Emily St. John Mandel: Das Glashotel

Als Vincent 13 Jahre alt ist, kehrt ihre Mutter nicht von einem Ausflug mit dem Kanu zurück. War es ein Unfall oder wollte sie es so? Keiner kann das sagen. Vincents Vater ist beruflich viel unterwegs und so zieht sie von ihrer Heimat Caiette, einem verlassenen Ort an der Westküste Kanadas, der nur mit dem Boot erreichbar ist, zu ihrer Tante in die Stadt. Doch so bald wie möglich will sie auf eigenen Füßen stehen und nimmt sich ein paar Jahre später gemeinsam mit einer Freundin eine Wohnung in einem heruntergekommenen Viertel. Geld ist Mangelware, doch sie schafft es, sich durch Jobs in Bars über Wasser zu halten.

Eines Tages taucht ihr älterer Halbbruder Paul bei ihr auf, ein Außenseiter, der nur schlecht Anschluss findet und für eine Weile untertauchen muss. Vincent hat jahrelang nichts von ihm gehört. Finanzwissenschaft studiert er nur, um seine Mutter zu beruhigen, nachdem er schon einige Entziehungskuren hinter sich hat. Aber er ist weder motiviert noch begabt. Am liebsten möchte er Musik machen. Und er will mit seiner Traumfrau Annika zusammen sein, die ihn kaum eines Blickes würdigt. Als er Annika und ihren Band-Kollegen in einem Club ein paar Pillen anbietet, hat das üble Folgen. Weiterlesen

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Stefanie vor Schulte: Junge mit schwarzem Hahn

Martin steht ohne Familie da, seit sein Vater in einem Anfall von Wahn alle erschlagen hat. Er ist elf Jahre alt, bettelarm und fristet sein Leben als Tagelöhner. Gleich zu Beginn des Romans wird klar: „Er lebt von dem, was er verdient. Sonntags aber wird nichts verdient, da muss er fasten.“ (Kapitel 1)

Doch trotz allem ist er klug und freundlich, dazu ruhig und sehr bedacht. Das können die Menschen um ihn herum kaum begreifen – sie selbst sind ganz anders gestrickt. Und als ob das noch nicht reichen würde, ihn im Dorf zum Außenseiter zu machen, trägt er ständig seinen schwarzen Hahn mit sich herum, von dem alle meinen, er sei der Teufel.

Aber was soll Martin tun? Schließlich ist er hier zu Hause.

Einzig Franzi fühlt sich Martin verbunden und auch sie ist ihm zugetan. Franzi versteht ihn und hat es selbst nicht leicht. „Sie ist sehr schön, und die Männer bekommen Lust, ihr wehzutun.“ (Kapitel 1)

Die Männer, die das Sagen haben, sind vor allem der Henning, der Seidel und der Sattler, von denen Martin denkt, dass sie strohdumm seien (und die Geschichte bestätigt das mit einem wunderbar schrägen Humor) und von denen es heißt: „In der Hauptsache besteht ihre Gabe wohl in der Einschüchterung anderer.“ (Kapitel 4) Weiterlesen

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Philipp Moog: Anderwelt

Helmuth Bethmann, von fast allen, selbst von seinen Enkeln T.H. genannt, liegt im Sterben – die Lunge ist vom Krebs zerfressen, Metastasen breiten sich in seinem Körper aus. Während er im Krankenhaus auf den Tod wartet, erinnert er sich an seine Jugend in der NS-Zeit. Besonders eine bisher totgeschwiegene Episode verfolgt ihn im wachen Zustand und im Traum. Er möchte sie erzählen. Am liebsten Marco, seinem Lieblingssohn. Doch Marco entzieht sich. Hat keine Zeit, ist in seinem Beruf als Fotograf und mit diversen Frauenbekanntschaften anderweitig beschäftigt.

Dafür ist Justus da, der zuverlässige älteste Sohn – erfolgreicher Arzt, Pflanzenkenner und -liebhaber. Dass auch bei ihm nicht alles rund läuft, wird schnell klar. Justus hasst Vieles, was in seinem Leben einen festen Platz hat: Tennis spielen, neben anderen Männern in Urinale pinkeln und den Hund seiner frisch verliebten Teenie-Tochter Katja (der die Abneigung erwidert). Er kämpft mit seinem hohen Blutdruck und seinem Tinnitus. Entspannung findet er nur in seinem Garten. Er macht sich nicht nur um seinen Vater Sorgen, sondern auch um seine Mutter Amelie, die immer mehr vergisst. Manchmal sogar, dass ihr Mann wohl nicht mehr heimkommen wird.

Auch Neele, die Schwester von Justus und Marco, kümmert sich um T.H. Doch noch mehr hat sie mit sich, ihrem Mann und ihren Kindern zu tun. Ihre Ehe steckt in einer Krise, die sie mit ungewöhnlichen Mitteln zu beheben versucht. Weiterlesen

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Adelheid Duvanel: Fern von hier: Gesammelte Erzählungen

Womit soll ich anfangen? Vielleicht mit „Luzia mit vierzehn Jahren“ (so der Name der Geschichte), die gerne „spintisiert“, wie es der Vater nennt, und sich dabei frei fühlt, „[ … ] als wäre die Welt durchsichtig, als würden Vergangenheit und Zukunft zu wunderbaren, klaren Bildern verschmelzen, die in Eiern darauf warteten, dass ein freier Mensch sie erlöse [ … ]“

So eigen und oft surreal wie Luzias Gedanken sind auch die Erzählungen der Autorin Adelheid Duvanel. Ihre hinreißenden Texte wimmeln nur so von poetischen sprachlichen Bildern, die mich gefangengenommen haben und hängengeblieben sind. Oft ist die Natur lebendig wie in der Erzählung „Neid“: „Manche Bäume grimassierten, als seien sie gezwungen, unter Wasser zu lächeln, und die Nacht rollte einen schwarzen Teppich über den Rasen.“ Und in „Catalina“ heißt es: „Der Abend ist hellgrün und schaukelt den ertrinkenden Mond.“ Vielleicht hängt das damit zusammen, dass die Autorin auch gemalt hat. Sie schreibt sinnlich, mit wenigen Worten und Wendungen erschafft sie ganze Lebenswelten. Die Szenen scheinen sich wie in einem Film oder auf einem Gemälde vor den Leser*innen aufzubauen.

Die Figuren sind oft Menschen, „[ … ] die mit den Spielregeln der Welt nicht zurechtkommen.“, wie die Herausgeberin Elsbeth Dangel-Pelloquin in ihrem Nachwort schreibt. Viele scheinen mir ein tragisches Schicksal mit sich herumzutragen, aber erstaunlich viele kommen auch damit zurecht, sie arrangieren sich oder finden sogar ein kleines Glück. Neben der Tragik hat aber auch eine hintergründige Komik und Ironie ihren Platz, zum Beispiel in der Erzählung „Ein rasanter Abbau“, in der (in einer Geschichte in der Geschichte) ein Schriftsteller sagt: „In meinem nächsten Buch wird keine Hauptfigur mehr vorkommen und in meinem übernächsten werden auch die Nebenfiguren wegfallen.“ Weiterlesen

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Marcy Dermansky: Wirklich nett

Becca, Jonathan und Rachel Klein sind eine wirklich nette amerikanische Bilderbuchfamilie – wohlhabend, mit großem Haus, Garten, Swimmingpool und dem Pudel Posey. Bis Jonathan eine Affäre mit der jungen Pilotin Mandy beginnt und aus der beschaulichen Kleinstadt in Connecticut in ihr kleines Appartement nach New York zieht. Becca ist sauer. Wie konnte er sie verlassen, wo doch gerade Posey gestorben ist? „Er schuldet mir was. Dieser Arsch mit Ohren.“ (Seite 58) Nämlich das Haus, in das sie ihre ganze Persönlichkeit gesteckt hat.

Dann steht auch noch dieser verrückte Junge mit einer Waffe in ihrem Klassenzimmer in der Grundschule, in der sie unterrichtet. Doch sie regelt die Sache ohne Blutvergießen, genauso wie sie alles regelt: souverän und äußerlich gelassen. Dass es in ihr ganz anders aussieht, zeigt sich auch daran, dass ihre Yoga-Übungen beinahe exzessiv ausdehnt – bis sie im Yogastudio zu den „Älteren“ gezählt wird. Und dann bringt Rachel in den College-Ferien auch noch einen neuen Pudel mit: Princess, den Hund ihres Professors Zahid Azzam, der sie in kreativem Schreiben unterrichtet, der vor Jahren einen Bestseller geschrieben hat und mit dem sie wirklich netten Sex hatte. Er musste zu seiner Großmutter nach Pakistan fahren, die im Sterben liegt. Weiterlesen

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Jiří Hájíček: Vignetten mit Segelschiff

Der Anfang des Buches gibt ein paar Rätsel auf. Marie, Dozentin für Literatur an der Prager Universität, sitzt im Oktober reichlich angeschlagen in der (sonst unbewohnten) Wohnung ihrer Schwester in Krumlov, als die Polizei anruft. Ihr Wagen steht mitten auf einem Feld in ihrem Heimatort, nicht weit entfernt. Außerdem liegt dort auch die Meldung einer schweren Körperverletzung vor. Maries Schwager behauptet, dass er das Auto – einen SUV – einfach mal im Gelände ausprobieren wollte und steckengeblieben ist. Von einer Körperverletzung will er nichts wissen. Keiner glaubt ihm – weder die Polizei noch Marie.  Marie hat sowieso andere Sorgen. Anfang des Jahres hat sich ihr Mann Luboš von ihr scheiden lassen. Seine neue Lebensgefährtin ist nur wenig älter als die gemeinsame Tochter Lenka, die derzeit in Wien studiert und ihren Vater seither meidet. Marie ist verwirrt und einsam.

Und das sind noch nicht alle „Baustellen“, mit denen Marie zu tun hat. Nach und nach rollt der Autor Jiří Hájíček auf, wie sich die Sache so zugespitzt hat – angefangen im Januar. Jedem Monat des Jahres 2018 – in dem Marie eine emotionale Berg- und Talfahrt erlebt – widmet er ein Kapitel. Es geht um die Freundschaft zu ihrem verheirateten Kollegen Milan Koutský, der sich mehr erwartet, als Marie zu geben bereit ist, um ihre Eltern, die alt und krank sind und um ihre Schwester Veronika, die ein Vorwurf auf zwei Beinen ist – schließlich sitzt ihre überhebliche Schwester in Prag und nur sie – Veronika – kümmert sich um die bedürftigen Eltern.    Die Wohnung, die Luboš Marie überlassen hat, kommt ihr fremd vor. Immer öfter flieht sie in ein Café in der Stadt. Als es den Eltern immer schlechter geht, beschließt Marie, Veronika zu unterstützen und zieht über den Sommer in die alte Heimat. Sie sucht Orientierung, aber auch Freiheit und testet diese aus, als der junge Buchhändler Filip versucht, ihr näher zu kommen. Weiterlesen

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Maria Regina Kaiser: Astrid Lindgren – Helle Nächte, dunkler Wald …

Astrid Ericsson wächst auf dem Land nahe der schwedischen Kleinstadt Vimmerby auf, wo ihre Eltern den Pachthof Näs bewirtschaften. Schon bald müssen auch Astrid und ihre Geschwister in der Landwirtschaft mit anpacken. Das ist nicht immer einfach, doch lehrt es sie, diszipliniert zu arbeiten und einiges auszuhalten. Vor allem die strenge und gläubige Mutter legt großen Wert darauf. Der Vater ist zwar fleißig und in der Gemeinde engagiert, aber er ist der sanftere und liebevollere Elternteil, der seinen Kindern den Rücken stärkt.

Astrid ist klug und dank der Fürsprache des Bankdirektors Ingeström, dem Vater ihrer Freundin Madicken, erlauben es die Eltern dem Mädchen, auf die Realschule zu gehen – obwohl der Besuch viel Geld kostet. Dort ist der Studienassessor Tengström so begeistert, von Astrids Aufsätzen, dass er sogar einen davon dem Chefredakteur der Vimmerby Tidning, Reinhold Blomberg, zeigt, der ebenso angetan davon ist und den Text veröffentlicht. „Unsere Selma Lagerlöf“, wird Astrid daraufhin oft genannt und damit aufgezogen. Ihre Mutter sieht schon vor sich, wie Astrid sich der schlimmsten aller Sünden schuldig macht: der Hoffart –viel zu eitel und hochmütig kommt sie daher. Doch Astrid ist zu dieser Zeit noch überzeugt: Schriftstellerin wird sie nie werden. Weiterlesen

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Maria Adolfsson: Doggerland: Fester Grund

Karen Eiken Hornby hadert – mit sich, mit ihrem Alter, mit ihrer Kondition und mit Leo, ihrem „Untermieter“, mit dem sie ab und zu auch – rein freundschaftlich – ins Bett geht. Ein paar Monate ist der Einsatz her, den sie nur knapp überlebt hat, sie ist immer noch leicht lädiert und in ein paar Tagen steht der Gesundheitscheck bei der Polizei an. Ein nicht gerade beliebter Termin. Und dann ist da noch diese kleine Verhärtung in ihrer Brust, die sie beim Duschen entdeckt hat.

Leo hingegen strahlt. Die berühmteste Sängerin Doggerlands, der Kultstar Luna ist heimlich in die Heimat zurückgekehrt und hat sich ausgerechnet KGB Productions, das Studio seines Freundes Kore, für die Aufnahmen ihres Comeback-Albums ausgesucht. Er kennt Luna von früher und Karen ist sich sicher, dass zwischen den beiden etwas läuft. Leo scheint Luna zu vergöttern, Karen grummelt. Diese Frau ist nahezu perfekt – im Gegensatz zu ihr.

Plötzlich ist Luna wie vom Erdboden verschluckt. Nach einer Meinungsverschiedenheit mit dem Produktionsteam hat sie sich einfach in Luft aufgelöst. Niemand weiß etwas – weder Leo noch Billy, ihr persönlicher Assistent für ihre Zeit auf Doggerland, weder Lunas Ex-Ehemann, bei dem die Kinder derzeit sind, noch die Chefs des Studios. Karen geht der Sache nach, ohne viel Wind zu machen. Weiterlesen

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Nadia Bozak: Der Junge

Honey ist auf dem Weg zu ihrer Mutter Marianne, die seit Jahren in der Grenzregion in der Wüste lebt. Der Besuch soll eine Überraschung werden. Selbst Honeys Mann Keith, der dienstlich unterwegs ist, weiß nichts davon. Marianne ist eine typische „Aussteigerin“. Von den Einheimischen wird sie auch „alte Hippie-Hexe“ genannt. Sie hat sich dorthin zurückgezogen, um zu malen und – was den Bewohnern ein großer Dorn im Auge ist – sie stellt für die durchziehenden Menschen aus dem Süden, die die Grenze illegal überwinden wollen, Essen und Getränke hinter ihren Trailer.

Nachdem Honeys Wagen eine Panne hat, muss sie sich die letzten Meilen bis zu Mariannes Zuhause erst mit dem Greyhoundbus und dann zu Fuß durch das öde Niemandsland schlagen. Die Hitze macht ihr zu schaffen. Sie ist Besseres gewöhnt: das Leben in der Stadt, morgens das Schwimmen im Pool, ihre geregelte Arbeit als Lehrerin. An einer Tankstelle geben ihr die Söhne des Besitzers den guten Rat, wieder umzukehren und zurück nach Hause zu fahren: „Is’ nich der richtige Ort für ’ne Lady“, sagt Luke. „Vor allem nich für eine, die genauso aussieht wie ihre Mutter. Das bringt die Leute durcheinander.“ (Seite 34)

Sie werden mit ihrer Warnung Recht behalten.

Als Honey endlich am Trailer ankommt, stellt sie fest: Ihre Mutter ist verschwunden. Auch deren Hund Baez ist nirgends zu finden. Honey macht sich mit Mariannes altem Auto auf die Suche und gerät in Schwierigkeiten. Da taucht Chávez auf, „der Junge“ nach dem dieser Roman benannt ist. Er behauptet, zu wissen, wo Marianne sich aufhält, und bietet Honey an, sie für 5.000 Dollar dorthin zu führen. Weiterlesen

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Yanick Lahens: Sanfte Debakel

Der Richter Raymond Berthier ist tot. Brutal ermordet von mächtigen Männern, deren kriminellen Machenschaften er zu nahe gekommen ist. Seine Frau Thérèse und seine Tochter Brune trauern – jede auf ihre Weise. Während Thérèse sich an Rituale klammert, um nicht unterzugehen, verarbeitet Brune ihren Verlust mit Hilfe der Musik. Die junge Frau ist eine hervorragende Sängerin, die ihre ganzen Gefühle in ihre Lieder legt: „Im Gesang, in der Sprache erfinde ich, was fehlt, um im Grau der Tage auszuhalten.“ (Seite 146)

Pierre, Brunes Onkel, versucht zu ergründen, was mit seinem Schwager Raymond passiert ist. Über seine Beziehungen beschafft er sich die Ermittlungsakten. Doch die Polizei hält sich bei ihren Untersuchungen vornehm zurück. In Pierres Haus verkehren einige junge Leute, Freunde von Brune. Da ist Ézéchiel, arm, intellektuell, wütend und hungrig nach Nahrung und Gerechtigkeit. Nur seine Freundin Nerline kann ihn ab und zu besänftigen. Doch auch sie kämpft: für die Rechte der Frauen. Waner dagegen hält es mit der Gewaltlosigkeit und entkommt der Armut und der Bedrängnis in der Stadt, indem er einen Hof auf dem Land bewirtschaftet.

Bei einem von Brunes Auftritten lernen die Freunde Francis kennen, einen französischen Journalisten. Sie nehmen ihn in ihren Kreis auf und zeigen ihm ihre Stadt. Brune sagt zu ihm: „Weißt du, hier darfst du deine Träume nicht trödeln lassen. Hier ähneln sich Leben und Tod wie ein Ei dem anderen. Du lebst schnell. Du lässt die Worte, die Farben und die Noten umherwirbeln. Du betrachtest die Schwindel, die dich befallen.“ (Seite 46) Brune ist eigentlich mit Cyprien zusammen, einem jungen, ehrgeizigen Anwalt. Weiterlesen

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