Sympathetische Magie: Die okkulte Idee hinter „Komm spielen“
Deshalb fühlen sich manche Bücher, Gemälde oder Musikstücke „größer“ an als bloße Unterhaltung. Als würde etwas darin wohnen.
Einige Passagen wirken hier auf mich fast wie eine moderne literarische Version alter magischer Prinzipien, nur verpackt in Horrorästhetik.
Denn „Komm spielen“ funktioniert für mich persönlich deshalb so gut, weil der Horror hier nicht einfach aus einer „bösen Modelleisenbahn“ entsteht, sondern aus der zutiefst okkulten Idee, dass Dinge menschliche Essenz speichern und irgendwann ein Eigenleben entwickeln können. Darüber, wie Kunst, Erinnerung und beseelte Materie irgendwann anfangen, sich gegenseitig zu infizieren.
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