Bruno Schrep: Nachts ist jeder ein Feind: Wahre Geschichten

Schon die erste Geschichte geht mir an die Nieren und macht mich gleichzeitig wütend. Sie handelt von Alexandru Nicolae Talianu, einem Obdachlosen aus Rumänien, der mit 32 Jahren in Hamburg gestorben ist. Warum, frage ich mich, gelingt es in unserem wohlhabenden Land nicht, allen Menschen eine Chance zu geben?

Talianu war kein Engel. Eine Jugend auf den Straßen von Bukarest, Drogen, Alkohol, Kriminalität. Aber er hatte einen Traum von der Zukunft, den er in Deutschland verfolgen wollte und an dem er gnadenlos scheiterte. Und daran war nicht nur er selbst schuld.

Was mich an den Geschichten von Bruno Schrep fasziniert hat, ist ihre Mehrdimensionalität und Vielschichtigkeit. Der Spiegel-Reporter und Autor blickt aus unterschiedlichen Perspektiven auf die „Fälle“, über die er berichtet. Nicht schwarz und weiß oder gut und böse, ohne Voyeurismus, sondern differenziert und konzentriert auf wenigen Seiten. Immer bleibt der Raum für die Leserinnen und Leser, zu überlegen: Wie sehe ich die Sache? Wie hätte ich reagiert?

Manchmal spürt man Sympathie des Autors für die eine oder andere Seite, aber immer bleibt er sachlich und löst gerade dadurch Gefühle in mir aus – allerdings nur selten positive.

Seine wahren Geschichten rütteln auf, wecken ab und an auch Verständnis für die Beteiligten. Ich habe mich nicht nur einmal gefragt: Wie kann so etwas passieren? Was ist hier schiefgelaufen? Aber auch bemerkt: So habe ich das noch nie gesehen. Weiterlesen

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Kari Herbert: Rebel Artists: 15 Malerinnen, die es der Welt zeigten

Kennen Sie die Mumins, diese nilpferdartigen, liebenswerten Fantasiefiguren aus der Feder von Tove Jansson, die kraftvollen Bilder von Frida Kahlo oder die riesigen Blumen-Gemälde von Georgia O’Keeffe? Sagen Ihnen die Namen Barbara Hepworth, Ljubow Popowa oder Yayoi Kusama etwas?

Falls nicht, gewährt Ihnen Kari Herbert in ihrem Buch Rebel Artists einen Blick in die Geschichten dieser Künstlerinnen und ihrer Werke. Und falls Sie sie kennen: Umso besser, dann treffen Sie bei den Rebel Artists alte Bekannte und erfahren vielleicht etwas Neues über sie. Dieses Buch zur Hand zu nehmen, lohnt sich auf jeden Fall für Sie, wenn Sie an Kunst interessiert oder einfach nur neugierig sind auf Frauen, die etwas Außergewöhnliches geschaffen haben.

Kari Herbert wirft in ihren nur wenige Seiten umfassenden, oft poetischen Porträts Blitzlichter auf das Leben und Schaffen von 15 Künstlerinnen. Sie beschreibt sie nicht ausführlich und umfassend, sondern dringt zur Essenz der Persönlichkeiten und künstlerischen Ansätze vor. Sympathisch finde ich, dass sie das in einer sehr einfachen Sprache macht, die auch Menschen verstehen können, die sich bisher nicht mit Kunst beschäftigt haben – egal ob jung oder älter. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieser fast schon kindlichen Ausdrucksweise, haben mich die Porträts tief beeindruckt und animiert, mich mit einigen Künstlerinnen eingehender zu beschäftigen. Weiterlesen

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Martin Schult: Anfangs sonnig, später Herbst

Frankfurt 1977. Johannes möchte eigentlich ein ganz normaler 15-Jähriger sein. Aber weil sein Vater für die RAF Päckchen durch die Gegend fährt und seine Mutter nach Indien verschwunden ist, ist er davon ein ganzes Stück entfernt.

Jetzt sitzt er in Frankfurt beim Großvater und soll sich, mit spießigem Seitenscheitel und Bundfaltenhosen ausgestattet, möglichst unauffällig verhalten. Der Schulbesuch ist bis auf Weiteres gestrichen und der Vater erlaubt nur kurze Ausflüge in die Stadt. Die meiste Zeit ist Johannes damit beschäftigt, die „American Top 40“ aus dem Radio auf Kassette aufzunehmen, Musik zu hören und sich zu langweilen. Bis er Paul kennenlernt, einen Jungen in seinem Alter, mit dem er sofort auf einer Wellenlänge ist und der ihm in Dukes Plattenladen eine neue Musikwelt zeigt.

Elisabeth, genannt Eli, Meissner ist mit ihren über 50 Jahren wohl das, was man in den 1970ern noch eine „alte Jungfer“ genannt hat. An Verehrern fehlt es ihr nicht, doch sie geht in ihrem Beruf als Archivarin auf und in ihrem Privatleben gilt es, gemeinsam mit der Mutter den Vater zu pflegen, der querschnittsgelähmt aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt war. Und auch ihr Bruder Hans spukt noch oft in ihren Gedanken herum.

Doch nun sind ihre Eltern in ein Pflegeheim gezogen und Eli weiß zunächst nicht so richtig, was sie mit ihrer ungewohnten Freiheit anfangen soll. Als sie beschließt, ihre Wohnung unterzuvermieten, kommen Dinge ans Licht, die sie aus der Bahn zu werfen drohen. Weiterlesen

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Peter Prange: Eine Familie in Deutschland: Am Ende die Hoffnung

Zunächst ein Hinweis: „Eine Familie in Deutschland“ ist als „Roman in zwei Bänden“ konzipiert. Ich empfehle, tatsächlich zunächst den ersten Teil, „Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“, zu lesen, um gut in die Geschichte hineinzukommen. Wer den ersten Band noch nicht kennt und ihn lesen möchte, sollte diese Rezension lieber überspringen, da einige Details zur Sprache kommen, die sonst die Spannung rauben können.

1939, der Krieg hat begonnen, doch in Fallersleben und der „Stadt des KdF-Wagens“ geht es fast weiter wie in Friedenszeiten. Die Kämpfe sind noch fern und in der Wochenschau flimmern Erfolgsmeldungen über die Leinwand.

Doch erste Anzeichen der Veränderung sind auch im beschaulichen Wolfsburger Land zu spüren: Lebensmittel werden rationiert, auch der Zucker. Hermann Ising, der ehemalige Zuckerbaron, ist empört. Für seine Frau Dorothee ist das jedoch nur eine Nebensache. Ihr Jüngster, der kleine Willy, wurde in eine Heil- und Pflegeanstalt gebracht. Sie darf ihn nicht besuchen, kaum einmal mit ihm telefonieren und hadert mit der Entscheidung, ihn fortgegeben zu haben. War es wirklich das Beste für Willy? Würde er dort gut versorgt werden? Weiterlesen

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Karoline Walter: Guten Abend, gute Nacht: Eine kleine Kulturgeschichte des Schlafes

Ich schlafe gerne und meistens gut. Die nächtliche Zeit im Bett ist für mich nicht verschwendet. Böse Träume machen mir nur sehr selten zu schaffen. Deshalb habe ich mich bisher mit dem Thema Schlaf nur wenig beschäftigt. Allerdings mag ich Schlaflieder und Gute-Nacht-Geschichten sehr. Deshalb hat mich Karoline Walters „kleine Kulturgeschichte des Schlafs“ mit ihrem Titel „Guten Abend, gute Nacht“ sofort angesprochen und neugierig gemacht. Schon der Klappentext zeigt, wie vielfältig der Inhalt ist: Da ist von Schöpfungsmythen genauso die Rede wie vom Teilen des Bettes mit Familienmitgliedern und Nutztieren oder von Mittagsschlaf und „Powernappen“. Und das ist noch lange nicht alles, was dieses Buch zu bieten hat.

Sehr schön steckt die Autorin bereits im Vorwort den Rahmen ihres Buches ab (Seite 7): „Vom unbewusst verbrachten Schlaf lässt sich kein Zeugnis ablegen. Kann der Schlaf also überhaupt so etwas wie eine (Kultur-)Geschichte haben? Zwar entzieht er sich unserem bewussten Erleben, doch ist der Schlaf für uns indirekt erfahrbar – in seinen Grenzen zum Wachleben …“. Es geht also nicht nur um den Schlaf an sich, sondern auch um das Einschlafen, Aufwachen und die (gewollte und ungewollte) Schlaflosigkeit, es geht um die Struktur, die der Schlaf den Tagen gibt, um guten und schlechten Schlaf und seine Auswirkungen und natürlich geht es auch um Träume. Das alles ist eingebettet in Geschichte und Geschichten aus den verschiedensten Kulturen. Weiterlesen

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Charlotte Roth: Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit: Michael Ende – Roman eines Lebens

Im Herbst 1928 fährt Edgar Ende mit dem Zug von Hamburg nach Garmisch. Er ist auf der Suche nach seiner geliebten Elis, die von ihren Eltern aus seinem „Dunstkreis“ entfernt wurde. Zu schlecht schätzen sie den Einfluss des erfolglosen Künstlers auf ihre Tochter ein. Schließlich soll sie entsprechend ihres Ranges eine gute Partie machen und davon ist Edgar weit entfernt.

Edgar findet in Garmisch Elis zwar nicht, aber als er sich vor dem Regen in einen kleinen Laden flüchtet lernt er Luise Bartholomä kennen, mit der er sich gleich verbunden fühlt und die er nur vier Monate später heiratet.

Das gemeinsame Leben der beiden Außenseiter ist geprägt von Geldmangel und Kreativität. Luise schafft das Geld heran, während Edgar malt und nur hin und wieder ein Bild verkauft. Sein Stil liegt gerade nicht im Trend, mit seiner überbordenden Fantasie können nur wenige Menschen etwas anfangen. Doch Luise hält ihm den Rücken frei.

Als sich der kleine Michael ankündigt und im November 1929 geboren wird, wird der Alltag nicht leichter. Aber die Eltern schaffen ihm ein liebevolles Heim, glückliche, leuchtende Kinderjahre, an die Michael sein Leben lang gerne zurückdenkt.

Denn nicht immer wird es so bleiben. Der Umzug nach München reißt ihn aus seiner gewohnten Umgebung, die Eltern streiten und trennen sich, beiden – vor allem der Mutter – bleibt er eng verbunden, aber die Beziehungen sind ambivalent. Weiterlesen

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Tom Saller: Ein neues Blau

1985 in Berlin-Charlottenburg: Die Gymnasiastin Anja bekommt von ihrem Vertrauenslehrer einen Nebenjob vermittelt. Doch die alte Dame, deren „Gesellschafterin“ sie werden soll, weiß noch gar nichts von ihrem Glück. Ihr Sohn hat ohne ihr Wissen nach einer Betreuung für ein paar Nachmittage gesucht. Zuerst ist Fräulein Kuhn – die Mutter – nicht begeistert von seiner Eigenmächtigkeit, aber als sie im Gespräch feststellt, dass Anja in dieselbe Schule geht, die auch sie besucht hat und wie sie selbst zur Hälfte Jüdin ist, stellt sie die junge Frau kurzerhand ein.

Der Austausch und das Zusammensein tut den beiden Frauen gut. Sie fassen Vertrauen zueinander und Lili Kuhn erzählt Anja von ihrer Kindheit und Jugend in den 1920er Jahren. Wie sie früh ihre Mutter verlor, wie ihr Vater – ein erfolgreicher Teehändler – zu seiner Unterstützung seinen halb japanischen, halb chinesischen Freund Takeshi nach Deutschland holte, der für Lili lebenslang ein Vertrauter bleiben sollte, wie sie als Kind und junges Mädchen in einem Haushalt mit zwei Männern und einer resoluten Haushälterin aufwuchs, umgeben von Liebe, Verständnis und einer für die damalige Zeit fast verwegenen Mischung aus westlicher, asiatischer und jüdischer Kultur. Weiterlesen

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Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land

Die Physikerin Ruth Schwarz forscht in Wien über die Blockuniversumstheorie – eine „alternative Theorie über die Zeit“ – und schreibt schon einige Jahre an ihrer Doktorarbeit, als sie erfährt, dass ihre Mutter und ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Sie ist schon vorher deutlich psychisch angeschlagen, die verschiedensten Tabletten helfen ihr durch den Tag und die Nacht

Nachdem ihre Tante ihr erzählt, dass es den Eltern wichtig war, in ihrem Heimatdorf Groß-Einland beerdigt zu werden, macht sich Ruth geschockt und wie im Rausch dorthin auf den Weg, um alles vorzubereiten.

Erst unterwegs fällt ihr auf, dass sie nicht weiß, wo Groß-Einland genau liegt. Die Eltern hatten kaum davon erzählt und waren in Wien heimisch geworden. Kein Straßenschild weist ihr den Weg, auf keiner Landkarte ist der Ort verzeichnet und die Dame vom Amt erklärt ihr, dass es in Österreich nie ein Groß-Einland gegeben hat.

Nur durch Zufall hört sie an einer Tankstelle von einem Mann, dass er nach Groß-Einland fährt. Obwohl sie ihn nach einer Weile verliert, findet sie – nachdem sie mit dem Auto auf einem Trampelpfad ein steiles Waldstück durchquert hat – endlich den Ort und hat das Gefühl, in einem alten, österreichischen Städtchen gelandet zu sein. „Alles war dabei unfassbar sauber und heil – eine Perfektion, wie ich sie an keinem Quadratmeter Wiens je kennengelernt hatte.“ (Kapitel 4)

Die Sitten und Gebräuche sind – gelinde gesagt – seltsam und das Verhalten der Menschen wirft einige Fragen auf. Als Ruth ein Zimmer in einer Pension bezieht entwickelt sich zum Beispiel folgender Dialog (Kapitel 4): „‚Mein Name ist Dorothee, wenn Sie etwas brauchen, melden Sie sich.‘ Ich zeigte auf ihre Brust. ‚Aber da steht doch Frau Erna.‘ ‚Aber nein, das ist der Name des Gasthofs.‘ ‚Ist das hier nicht die Pension zum Fröhlichen Kürbis?‘ ‚Doch, doch.‘“ Weiterlesen

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Doris Dörrie: Leben, schreiben, atmen: Eine Einladung zum Schreiben

Über rote Blumen schreiben, über große Pril-Flaschen, tiefgekühlte Erbsen oder Q-tips? Kein Problem für Doris Dörrie. Und sicher auch nicht für die Leserinnen und Leser ihres neuen Buches „Leben, schreiben, atmen“, die sich von ihr mitnehmen lassen in eine Welt voller Erinnerungen und Anregungen. Denn nichts ist zu gering, um als Inspiration für das eigene Schreiben dienen zu können.

Es geht dabei nicht darum, perfekt zu schreiben oder um etwas, das sich gut verkauft, sondern darum, sich selbst besser kennenzulernen und das eigene Leben bewusst wahrzunehmen.

Schreibend erinnere ich mich an mich selbst. Was ist in meinem Gehirn an Bildern und Tönen gespeichert, was für Erinnerungen an Menschen, Orte, Tiere, Gefühle? Jeder von uns ist einzigartig. Niemand hat genau die gleichen Erinnerungen an dieselbe Begebenheit.“ (Seite 10)

Sie rät dazu, einfach loszuschreiben, ohne nachzudenken und ohne anzuhalten. Wohin dieses freie Assoziieren führt, kann man vorher nie sagen. So kommt sie zum Beispiel vom Herbst mit seinen Kastanien zum Tennisclub, an dem sie als Kind immer mit der Straßenbahn vorbeigefahren ist, und zur braungebrannten Gabi, die viel mehr vom Leben wusste als die kleine Doris. Weiterlesen

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William Melvin Kelley: Ein anderer Takt (1962)

Juni 1957 in einem fiktiven Staat im Südosten der USA: In der Kleinstadt Sutton lungern ein paar weiße Männer – wie so oft – auf der Veranda von Thomasons Lebensmittelgeschäft herum, als ein Lastwagenfahrer sie nach dem Weg zur Caliban-Farm fragt. Seine Ladung, ein Berg von weißen Steinsalz-Kristallen, kommt den Männern seltsam vor. Doch erst als sie erfahren, dass Tucker Caliban genau dieses Salz auf seinen Feldern verteilt, werden sie neugierig und machen sich auf den Weg zur Farm. Dort werden sie Augenzeugen von Ereignissen, die niemand wirklich versteht: Der dunkelhäutige Tucker Caliban, in dem das Blut des legendären „Afrikaners“ fließen soll, zerstört seinen gesamten Besitz, die Äcker, die Tiere, das Haus und bricht mit wenig Gepäck, Frau und Kind auf.

Als die gesamte schwarze Bevölkerung des Ortes und sogar des Staats es ihm gleichtut, stehen die weißen Männer staunend zusammen und fragen sich, was das zu bedeuten hat. Einzig der kleine Harold, genannt Mister Leland, hat gewagt, Tucker nach dem Grund seines Weggangs zu fragen und nur zu hören bekommen, dass er – Harold – noch nichts verloren hätte. Was das bedeuten könnte, erklärt ihm Reverend Bradshaw, ein anscheinend wohlhabender Besucher aus den Nordstaaten, der von den Ereignissen gehört hat und ihnen auf den Grund gehen will: „Ich glaube, er hat gemeint, dass man ihm etwas gestohlen hat und dass er das lange Zeit nicht gewusst hat, weil er nicht wusste, dass das, was man ihm gestohlen hat, überhaupt ihm gehörte. Verstehst du?“ (Zitat aus Kapitel „Mister Leland“).

Diese Aussage ist für mich der Kerngedanke von William Melvin Kelleys Debüt-Romans „Ein anderer Takt“, der 1962 erschienen ist. Weiterlesen

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