Was mit einem Mann passieren kann, der komplett den Boden unter den Füßen verliert – dieser Frage geht die österreichische Autorin Isabella Straub in ihrem Roman „Wer hier schlief“ nach.
Philipp Kuhn verlässt seine Frau, die zugleich seine Chefin in einer Firma für Sicherheitstüren ist (welche Symbolik!), um künftig mit seiner Geliebten Myriam zusammenzuleben. Problem: Als Philipp nach der Trennung besagte Myriam treffen will, ist sie plötzlich wie vom Erdboden verschwunden. Sämtliche Versuche, mit ihr Kontakt aufzunehmen, scheitern. Folglich ist Philipp von jetzt auf gleich nicht nur arbeits-, sondern auch obdachlos. Weiterlesen






Der große amerikanische Erzähler Richard Ford („Unabhängigkeitstag“, „Die Lage des Landes“) hat ein schmales Bändchen vorgelegt, in dem er sich an seine Eltern Parker und Edna erinnert. Und weil er die beiden als eigenständige Persönlichkeiten sieht, widmet er beiden jeweils ein eigenes Kapitel, wobei er den Teil über den Vater 30 Jahre später geschrieben hat als den über die Mutter.
