Einst, vor langer, langer Zeit erschütterten zwei Kriege die Welt. Gemeinsam mit den Elfen kämpften die Menschen gegen die Drachen, Magie war damals allgegenwärtig. Seit dem ersten Drachenkrieg sind die Elfen verschwunden, man munkelt, sie haben sich nur aus den jungen Königreichen zurückgezogen, im zweiten Drachenkrieg konnten die Lindwürmer von den Zauberern, unter großen Opfern insbesondere bei der Zivilbevölkerung, endgültig besiegt werden. Ungeschickt, dass sich eine der Drachen in Gestalt einer menschlichen Magierin unerkannt unter die wenigen überlebenden Zauberfähigen gemischt hat. Sie täuscht nicht nur ihre Kollegen, auch die Lehrlinge der Zauberer werden an der Nase herumgeführt. Dass die Magiekundigen selbst nicht unbedingt integer agieren, dass sie ihre Lehrlinge dazu nutzen, diesen Lebenskraft für die eigene Jugend zu entziehen, weiss niemand.
Alles ändert sich, als die überlebenden Drachen auf die Welt zurückkehren und es diesen in einem nekromantischen Ritual gelingt, Yolsulgur, den besiegten Drachenkönig aus dem Totenreich zurückzuholen. Mit dessen Wissen um die Nekromantie stellen sie ein Heer auf, wie es die Welt größer, mächtiger und furchteinflößender noch nie gesehen hat – ein Heer der Toten. Diesem gegenüber die mehr als brüchige Allianz des letzten Magiers, der ehemaligen Zauberlehrlinge und der Menschen … Weiterlesen





Bereits seit 2008 gibt Axel Kutsch im Verlag Ralf Liebe jährlich die Versnetze heraus. Die Idee hinter den Netzen ist spannend, denn sie verbinden die Verse regional und über die Generationen hinweg. Innerhalb der großräumigen Sortierung nach deutschen Postleitzahlenbereichen erfolgt die Anordnung nach dem Alter der Autorinnen und Autoren – am Beginn stehen jeweils die Jüngsten. Die Bandbreite reicht vom Jahrgang 1929 bis 1997, wobei der Schwerpunkt deutlich auf den Jahrgängen zwischen 1940 und 1970 liegt. Hinzu kommt der „kleine Grenzverkehr“, in dem auch deutschsprachige Lyrikerinnen und Lyriker aus anderen Ländern zu Wort kommen.

