Emma Garnier: Grand Hotel Angst

Geistergeschichten spielen im Normalfall in abgelegenen englischen Landhäusern, in herbstlicher Atmosphäre zwischen Hochnebel und Moor. Das geht auch anders, dachte sich Autorin Emma Garnier und verlegte ihre Geschichte zur Frühlingszeit an die italienische Adria – den Ort Bordighera, der sich 1899 vom einstigen Fischerdorf zum noblen Tourismusziel für den europäischen (Geld-) Adel entwickelt hat. Im luxuriösen Grand Hotel Angst reisen die junge Nell und ihr Ehemann Oliver an. Sie wollen hier ihre Flitterwochen verbringen. Doch das Honeymoon-Feeling währt nicht lange. Nell ähnelt einer gewissen Lucrezia, die unter ungeklärten Umständen starb und durchs Haus spuken soll. Seltsame Vorkommnisse, unheilvolle Visionen, die dubiosen Geschäftspartner ihres Ehemannes: Nell muss schnell feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint – und stellt eigene Nachforschungen an. Weiterlesen

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