Pol
en in den 1970er und 1980er Jahren. – Das ist weder geografisch sehr weit weg von uns, noch zeitlich allzu lange vorbei. Dennoch fühlt man sich beim Lesen gute achtzig Jahre zurückversetzt. Obwohl seit 1981 unter General Jaruzelski das Kriegsrecht in Polen herrscht, spürt man hiervon wenig im ländlich geprägten Hektary. Hier wächst die junge Wiolka inmitten ihrer Großfamilie auf.
Die Autorin beschreibt autobiografische Episoden ihrer Kindheit und ihres Heranwachsens in diesem kleinen schlesischen Dorf. Diese Vergangenheitsschilderungen ohne Hektik, Handys, rastlose Aktivitäten und ohne jeglichen Überfluss erscheinen in ihrer Einfachheit fast schon wieder idyllisch.
Wiolkas Mutter hat die Taufdecke ihres kleinen Mädchens am Fenster des Hauses angebracht, bis der lange inhaftiert gewesene Vater wieder bei der Familie ist. Weiterlesen






„Weiß man eigentlich jemals, was vor sich geht?“, beginnt der erste Satz in dem schmalen, nur 144 Seiten starken Roman des finnischen Autors Johan Bargum. Am Ende wird klar, was den Ich-Erzähler Olof zu dieser Frage bewogen hat.
