Richard David Precht: Tiere denken

Richard David Precht rüttelt, was unseren Bezug zu Tieren anbelangt, an unserer Gesinnung und unserem Verhalten.

So regt er in ausführlich recherchierten Auslegungen und Beispielen ein Überdenken unserer Sichtweise und unserer Haltung gegenüber der Tierwelt an.

Wo liegt die Grenze zwischen Mensch und Tier?

Wie ist es um unser Verhältnis zu Tieren bestellt?

Welche Bedeutung haben Tiere für Menschen?

Wie ist unser Tierschutzgesetz ausgerichtet?

Welche Vorstellungen haben wir vom Seelenleben der Tiere?

Sind unsere menschlichen Sichtweisen richtig und vernünftig? Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Jochen Rausch: Im Taxi: Eine Deutschlandreise

Jochen Rausch (Jahrgang 1956) ist Journalist, Autor und Musiker. Seit 2000 ist er Programmchef von 1LIVE und seit 2015 zusätzlich von WDR 2 und WDR 4. Rausch hat seit 2008 mehrere Bücher geschrieben, darunter Erzählungen und Romane. Der Grimme-Preisträger lebt in Wuppertal und bezeichnet sich selbst als „notorischen Taxinutzer“. Nun hat er seine über Jahre gesammelten Taxi-Gespräche in einem Buch vereint. Das Taschenbuch erschien am 12. Januar 2017 im Berlin Verlag.

Darin 120 Mini-Monologe von Taxifahrerinnen und –fahrern in Deutschland, die eindrücklicher nicht sein könnten. Auf je einer Taschenbuchseite erzählen die Männer und (wenige) Frauen aus Berlin, Hamburg, Bochum, Köln, Chemnitz oder München über sich: wer sie sind, woher sie kommen, was sie denken. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Michael J. Sullivan: Riyria 06: Die verborgene Stadt Percepliquis

„Wer nichts von der Welt erwartet – nicht das Licht der Sonne, nicht das Nass des Wassers und nicht die Luft zum Atmen -, für den ist alles ein Wunder und jeder Augenblick ein Geschenk.“ (S. 256)

Eigentlich war das Abenteuer abgeschlossen – die holde Maid gerettet, der böse Usurpator entlarvt, die Helden – zumeist – noch am Leben. Eigentlich, was für ein nettes, unschuldiges Wort. Doch dann sieht sich die Welt dem Untergang gegenüber. Die Elben haben die Grenzen zum Reich der Menschen überschritten und erobern, scheinbar mühelos und ohne eigene Verluste, die Königreiche Elans. Niemand ist mehr da, der sie aufhalten könnte, nur ein lang verschollenes Artefakt könnte den Untergang noch aufhalten. Doch das Horn von Gylindora soll sich im Grab des ersten Herrschers in der verschollenen Stadt Percepliquis befinden – einem Ort, der vor tausend Jahren mittels Magie von der Erdoberfläche verschwand und seitdem nurmehr eine Sage ist.

Arista, Hardian und Royce machen sich, begleitet von einigen Helfern auf, das Unmögliche zu wagen und die Stadt zu suchen – auch wenn sie ihr Weg tief unter die Erde führt … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Sara Oliver: Die Welten-Trilogie 01: Gefangen zwischen den Welten

Ve heißt eigentlich Veronika und hat ein interessantes Leben. Seit ihre Mutter sich von ihrem Vater getrennt hat, lebt sie mal hier mal da auf der Welt. Jetzt muss ihre Mutter wieder zu einem Auftrag und schubst Ve mal eben aus Amerika zu ihrem Vater in den deutschen Hinterwald. Hier geht von Anfang an alles schief. Ihr Vater ist verschwunden, das Schloß in dem er wohnt eine Bruchbude und das nächste Dorf hat nicht mal Handy-Empfang, vom Schloß ganz zu schweigen. Da sie von dort nicht wegkommt, beginnt sie das Schloß zu erforschen und stößt auf einen Aufzug, der sie in eine Parallelwelt katapultiert. Dort heißt sie Nicky und ihr Leben ist ganz anders verlaufen … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Caro Martini: Alma & Jasmin

Die 82-jährige Alma und die 28-jährige Jasmin sitzen sich in der Straßenbahn gegenüber. Es rummst – und zack haben die Seelen der beiden Frauen, die sich bisher nicht kannten, die Körper getauscht.

Im Überschwang der Jugend bringt Jasmin nun Schwung in Almas Rentnerleben und dreht auch in der Disco richtig auf. Und Alma verändert mit ihrer Lebenserfahrung und Besonnenheit auch Jasmins Leben.

Eine schöne Idee hat die amerikanische Autorin Caro Martini da für ihren Roman „Alma & Jasmin“ gehabt. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Katherine Addison: Der Winterkaiser

Seitdem seine Mutter gestorben, und Maia mit gerade einmal acht Jahren allein gelassen hat, ist das Leben des Jungen trostlos. Dass sein Vater ihn verachtet, dass er in die Verbannung geschickt wird könnte er noch ertragen, aber dass sein gewalttätiger Cousin Setheris als sein Gefängniswärter fungiert, ihn triezt und verletzt wo er kann, belastet ihn, bestimmt seinen Alltag und seinen Charakter.

Dabei stammt er doch aus adeligen Kreisen – der despotische Vater, Herrscher über das Reich der Elfen, die Mutter eine Prinzessin der Gnome. Dass er anders aussieht, als die hochgewachsenen, blasshäutigen und blonden Elfen macht ihm nichts aus, dass er aber die einzige Bezugsperson, die ihn geliebt hat verloren hat, das prägt den traurigen Jungen. Eines Tages landet ein Luftschiff – an Bord eine Nachricht, mit der er nie gerechnet hätte. Sein Vater und die drei in der Rangfolge vor ihm liegenden Thronerben sind auf der Rückreise mit dem Luftschiff abgestürzt, er mit gerade 17 Jahren ist der neue Herrscher. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Martin Walser: Statt etwas oder Der letzte Rank

Sein ganzes Schriftstellerleben lang – und das sind 60 Jahre – steht für Martin Walser die schöne Sprache im Mittelpunkt seiner Arbeit. In seinem neuen Roman „Statt etwas oder Der letzte Rank“ ist die Sprache der Held der Geschichte. Aber dieses Buch ist auch ein Alterswerk, das die Leser irritiert zurücklässt.

Gerade wird Walser, der im März 90 Jahre alt wird, in der Rangliste des Magazins „Cicero“ als wichtigster Intellektueller in Deutschland geführt. – Noch vor dem Philosophen Peter Sloterdijk. Diesem Ruf wird er mit seinem neuen Roman gerecht: Dies ist kein Buch, das man Seite für Seite einfach so durchliest – es zwingt zu Nachdenkpausen; die zum Teil heftig verschlungenen Sätze sind verwobene Gebilde, der Roman steht am Rande der Formlosigkeit. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Maiken Nielsen: Und unter uns die Welt

Sylt, 1929: Christian Nielsen hat von Kindesbeinen an nur einen großen Traum: Er will in die Luft, am liebsten mit einem dieser neuen Zeppeline, die die Menschen begeistern und innerhalb weniger Tage den Atlantik überqueren. Doch sein Weg ist steinig und verschlägt den jungen Mann erstmal zur Schifffahrt. Weit weg, im entfernten Hawaii lebt Lil mit ihren Eltern. Auch sie beschließt, ihr Elternhaus zu verlassen und nach New York zu ihrer Tante zu ziehen. Denn auch in Lil keimt ein Traum. Sie ist fest davon überzeugt, dass Frauen genauso gute Reporter sein können wie Männer. Um an ihr Ziel zu kommen, wendet sie eine List an und gibt sich selbst einen Männernamen, unter dem sie ihre Artikel veröffentlichen kann. Dann lernt sie auf New Yorks Straßen einen Mann kennen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie hat den Matrosen nur ganz kurz gesehen und noch Jahre danach soll sie an diesen schicksalshaften Augenblick denken. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Harry Gmür: Liebe und Tod in Leipzig

Mit diesem Buch könnte man es sich leicht machen und sagen: Es handelt sich um das 90 Jahre alte vollkommen unreife Geschreibsel eines 21-jährigen Jungspunds – verfasst in einer gestelzten Sprache, die vermutlich schon damals unmodern war. Mit einem Wort: Furchtbar!

Die Protagonisten fallen von einem Liebesrausch in den nächsten, und am Ende sind fast alle auf dramatischste Weise ums Leben gekommen. Es gibt Liebesschwüre noch und nöcher, Väter, die ihre Töchter lebenslang verstoßen, und düstere Brüder, die nichts als Rache für die Schmach an der Schwester im Sinn haben. Das alles läuft vollkommen humorlos ab. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Martin Suter: Elefant

Martin Suter verknüpft im Plot seines neuen Romans ein fiktives Endprodukt aus dem Bereich der Genmanipulation in Form eines kleinen, rosarot leuchtenden Elefanten mit wirklichkeitsgetreuen Szenen und einem sympathischen Protagonisten aus dem Obdachlosenmilieu.

Als der Obdachlose Fritz Schoch in seiner unterirdischen Behausung plötzlich einen kleinen, rosarot leuchtenden Elefanten sieht, schreibt er dieses Phänomen zuerst seinem Alkoholkonsum zu. Doch das leuchtende Tierchen existiert wirklich. Schoch entwickelt Beschützerinstinkte und bringt es zu einer Veterinärmedizinerin.

Schnell wird klar, dass hier Genmanipulation im Spiel sein muss.   Mit dem Erzählstrang um den Genforscher Roux und seinem finsteren Treiben wächst die Spannung. Roux ist ein nach Profitgier und um Erfolg heischender Getriebener. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: