Walter Moers: Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Ein neues Buch von Walter Moers – ein Grund für Fans, Leser und Buchhändler gleichermaßen zu jubeln. Die Druckereien fahren Sonderschichten, im Verlag knallen die Korken – eigentlich. Ursprünglich stand mit dem „Schloss der träumenden Bücher“ ja die Fortsetzung des letzten Zamonien-Romans aus – und steht noch – da der Meister, nachdem schon Gerüchte um seinen Gesundheitszustand die Runde machten, sich lieber neuen Ufern zuwandt. Trotzdem oder gerade deshalb warteten die Leser ungeduldig auf den neuen Moers.

Dass das Buch in unterschiedlichen Farben gedruckt und farbig illustriert war, ist der Käufer Moer´scher Prachtwerke der bibliophilen Art ja gewohnt. Dass der Meister allerdings die Zeichnungen nicht selbst beisteuert, sondern mit Lydia Rohde eine schwer-kranke Illuminatorin verpflichtete, war bemerkenswert. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Alexey Pehov: Chroniken der Seelenfänger 04: Glühendes Tor

Die Welt der Seelenwächter erinnert an die Zeit der späten Renaissance. Buchdruck, Musketen und wissenschaftliche Erkenntnisse haben ihre Spuren hinterlassen, die Fürsten haben mit einem selbstbewussten Handwerkerstand zu kämpfen, erste Demokratiebewegungen bilden sich. Als Stabilisator zu den gesellschaftlichen Verwerfungen hat sich der Klerus etabliert, die Inquisition verbreitet Furcht und Schrecken.

Anders aber, als in der Realität, leidet die Welt in Pehovs Tetralogie unter der Heimsuchung von Hexen, Geistern und Dämonen. Hier kommt nicht nur die Inquisition, die sich dem Kampf gegen die Höllenabkömmlinge auf ihre Fahnen geschrieben hat ins Spiel, auch die Bruderschaft der Seelenfänger und ihr Konkurrent, der Orden sind im Kampf gegen das Übernatürliche verwickelt. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Jennifer Estep: Elemental Assassin 08: Spinnenfalle

Das Leben könnte so schön sein, wenn, ja wenn Gin Bianco, genannt die Spinne, die fähigste Auftragskillerin von Ashland nicht just die erste große Liebe ihres Lovers gekillt hätte. Dass die Verblichene es verdient hat den Hals aufgeschlitzt zu bekommen macht die Angelegenheit für Owen nicht leichter. Die Beziegung zu Gin liegt auf Eis, sehr zum Leidwesen unserer Assassinin. Der Verbrauch an kalorienhaltigen Nachtischen stieg expotentional an, ihre Laune ist auf dem Tiefpunkt.

Ihr Ziehbruder nötigt sie, ihn auf eine festliche Veranstaltung zu begleiten. Im örtlichen Museum wird der Nachlass von Mab, der ehemligen Grand Dame der Unterwelt Ashlands präsentiert – auch ein Opfer unserer Spinne. Dass Owen in Begleitung da ist, nervt Gin ungemein. Dass die Frau an der Seite ihres Ex-Lovers exakt dasselbe Kleid trägt wie sie, ist eine Katastrophe – für die Unbekannte. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Akram El-Bahay: Die Bibliothek der flüsternden Schatten 01: Bücherstadt

Willkommen in Mythia, die Stadt der Bücher. Seit Jahrzehnten herrscht der König den man nur als den Weißen kennt streng, aber mit gerechter Hand über die Metropole. Und er sammelt Bücher. Nicht, dass er nicht schon genügend hätte, doch es gilt, eine ganze Bücherei zu füllen. Nicht irgendeine Bücherei in einem Zimmer, nicht einmal ein Haus voller Bücher umfasst seine Sammlung, nein, weit gefehlt.

Tief unter der Stadt, haben einst, vor langer, langer Zeit die Riesen ihre Heimat gehabt. Hier haben diese mit uralten Zaubern und unvergleichlicher Handwerkskunst eine Stadt in die Tiefe der Erde hineingebaut. Gang- und Stollensysteme voller Regale, die mittlerweile Meilen über Meilen mit Kladden und Büchern gefüllt wurden. Allerdings ist die unterirdische Bibliothek zwischenzeitlich verwaist. Dort wo einst Forscher und Gelehrte studierten, sich die Klinke und die Bücher in die Hand gaben, herrscht nun weitgehend Leere. Nur mehr die Bibliothekare und den königlichen Wächtern in ihren roten Roben ist es erlaubt, die Gänge zu betreten. Ins Herz der Bibliothek selbst darf außer Sabah, der mysteriösen Beraterin des Königs und der Leibwache des Monarchen gar niemand mehr. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Robert Jackson Bennett: Die Stadt der tausend Treppen

Einst waren sie die mächtigste Macht auf der Welt. Die Rede ist von den Bewohnern des Kontinents. Dank ihrer direkten Verbindung zu den sechs Göttern, deren Wohlwollen sie buchstäblich genossen, schienen sie unbezwingbar. Bis eines Tages ihre Kolonie Saypur rebellierte, ein junger Mann aufstand und eine Waffe fand, mit dem man Götter töten konnte. Seitdem ist das einst blühende, sonnenverwöhnte Land rund um die Metropole Bulikov verelendet, die Götter sind tot, die einstige Weltmacht verarmt und ohne jegliche Perspektive. Selbst das Klima hat sich gewandelt, kalt und trostlos ist es geworden in und um Bulikov.
Jegliche Nennung der alten Namen, religiöse Andachten, das Weitergeben von Überlieferungen sind unter strengster Strafe verboten, die Säkularisation schien erfolgreich zu sein. Die alltäglichen Wunder, die Schreine in denen ein Jeder seinen Segen erbitten und bekommen konnte sind vernichtet. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Nadine Roth: Bloody Mary: Du darfst dich nicht verlieben

Es gibt eine Lebende, die Legende von Bloody Mary. Wenn man sie dreimal ruft, erscheint ihr Geist und tötet den rufenden. Avian glaubt nicht an die Legende und um einem Freund zu beweisen, dass alles Unsinn ist, ruft er sie. Aber nur zweimal, denn er wird unterbrochen. Auf dem Beweisvideo ist etwas im Hintergrund zu sehen, aber was ist das genau? Avian wird neugierig und sucht die Geschichte hinter der Legende. In den 90er Jahren wurde die damals sechzehnjährige Mary Jane Wyler von einem Serienmörder in ihrem Elterhaus grausam ermordet. Seitdem ist sie Bloody Mary. Und sie liegt anscheinend gerade im Trend, denn mehr und mehr Jugendliche überleben die Mutprobe sie zu rufen nicht. Avian will mehr wissen, warum tötet sie wahllos alle, die sie Rufen und warum verschont sie ausgerechnet ihn? Wird sie ihn auch verschonen, wenn er sie ein weiteres Mal, diesmal richtig, ruft? Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Michael J. Sullivan: The First Empire 01: Rebellion

Seitdem die Fhrey, Elfen die sie bedrängenden Zwerge vor Jahrtausenden mithilfe der Gabe, die ihnen die Götter geschenkt haben, vernichtend geschlagen haben, ist die Welt geordnet. Hier die Fhrey, die von ihrem schlagenden Arm, einer kriegerischen Sippe die seitdem an die Grenzen des Reiches verbannt lebt, geschützt werden, daneben die Raithe, Menschen, die sich karnickelgleich vermehren und die Elfen als Götter ansehen.

Götter kann man nicht töten, Göttern hat man zu gehorchen, das saugen schon die Babys mit der Muttermilch auf. Doch dann schlägt ein Sklave in Diensten der Elfen seinen Herren mit einem Stein nieder, der kriegerische Junge, der hilflos mit ansehen musste, wie sein Vater erst gedemütigt, dann ermordet wurde, nimmt blutige Rache. Wie es scheint, kann man Götter wohl doch töten. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Patricia Briggs: Mercy Thompson 09: Spur des Feuers

Seitdem die Fae sich offenbart haben und sich in ihre selbst gewählte Isolation zurückgezogen haben, weiß man, dass mit den mächtigen Wesen nicht gut Kirschen essen ist. Zu sehr erinnern Sagen und Märchen daran, dass die Fae beileibe nie den Menschen aber auch den übernatürlichen Wesen wohlgesonnen waren, dass sie sich immer am Leid und der Not ihrer Opfer geweidet haben.

Das Unheil nimmt seinen Lauf, als die Tri-Cities von einem Troll heimgesucht werden. Ob dieser von den Fae losgelassene Gigant nun die Menschen bedrohen, oder doch die geflohenen Fae Zae und dessen Sohn Tom wieder einfangen, oder gar einen seit Jahrhunderten gefangen und gefolterten menschlichen Jungen jagen soll bleibt zunächst unklar, denn nun geht es zunächst darum, den Troll aufzuhalten. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Graham Masterton: Die Schlaflosen

Ein Flugzeug stürzt kurz nach dem Start in der Nähe von Boston ab. An Bord über dreihundert Menschen, darunter der zukünftige als unbestechlich bekannte Leiter der Drug Enforcement Agency, die in einen grausamen, unnötigen Tod stürzen. Eine der Leichen, eine junge Frau wird nie gefunden. Zwei Jahre später – wieder Boston, wieder ein Absturz. Dieses Mal sind der liberale, designierte Richter am obersten Gerichtshof der USA und seine Familie Opfer des Unglücks. Im dem mehr als 10 Minuten nach dem Absturz ausbrennenden Helikopter fehlt die Leiche der Tochter des Richters. Kurz darauf stößt die Polizei auf zwei Frauenleichen. Beide wurden bestialisch gefoltert, geschändet und gequält. Und beiden wurde, sehr professionell, aus der Nebenniere Adrenalin entnommen.

Der Versicherungsdetektiv Michael Reardon, Detective Thomas Boyle von der Bostoner Polizei und der schwarze Bügerrechtler Matthew Monyatta machen sich zunächst unabhängig voneinander auf, die Hintergründe der Morde zu erforschen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

A. K. Benedict: Die Seelen von London

Jeden Morgen, lange bevor die Langschläfer und Büromenschen überhaupt an das Aufstehen denken, ist Maria unterwegs. Zusammen mit einer ganzen Reihe von Mitforschern durchsucht sie das Themeseufer nach Überbleibseln der Vergangenheit. Archäologen sind sie nicht, aber sie haben sich Wissen um professionelle Suche nach Artefakten angeeignet und sind mit Feuereifer bei der Sache. Dass Maria blind war, ist dabei kein Hinderungsgrund. Zwar könnte sie, nach der erfolgreichen Operation sehen, doch sie hat sich dafür entscheiden eine Binde zu tragen, sonst wäre sie ja nicht mehr sie selbst.

Ihr Haus ist ein Sammelsurium von Fundstücken. Scherben, Schlüssel und Edelsteine finden sich wohlgeordnet und sorgfältig verpackt in ihren Regalen.

Eines Morgens aber findet sie ein ganz besonderes Stück. In einer kleinen Kassette wird ihr von einem anonymen Verehrer ein Ring überlassen. In Braille Schrift steht auf der beigelegten Karte „Willst Du mich heiraten, Maria“. Originell meinen sie, ja, aber doch eher makaber, ist der Ring doch noch am Finger der ermordeten Vorbesitzerin befestigt. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: