Wie geht es weiter nach dem Happy End?
Nachdem wir in Band 1 mit Emil und Damian und ihrer ungewöhnlichen Kennenlerngeschichte mitgefiebert haben, erfahren wir in Band 2, wie es mit den beiden – und ihrer Beziehung (oder Nicht-Beziehung?) – weitergeht. Die Probleme und Hürden einer queeren Fernbeziehung werden thematisiert; der Weg ins Erwachsenenalter genauso wie der Weg zu sich selbst.
Dass gerade eine queere Beziehung mit Hürden rechnen muss, ist wohl leider Realität. Dieses Buch jedoch ist hierhingehend fast schon zu realistisch und beschreibt eine Aneinanderreihung derart negativer Ereignisse, dass es eigentlich nicht mehr so richtig Spaß bringt, davon zu lesen. Statt einer kitschigen Fortsetzung eben diese Tiefen zu beschreiben, ist das klar formulierte Ziel der Autoren – aber hätte nicht die ein oder andere Höhe mehr eingebaut werden können?
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