Jeder kennt jeden in dem kleinen Provinznest Wells in den USA. Die Bewohner sind „Fast eine Familie“. Und als eine Tragödie geschieht, hat jeder irgendwie damit zu tun.
Einen herzzerreißenden Roman über abgrundtiefe Trauer, Mitgefühl, Mitmenschlichkeit und Einsamkeit ist dem Amerikaner Bill Clegg mit dem Buch „Fast eine Familie“ gelungen. Dieser Debütroman des Autors stand wochenlang auf den Bestsellerlisten in den USA; jetzt ist er in deutscher Übersetzung erschienen.
Es ist ein unendliches Leid, das die 50-jährige June erlebt: Am Vorabend der Hochzeit ihrer Tochter kommen die Braut, ihr Bräutigam, der Vater der Braut und Junes neuer Lebenspartner Weiterlesen


Wir befinden uns mitten im Dreißigjährigen Krieg. Wallenstein hat im Auftrag des katholischen Königs gerade die protestantischen Horden des Dänenkönigs in Lütten geschlagen, der Sieg scheint in greifbarer Nähe zu sein. In einem kleinen Kaff abseits des Kriegsgeschehens lebte man bislang friedlich. Bis eines Tages Reisende vorbeikommen. Die ersten, Protestanten mit einem Juden im Gepäck sind auf der Flucht, die Anderen, Katholiken versuchen die Flüchtigen einzufangen. Beide aber gehen mit den Bewohnern der Region nicht eben pfleglich um. Die Zeit, der Krieg und die damit verbundene Verrohung hat seinen Tribut gekostet – der geschliffene Stahl ist ebenso schnell gezogen, wie die Arkebuse abgefeuert. 




