„Montechristo“ ist der Titel des Filmes, den Jonas Brand wirklich machen will. Sein Herzblutprojekt, das von jeder Filmförderung und allen anderen finanziellen Förderern abgelehnt wurde und deswegen auf Eis liegt. In der Zwischenzeit verdient er sein Geld mit ungeliebten High-Society-Reportagen. Durch mehr Zufall als einem Krimi guttut, gerät er in eine wirklich große Story hinein. Es beginnt mit einem überfahrenen Zugreisenden, und geht weiter mit zwei Hundertfrankenscheinen, die beide echt sind und trotzdem die gleiche Seriennummer aufweisen. Brand beginnt zu recherchieren es dauert nicht lange, bis seine Wohnung durchsucht und er selber überfallen wird. Weiterlesen
Krimi & Thriller
Sebastian Fitzek: Passagier 23
Was für eine ärgerliche Zeitverschwendung. Ich habe mich blenden lassen. Genau dort, wo man immer seine Finger von lassen sollte: nämlich von den Bücherstapeln am Eingang der Buchumschlagplätze in den dicken Fußgängerzonen mit den noch dickeren Plakaten wie „Spiegelbestseller“ oder sonst irgendwelchen Listen und Lügen. Da stand ich nun eines Tages und wartete auf eine Bekannte. Es dauerte und regnete. So kam ich zu diesem Buch. Nun bin ich ja gerne Kreuzfahrer, hab als Künstler schon einiges von der Welt sehen dürfen und mag das Leben auf solchen Schiffen. Nicht so Riesenpötte wie die hier beschriebene „Sultan of the sea“ eher ein-zwei Nummern kleiner, aber was solls. Weiterlesen
Sabine Thiesler: Versunken
Als es auf dem Schiff, auf dem Malte bisher gearbeitet hat, zu einem Tumult kommt, in dessen Folge er um sein Leben bangen muss, springt er kurzerhand heimlich von Bord. Doch das verbessert seine Situation nur geringfügig. Jetzt ist er ohne Geld, Papiere, Unterkunft oder Freunde in einem fremden Land unterwegs, seine Verfolger immer noch auf den Fersen. Anderswo sorgt eine aus dem Wasser gefischte Leiche für Fragen und man vermutet schon einen Haiangriff. Keiner allerdings könnte besser Aufschluss darüber geben als Malte selbst. Weiterlesen
James Carol: Broken Dolls
„… Menschen bewältigen den Alltag mit Hilfe von Routine, von vertrauten Mustern. Fallen sie weg, entsteht Chaos. Alles … war ihr genommen. … Ihre Entführer bestimmten jetzt über jede Einzelheit ihres Lebens. Wann sie schlief, wann sie aß, was sie tat und was sie anhatte. Das, was Rachels Persönlichkeit bis dahin ausgemacht hatte, wurde nach und nach zerstört, bis nur noch eine kaputte Puppe übrig war.“ (S. 222/223)
Jefferson Winter arbeitet für die Polizei als Berater. Er wird immer dann gerufen, wenn Massenmörder beziehungsweise Psychopathen ihr Unwesen treiben. Mit Massenmördern kennt er sich aus. Weiterlesen
Arne Dahl: Der elfte Gast
Seit der Auflösung der A-Gruppe sind einige Jahre vergangen. Bis die zehn Ex-Kollegen plötzlich eine Einladung in ein verlassenes Herrenhaus erhalten. Dort versammeln sie sich noch einmal alle um eine Festtafel und erwarten den geheimnisvollen elften Gast. Doch was will der unbekannte Absender von ihnen? Oder steckt vielleicht doch ein Mitglied der Gruppe hinter dieser ominösen Einladung?
Anders, als man vielleicht vermuten könnte, erwartet das A-Team in „Der elfte Gast“ kein aufregender neuer Fall. Das Buch ist vielmehr eine Kurzgeschichtensammlung, die an das „Decamerone“ von Boccaccio erinnern soll. Weiterlesen
Paul Finch: Rattenfänger
„Rattenfänger“ ist der zweite Fall von Detective Sergeant Mark Heckenburg, kurz „Heck“ genannt. Diesmal hat es das Sonderdezernat für Serienverbrechen, dem er zugehört, mit besonders barbarischen Fällen zu tun. Alle Opfer sterben an einem Feiertag und werden, gemäß diesem, zur Schau gestellt. So wird beispielsweise das erste Opfer als Weihnachtsmann verkleidet in einem Kamin eingemauert aufgefunden. Zunächst ist kein Zusammenhang zwischen den Taten erkennbar, aber nach und nach erkennt Heck das grausame Muster… Weiterlesen
Volker Kutscher: Märzgefallene
Gereon Rath verbringt den Karneval 1933 in Köln. Das scheint kein guter Gedanke gewesen zu sein. Der Kölsche Klüngel geht ihm auf die Nerven, er trinkt zuviel, verärgert seinen Vater und landet schließlich mit einer Jeckin zwischen geleerten Weinflaschen. Da kommt es ihm ganz gelegen, dass er nach Berlin zurückbeordert wird, da jeder Kopf für die Aufklärung des Reichstagsbrandes benötigt wird.
Wieder zurück in Berlin muss er feststellen, dass es dabei um alles andere als saubere Polizeiarbeit geht. Vielmehr geht es um eine reine Kommunistenhatz, alle verfügbaren Kräfte werden der politischen Abteilung zugeteilt und das bekommt auch Gereons Verlobte Charlie zu spüren. Weiterlesen
Zoran Drvenkar: Still
Er nennt sich Mike Stellar. Er sucht den Kontakt zu Pädophilen, von denen er glaubt, dass sie weit genug gehen, um Mädchen zu entführen und verschwinden zu lassen. Er hat ein Ziel: Er möchte seine Tochter finden und sei es als Leiche. Denn es gibt ein Mädchen, dass ihnen entkommen ist. Sie sitzt in einer Anstalt und spricht kein Wort aber sie soll sein Schlüssel sein.
Zoran Dvenkar erzählt seinen Thriller aus der Sicht von Mike Stellar. Für Mike gibt es „Ich“, „Du“, und „Sie“, „Sie“ sind die Gruppe, in die er versucht sich einzuschleusen, „Du“ ist das Mädchen, das entkommen konnte. Weiterlesen
Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford
In „Die Leb
enden und Toten von Winsford“ erzählt Håkan Nesser eine beinahe ruhige Geschichte. Es ist ein Genuss, in seine Beschreibungen der englischen Flora und Fauna (die Geschichte spielt zum großen Teil in Exmoor, einem kleinen Dorf in der südenglischen Moorlandschaft) hinein zu tauchen. Er gibt der Geschichte viel Zeit für die Entfaltung, ohne dass es jemals langatmig wird. Einfühlsam geht er auf seine Charaktere, besonders die Hauptfigur Maria Anderson, ein. Stück für Stück entfaltet sich die Geschichte dieser mysteriösen Frau, die es von Ihrer Heimat Schweden in das verlassene Dorf in England verschlagen hat. Weiterlesen
Cecilia Ekbäck: Schwarzer Winter
Die Handlung von Cecilia Ekbäcks historischem Krimi spielt im Jahr 1717 in Lappland, wo nicht nur durch den eisig kalten Winter unwirtliche Lebensbedingungen vorherrschen.
Kurz nachdem ihre Familie in ihrem neuen Zuhause, einem heruntergewirtschafteten Hof eintrifft, finden die beiden Schwestern Frederika und Dorotea einen Toten am Berg Blackåsen. Die Mutter der Mädchen, Maija, kennt sich als Heilerin mit Wunden aus. Sie glaubt den anderen Siedler nicht, die behaupten, der Tote, bei dem es sich um ihren Nachbarn Eriksson handelt, sei von Wölfen oder einem Bären angegriffen worden.
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