Ein neues Buch von Walter Moers – ein Grund für Fans, Leser und Buchhändler gleichermaßen zu jubeln. Die Druckereien fahren Sonderschichten, im Verlag knallen die Korken – eigentlich. Ursprünglich stand mit dem „Schloss der träumenden Bücher“ ja die Fortsetzung des letzten Zamonien-Romans aus – und steht noch – da der Meister, nachdem schon Gerüchte um seinen Gesundheitszustand die Runde machten, sich lieber neuen Ufern zuwandt. Trotzdem oder gerade deshalb warteten die Leser ungeduldig auf den neuen Moers.
Dass das Buch in unterschiedlichen Farben gedruckt und farbig illustriert war, ist der Käufer Moerscher Prachtwerke der bibliophilen Art ja gewohnt. Dass der Meister allerdings die Zeichnungen nicht selbst beisteuert, sondern mit Lydia Rohde eine schwer-kranke Illuminatorin verpflichtete, war bemerkenswert. Weiterlesen






Seitdem die Fae sich offenbart haben und sich in ihre selbst gewählte Isolation zurückgezogen haben, weiß man, dass mit den mächtigen Wesen nicht gut Kirschen essen ist. Zu sehr erinnern Sagen und Märchen daran, dass die Fae beileibe nie den Menschen aber auch den übernatürlichen Wesen wohlgesonnen waren, dass sie sich immer am Leid und der Not ihrer Opfer geweidet haben.
