Rebecca Solnit: Unziemliches Verhalten: Wie ich Feministin wurde

Rebecca Solnit ist eine der bedeutendsten Essayistinnen in den USA. Zum Glück werden ihre Texte auch nach und nach in Deutschland entdeckt. Ich bin durch ihr Buch „Wanderlust: Eine Geschichte des Gehens“ auf sie aufmerksam geworden und war von ihrer feministischen Essay-Sammlung „Wenn Männer mir die Welt erklären“ schwer beeindruckt.

Nun erzählt sie in „Unziemliches Verhalten“, wie sie Feministin wurde. Und das macht sie auf ihre ganz eigene, unnachahmliche Weise, indem sie nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern ihre Erlebnisse, ihr eigenes Verhalten und ihre Gefühle in einen größeren Zusammenhang stellt. So verleiht sie Frauen, die nicht oder kaum wahrgenommen werden, eine Stimme.

Anfang der 1980er-Jahre zieht die junge Rebecca nach San Francisco, um zu studieren und ihrem Elternhaus zu entfliehen. Sie findet eine kleine Wohnung, die für viele Jahre ihr Zuhause wird. Sie erzählt von ihrer anfänglichen Armut, von ihrer Sehnsucht nach der Weite des Meeres und der Natur, von ihrer Suche nach sich selbst und dem Leben, das sie leben will, aber auch von ihrem bunten Viertel und seinen Bewohner*innen. Selbst wenn sie schon seit Jahren sicher ist, dass sie Autorin werden möchte, fehlt ihr zunächst die Orientierung: „Ich hatte keine klare Vorstellung davon, wo ich hinwollte, aber ich wusste, dass es möglichst fern von da sein sollte, wo ich herkam.“ (Kapitel „Nebelhorn und Gospel“/3) Weiterlesen

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Hanne Ørstavik: Milano

Val und Paolo lernen sich in Oslo bei einer Ausstellung kennen, in der Val zum ersten Mal ihre Zeichnungen der Öffentlichkeit präsentiert. Die junge Norwegerin hat zwar Architektur studiert, aber alles, was sie tun möchte, ist zeichnen. Paolo spricht sie an. Er hat etwas in Vals Bildern gesehen, das ihn berührt, das ihn die Kunst mit anderen Augen sehen lässt und das ihn neugierig auf die Künstlerin macht. In seinem Beruf als Kurator einer großen Galerie, die zum Teil im Besitz seiner Familie ist, muss er die Kunst als Geschäft betrachten. Es geht darum, ihren Marktwert einzuschätzen, zu steigern und sie zu verkaufen.

Schnell werden die beiden ein Paar und Val zieht zu Paolo nach Mailand, um bei ihm zu sein. Val ist gerne mit Paolo zusammen, doch sie fragt sich, ob sie ihn liebt. Denn sie nimmt keine Gefühle in sich wahr, weiß nicht, ob sie vielleicht liebt, ohne es zu wissen, weiß nicht, wie sich Gefühle anfühlen. Außer der Angst und dem Nein – was sie nicht will, ist ihr bewusst, aber nicht, was sie will. Das Zusammensein mit anderen strengt sie an, vor allem, wenn es leer und still ist, wenn nichts zu tun ist, wenn es keinen Plan gibt. Auch wenn sie bei Paolo eine Ausnahme macht, bleibt die Unsicherheit: Was sieht er in ihr? Liebt er sie wirklich? Warum lässt er sich nicht von seiner Frau scheiden, von der er schon seit 10 Jahren getrennt lebt? Was, wenn er Val verlässt, ihrer überdrüssig wird? Weiterlesen

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Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt

Der Pfarrer Hannes und seine Frau Florentine leben in einem Dorf im Banat. Florentine ist in der Stadt aufgewachsen, hat keine Party ausgelassen, aber sie hat diesem Experiment zugestimmt und sich bald ans Landleben gewöhnt. Sie freundet sich mit Nika an, die zwar einen Mann und drei Kinder hat, aber ihre Zeit auch liebend gerne mit Florentine, Kaffee und Sauerkirschlikör verbringt – bis sie an einer versuchten Abtreibung stirbt.

Zu den anderen Dorfbewohnern findet Florentine kaum einen Draht. Denn sie spricht nicht gerne. „Ihr Schweigen musste wirken, als hielte sie sich für etwas Besseres. Florentine spürte Worten gegenüber ein nie ganz aufzulösendes Unbehagen. Die Unschärfe der Aussagen verunsicherte sie. Wie sehr sie sich auch bemühte: Sprechen reichte nicht an die Wirklichkeit der Erfahrungen heran.“ (Kapitel 1, Zăpadă).

Auch ihr Sohn Samuel spricht spät und nicht viel. Sie vermutet, dass sie daran schuld ist. Hannes fällt es schwer, einen Zugang zu Samuel zu finden. Auch die Stellung im Banat ist nicht gerade das, was er sich gewünscht hat.

Dennoch führen Hannes und Florentine ein offenes Haus. Immer wieder haben sie Gäste, die auf der Durchreise eine Unterkunft bei ihnen finden. Eines Tages kommen Bene und Lothar bei ihnen unter. Sie stammen aus der DDR und sind auf dem Weg ans Schwarze Meer. Aus dem kurzen Zwischenstopp werden drei Wochen und eine Verbindung, die später noch eine Rolle spielen wird. Weiterlesen

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Michaela Carter: Die Surrealistin

Im Juni 1937 lernt Leonora Carrington in London Max Ernst kennen. Leonora, eine Engländerin aus wohlhabendem Hause, hat dafür gekämpft, Kunst studieren zu können. Ihre Eltern wollen sie lieber vorteilhaft verheiratet sehen, wie es in ihren Kreisen üblich ist. Sie ist gerade zwanzig, Max ist bereits Mitte vierzig, verheiratet und ein anerkannter Künstler des Surrealismus. Diese Kunstrichtung fasziniert Leonora schon eine ganze Weile. Sie ist überzeugt, dass es kein Zufall ist, der sie mit Max und den anderen Surrealisten zusammenbringt. „Der Grund, weshalb Max hier saß, war ganz einfach und nicht von der Hand zu weisen. Ihre Liebe zu seiner Kunst hatte irgendwie den Mann selbst angezogen.“ (Kapitel 2).

Die beiden werden ein Paar. Die Ehe von Max ist kein Hindernis, er hatte schon viele Affären und möchte sich sowieso von seiner Frau trennen. Für ihn hat die Beziehung zu Leonora eine ganz neue Qualität. Für die junge Frau bedeutet das Zusammensein mit Max den Bruch mit ihrer Familie. Die Liebe der beiden ist intensiv und fast schon symbiotisch, sie verschmelzen nahezu zu einer Person, können nicht mehr ohne einander sein. Zwar malt Leonora selbst, aber sie wird auch zur „Muse“ für Max, deren Gestalt oder Gesicht eine Zeit lang auf fast jedem seiner Bilder zu sehen ist. Nach einer gemeinsamen Zeit in der Pariser Künstlerszene ziehen sie in ein Dorf in der Provence. Auch Leonoras Gemälde sind surrealistisch. Dabei schöpft sie aus Traumerlebnissen, aber auch aus Begebenheiten in einer anderen Welt, in die sie eintritt oder in die sie hineingezogen wird. Immer wieder wird sie aus der Realität katapultiert (oder ist diese andere Welt auch real?). Weiterlesen

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Andreas Schäfer: Das Gartenzimmer

1908 in Berlin: Das Ehepaar Rosen möchte in einer neuen Villenkolonie in Dahlem ein Landhaus bauen und sucht dafür einen jungen Architekten. Das trifft sich gut, denn Max Taubert, ein junger Schreiner und Architekt, brennt darauf, sein erstes Haus zu entwerfen. Schon als Kind hatte er sich mit Gebäuden und Perspektiven beschäftigt. Später wird er weltweit bekannt werden. Die Rosens haben kaum eine Vorstellung davon, wie das Haus aussehen soll. Max ist begeistert: Er kann seine Ideen umsetzen und das macht er so gut, dass die Villa berühmt wird. Doch anfangs ist er immer wieder verunsichert. Werden die Auftraggeber mit seinem Werk zufrieden sein?

Der Autor Andreas Schäfer begleitet das Haus, seine Bewohnerinnen und Bewohner durch seine wechselvolle Geschichte. Die Leserinnen und Leser lernen Elsa und Adam Rosen kennen. Erfahren von einem Schicksalsschlag, der sie getroffen hat, und wie sie sich mit Max Taubert und seiner Familie anfreunden. Aber Max ist kein einfacher Charakter. Er ist zerrissen zwischen seinen Ansprüchen und der Wirklichkeit. Aufträge bleiben aus, der erste Weltkrieg wirft ihn aus der Bahn.

In den 1990er-Jahren entdecken Hannah und Frieder Lekebusch die leerstehende, heruntergekommene Villa und stecken viel Geld in die Renovierung. Bald erstrahlt das unter Denkmalschutz stehende Haus in altem Glanz. Besonders Hannah setzt alles daran, das Haus ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Sie organisiert Empfänge und Führungen und sorgt dafür, dass über die Villa berichtet wird. Ihrem Mann Frieder und ihrem Sohn Luis wird das nach und nach zu viel. Auch, weil das Haus bei aller baulichen Finesse und trotz der lichtdurchfluteten Räume eine ganz eigene, manchmal bedrohlich wirkende Atmosphäre verbreitet. Weiterlesen

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Devid Striesow & Axel Ranisch: Klassik drastisch – Lippenbekenntnisse zweier Musik-Nerds

Devid Striesow ist als Schauspieler in Deutschland ein bekanntes Gesicht mit einer beeindruckenden Fülle von Auftritten im Theater, in Film und Fernsehen. Wie gut er seine Sache macht, belegen auch seine zahlreichen Auszeichnungen. Nicht ganz so bekannt ist, dass er mit der klassischen Musik eng verbunden ist. Das hat er mit Axel Ranisch gemeinsam, der ebenfalls (vielfach ausgezeichnet) als Schauspieler, aber auch als Regisseur, Autor und Opernschreiber sein Brot verdient. Für mich ist er das Highlight in der Krimi-Fernsehreihe „Zorn“ (als Schröder) und auch als Regisseur und Drehbuchschreiber von „Ich fühl mich Disco“ hat er mich schwer beeindruck.

Nun haben die beiden mit „Klassik drastisch – Lippenbekenntnisse zweier Musik-Nerds“ ein Buch über klassische Musik geschrieben, in dem sie darüber berichten, wie sich ihre Leidenschaft entwickelt hat und was diese Musik für sie bedeutet. Übrigens sind sie mit einer gleichnamigen Reihe auch in „Deutschlandfunk Kultur“ zu hören, die zum Teil in dieses Buch eingeflossen ist.

Los geht es mit einem Bekenntnis von Axel Ranisch: „Ich bin ein Klassik-Nerd. Ich habe nicht ein Konzert-Abo, sondern zwei. Ich besitze nicht 100, sondern 1472 CDs (und noch mal 1148 Schallplatten).“ (Seite 7)

Höchst unterhaltsam und charmant erzählt er, wie es dazu gekommen ist, obwohl er in seiner Familie eher von Sportlern als von Musikern umgeben war. So richtig angefangen hat es mit einer Stereoanlage, die sein Vater (mitsamt einer Sammlung von 20 Doppel-CDs mit klassischer Musik) in der Tschechoslowakei gekauft hat und die seine Mutter nicht haben wollte. Dann kam eins zum anderen. Weiterlesen

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Leonie Swann: Mord in Sunset Hall

Lillith hat gemeinsam mit Agnes (der das Haus gehört), dem Marschall, Winston, Bernadette, Edwina und der Schildkröte Hettie in der Senioren-WG in Sunset Hall gelebt. Jetzt liegt sie tot im Gartenschuppen. Und als ob das nicht schon aufregend genug wäre, klingelt erst ein Jungspund, der Agnes das neue Seniorenzentrum Lindenhof schmackhaft machen möchte, dann schneit die Polizei herein und zuletzt kommt noch die neue Mitbewohnerin Charlie mit ihrem riesigen Hund Brexit und einer ganzen Menge Gepäck.

Die Polizisten möchten die alten Leute eigentlich nur vor einem Verbrecher warnen, dem im (ein Stück entfernten) Nachbarhaus Mildred Puck zum Opfer gefallen ist. Aber da sie nun schon da sind, erzählt Agnes ihnen auch gleich von der toten Lillith. Außerdem ist sie geschockt. Mildred war eine Jugendfreundin, mit der sie allerdings schon lange nichts mehr zu tun hatte. Zum einen war Mildred nach einem Schlaganfall bereits seit einigen Jahren ein schwerer Pflegefall, zum anderen war sie schon vorher nicht mehr auf Agnes‘ Wellenlänge gewesen.

Auch Lilliths Tochter macht Stress. Sie möchte unbedingt wissen, was genau passiert ist. Aber die Vereinbarungen innerhalb der WG sind so speziell, dass man sie Fremden auf keinen Fall auf die Nase binden möchte. Außerdem sind sich die Bewohnerinnen und Bewohner selbst nicht ganz sicher, was geschehen ist. Es gibt nämlich immer mal wieder Ausfälle im Gedächtnis oder beim Hören (wenn bei Agnes der hohe Ton im Ohr alles andere übertönt). Zum Beispiel weiß der Marschall am Anfang nicht mehr, wo er seine Pistole hingelegt hat. Weiterlesen

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Jörg Scheller: Metalmorphosen: Die unwahrscheinlichen Wandlungen des Heavy Metal

Die Beschreibung dieses Buches hat mich neugierig gemacht. Liberalismus, Religion, Gender, Stricken, Psychotherapie, Kosmetik – und das alles in Verbindung mit Heavy Metal. Wie kann das funktionieren? Jetzt weiß ich: Es funktioniert großartig. Jörg Scheller, Professor für Kunstgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste, in dessen Leben der Metal schon seit langer Zeit eine große Rolle spielt, verknüpft Bereiche miteinander, die auf den ersten Blick nichts oder wenig gemeinsam haben.

Er nähert sich dem Thema zunächst nicht nur von der musikalischen Seite an, sondern geht auch auf die Ästhetik und die Texte ein. Denn: „Erst durch das mal unisone, mal kontrapunktische Zusammenspiel von Musik und visuellen sowie verbalen Elementen wird Metal zu einem eigenständigen Genre.“ (Intro. Happy Metal? Seite 21)

Er geht auf die prägenden Stilelemente ein, grenzt den Metal aber auch ab, beispielsweise gegenüber dem Hard Rock oder dem Punk. Historisch hat sich der Metal permanent weiterentwickelt und tut es noch. So sind die verschiedensten Subgenres entstanden, die alle „zur Familie“ gehören. Beeindruckt hat mich hier vor allem die Integrationskraft des Metal, bei dem es meist kein „Nebeneinander“ von Stilen oder Elementen (auch aus anderen Genres) gibt, sondern eine gegenseitige Durchdringung, bei der Neues geschaffen wird. Weiterlesen

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Kathrin Passig, Aleks Scholz: Handbuch für Zeitreisende

Wer hat nicht schon davon geträumt, den Urknall zu bestaunen, einem berühmten Wissenschaftler über die Schulter zu schauen oder auf einer Maya-Party die neu erfundene Schokolade zu schlürfen? Eine Zeitreise macht das jetzt möglich. Jedenfalls ist das eine der Annahmen, die Kathrin Passig und Aleks Scholz für ihr Buch getroffen haben. Sie sind ihrer Zeit eben etwas voraus. Wenn Sie das Buch aber jetzt schon lesen und nicht warten wollen, bis Sie durch eine Transitzone in eine Parallelwelt rauschen können, macht das mindestens genauso viel Spaß wie eine echte Reise – und ist viel ungefährlicher. Und wenn es dann soweit ist, sind Sie bestens vorbereitet.

„Von den Dinosauriern bis zum Fall der Mauer“ lautet der Untertitel des Handbuchs und das ist noch lange nicht alles. Im Kapitel „Eine kurze Geschichte der Zeitreise“ erfahren die Leser*innen zunächst – auch für Nicht-Fachleute wie mich verständlich – die physikalischen Hintergründe des Phänomens. Dann geht es auch schon an die konkreten Reisetipps.

Mal werden ganz bestimmte Ereignisse empfohlen, wie die Weltausstellungen im 19. Jahrhundert, wo nicht nur technische Neuerungen, sondern auch „exotische“ Menschen ausgestellt wurden. Mal umfasst die potenzielle Reisezeit mehrere Millionen Jahre, wie bei einem Besuch der Dinosaurier. Auch über (nicht mehr bestehende) Kulturen, die bei uns eher unbekannt sind, erfährt man so einiges. Weiterlesen

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Agnete Friis: Der Sommer mit Ellen

Jakobs Leben ist gerade kompliziert. Er hatte ein Verhältnis mit Janne, einer jungen Mitarbeiterin seines Architekturbüros, die nun nichts mehr von ihm wissen möchte. Seine Frau Kirsten hat sich von ihm getrennt, seine Kinder sind erwachsen und wollen kaum noch etwas von ihm wissen und auch sein Firmenpartner Bjarne möchte ihn im Büro nicht mehr sehen. Viel Alkohol und wenig Perspektiven stürzen ihn in eine Krise.

Als sein Großonkel Anton anruft und ihn um Hilfe bittet, zögert Jakob zunächst. Er soll Ellen suchen, die Frau, in die er als Jugendlicher im Sommer 1978 verliebt war und die plötzlich verschwand. Die Vorkommnisse von damals hat Jakob erfolgreich verdrängt, doch sie schwelen in ihm weiter. Seitdem er sein Heimatdorf verlassen hat, um zu studieren, ist er kaum jemals dort gewesen. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, zurückzukehren und zurückzuschauen. Er bricht auf nach Ostjütland, wo Anton und sein Bruder Anders – beide um die 90 – immer noch auf demselben Hof wohnen wie früher. Jakobs Erinnerungen lassen sich nicht mehr unterdrücken.

Alles hatte damals mit Lises Verschwinden begonnen. Die Schwester von Jakobs Freund Sten war von Zuhause weggelaufen, hieß es. Die Geschwister waren in einen dauernden Kleinkrieg verstrickt. Sten wollte nicht, dass Lise mit Männern herummachte, Lise wollte sich nicht mehr gängeln lassen. Doch dass sie sich nun gar nicht mehr meldete, war doch sehr erstaunlich. Weiterlesen

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