Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel

„Der gläserne Himmel“ ist kein wirklicher neuer Roman, sondern das Recycling eines Frühwerks der Autorin. Allerdings wurde der Roman komplett überarbeitet und ich glaube, das merkt man positiv. Das Buch handelt von Chris, der sich als Lehrer in einem Dorf in der Eifel einstellen läßt, das er noch aus seiner Kindheit kennt. Dort verliebt er sich in die geheimnisvolle Sina, heiratet sie auch, wird aber nicht wirklich glücklich. Die Ehe steht zu sehr unter dem Stern der Geheimnisse.

Hier wurde ganz tief in die Kiste aller bekannten Klischees und Vorgänger gegriffen. Weiterlesen

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Rob McCarthy: Todeszeitpunkt, gelesen von Steffen Groth

Harry Kent ist Intensivmediziner mit Fronterfahrung. Viele seiner Nächte verbringt er im Dienste der Polizei. In einer solchen Nacht wird er in ein Take-away gerufen, in dem ein Jugendlicher Geiseln genommen hat. Der Jugendliche ist krank, und durcheinander führ Harry in eine Szene, die er lieber nicht kennengelernt hätte. Er merkt plötzlich, dass in seinem Umfeld, um engsten Kollegen- und Freundeskreis Dinge passieren, die niemand für möglich halten würde. Weiterlesen

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Richard Dübell: Der Jahrhunderttraum

Im Jahrhundert der Industrialisierung schien plötzlich alles möglich. 1891 sind die ersten Flugpioniere unterwegs und Levin von Briest will unbedingt einer von ihnen werden. Sein älterer Bruder Otto strebt zwar ein Ingenieurstudium an, hat mit der neuen Technik aber nur wenig im Sinn. Ihn treibt es eher in das Detektivbüro von Edgar Trönicke, der den Tod seiner Großeltern aufklären soll. Die sind bei einem Zugunglück in der Schweiz umgekommen, aber war es wirklich ein Unglück oder war es Sabotage? Otto ist fasziniert von der Arbeit Edgars und von dessen Schreibkraft. Die jüngste der Geschwister, Amalie, scheint sich in ihr Leben zu fügen. Endlich hat sie eine Freundin gefunden, doch die große Liebe scheint auf sich warten zu lassen – oder hat sie sie doch schon gefunden. Weiterlesen

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Cecilia Ahern: Flawed – Wie perfekt willst Du sein?, gelesen von Merete Brettschneider

Ist es jetzt eine Dystopie oder eine Utopie, die Cecilia Ahern uns hier entwirft? Die Menschen glauben, sie haben eine perfekte Welt geschaffen. Wer jemals eine Fehlentscheidung getroffen hat, dem wird die Möglichkeit genommen, weitere hinzuzufügen. Perfekte Menschen können in dieser Welt frei und glücklich leben, aber wehe, man macht einen Fehler. Dann wird man durch die „Gilde“ gebrandmarkt und ist verpflichtet, sich in allem an fest gefügte Regeln zu halten. Das betrifft die Ausgehzeit ebenso wie das Morgenmüsli. Celestine ist 17 und gehört zu den Glücklichen. Bis sie sich in einem Augenblick der Schwäche dazu hinreißen lässt, einem „Fehlerhaften“ im Bus zu helfen. Das gilt in ihrer Welt als Fehlentscheidung Weiterlesen

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Andrea Sawatzki: Ihr seid natürlich eingeladen

Im nunmehr dritten Band hat es Gundula Bundschuh immer noch nicht einfacher mit der Familie – und jetzt kommen auch noch die Nachbarn dazu. Ihr Ältester lebt mittlerweile in den USA und von daher kommt eines Tages der Anruf: Wir heiraten, wollen bei Euch feiern. Äh, ja, aber wen denn? Und warum denn? Fest stehe lediglich, dass die ganze Familie eingeladen werden muss und dass Gundula die Gastgeberin sein wird. Wer auch sonst?

Der erste Band ist mit der Autorin als Gundula Bundschuh bereits verfilmt und das führte dazu, dass ich bei diesem Band deutliche Bilder vor Augen hatte. Andrea Sawatzki beschreibt mit Schwung, Weiterlesen

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Clare Donohue: Kein Sterbensort

Jane Benett ist Kommissarin in London. Eigentlich steht sie lieber in der zweiten Reihe, aber ihr Vorgesetzter Lockyer ist noch vom letzten Fall angeschlagen und irgendwie nicht er selbst. So muss Jane sich selbstständig mit dem Fall um das verschwundene Mädchen befassen. Theoretisch ist sie dazu sehr gut in der Lage, aber die Verantwortung zu haben macht ihr zu schaffen. Dazu kommt, das beinahe zeitgleich auch noch ein ehemaliger Kollege verschwunden ist. Die beiden Fälle scheinen zusammenzuhängen, denn der Tatverdächtige in ihrem Fall war auch der Tatverdächtige bei seinem letzten Fall, jedoch konnte er nie überführt werden. Dann taucht die erste Leiche auf und der Verdacht erhärtet sich, dass es sich bei den Morden um grauenhaft schiefgegangene psychiatrische Experimente handelt. Aber wer ist darin noch verwickelt und vor allem: Wer ist noch verschwunden? Weiterlesen

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B.A. Paris: Saving Grace, gelesen von Christiane Marx

Jack Angel scheint ein Traummann zu sein, deswegen heiratet Grace ihn. Die Hochzeitsreise führt nach Thailand und dort wacht sie sehr schnell auf. Jack sperrt sie in ihr Hotelzimmer und jeder Fluchtversuch wird von ihm vorausgesehen und vereitelt. Zurück in England hat er zwar ein Haus für sie beide gekauft, aber das ganze Anwesen liegt einsam und ist von einem meterhohen Zaun umgeben. Und Grace hat keine Chance, um Hilfe zu bitten, denn sie ist niemals allein in der Öffentlichkeit. Freundinnen von ihr haben nur Jacks Kontaktdaten und alles wird gefiltert. Dabei hätte sie Hilfe so bitter nötig, denn es geht nicht nur um sie, es geht auch um ihre Schwester Millie, die vom Down-Syndrom betroffen ist und Jacks eigentliches Ziel. Weiterlesen

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Andreas Gruber: Sneijder & Nemez 03: Todesmärchen, gelesen von Achim Buch

Positiv an diesem Hörbuch ist, dass Achim Buch die diversen holländischen und schweizerischen Akzente ebenso gut rüberbringt, wie die jeweilige Stimmung. Gut, wenn auch nicht neu, fand ich den Gedanken, Morde an einem Faden entlangzuführen. In diesem Fall eben die Märchen von Hans-Christian Andersen – das gab es noch nicht. Wer sich mit der Biografie von Andersen beschäftigt und seine Märchen kennt, weiß, dass es durchweg um Kunstmärchen (keine Volksmärchen) handelt, in denen auch die Guten sterben können. Der Grundgedanke hat also was. Weiterlesen

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Sara Oliver: Die Welten-Trilogie 01: Gefangen zwischen den Welten

Ve heißt eigentlich Veronika und hat ein interessantes Leben. Seit ihre Mutter sich von ihrem Vater getrennt hat, lebt sie mal hier mal da auf der Welt. Jetzt muss ihre Mutter wieder zu einem Auftrag und schubst Ve mal eben aus Amerika zu ihrem Vater in den deutschen Hinterwald. Hier geht von Anfang an alles schief. Ihr Vater ist verschwunden, das Schloß in dem er wohnt eine Bruchbude und das nächste Dorf hat nicht mal Handy-Empfang, vom Schloß ganz zu schweigen. Da sie von dort nicht wegkommt, beginnt sie das Schloß zu erforschen und stößt auf einen Aufzug, der sie in eine Parallelwelt katapultiert. Dort heißt sie Nicky und ihr Leben ist ganz anders verlaufen … Weiterlesen

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Jonathan Stroud: Lockwood & Co. 04: Das Flammende Phantom, gelesen von Anna Thalbach

Lucy hat die Lockwood-Agentur verlassen und schlägt sich als freie Mitarbeiterin für andere Agenturen durch. Das ihr am nächsten stehende Wesen ist der wispernde Schädel, der – wie wir aus den Vorbänden wissen – nicht immer ein verständnisvoller Gefährte ist. Wirklich glücklich macht Lucy das neue Leben nicht, auch deswegen sagt sie sofort zu, als Anthony Lockwood sie bittet, ihn bei einem Auftrag zu unterstützen.  So kann sie sich in die Agentur flüchten, als ihr der Schädel gestohlen wird und sie sich mit einem Artefakte-Jäger-Ring anlegt, hinter dem deutlich mehr steckt, als es zu Anfang scheint. Weiterlesen

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