie sich geborgen, denn weder ihre hysterische Mutter noch ihr klammernder Freund noch die bösen Zungen des Ortes werden sie bis in den Wald verfolgen.
Bis sie sich eines Tages beobachtet fühlt. Erinnerungen kommen hoch. Vor fünf Jahren verschwand ihre beste Freundin im Alter von elf Jahren, es gibt Stimmen, die behaupten, der Verurteilte wäre nicht der Täter gewesen. Weiterlesen








