Nicole C. Vosseler: Der englische Botaniker

China, 1843: Der schottische Botaniker Robert Fortune lässt seine Familie in der Heimat zurück, um die Pflanzenwelt des fernen Landes zu erforschen. Er will unbekannte Pflanzen katalogisieren, seltene Exemplare mit nach England bringen und vielleicht sogar Namensgeber für bisher unbekannte Exemplare werden. Dass er dafür ein ganzes Jahr von seiner Frau und den kleinen Kindern getrennt ist, muss er in Kauf nehmen. Über Briefe bleiben sie allerdings in Kontakt. Als seine Reise aufgrund der Feindlichkeit der Chinesen gegenüber Fremden ins Stocken gerät, lernt Fortune die Kämpferin Lian kennen, die ihm weiteren Zutritt zu entfernten Gärten der Chinesen verschafft. Doch zwischen den beiden ungleichen Menschen keimen noch ganz andere Dinge … Weiterlesen

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Paul Pen: Das Haus in der Kakteenwüste

Elmer und Rose leben mit ihren vier Töchtern Dahlia, Daisy, Iris und Melissa in der Abgeschiedenheit der mexikanischen Wüste. Nur selten lassen sie sich vereinzelt im weit entfernten Ort blicken. Für die Mädchen ist dies nicht immer einfach. Die 13-jährige Melissa spricht mit Kakteen und Steinen, nur damit sie irgendjemanden zum Reden hat. Ihre 16-jährige Schwester Iris wünscht sich nichts mehr, als einen Jungen in ihrem Alter kennenzulernen und sich endlich, wie in ihren geliebten Romanen geschehen, zu verlieben. Als plötzlich der junge Wanderer Rick vor der Haustür der Familie lebt, steht nicht nur Iris‘ Welt Kopf. Auch Rose und Elmer sind erschüttert, denn Rick scheint ein Jahre lang gehütetes Geheimnis zu kennen. Weiterlesen

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Abby Cooper: Wunderworte

Die 12-jährige Elyse leidet unter einem seltenen Gendefekt. Hört sie Worte über sich, erscheinen diese auf der Haut an ihren Armen und Beinen. Sagt jemand beispielsweise „nettes Mädchen“ zu ihr, kann man den Begriff nur wenige Sekunden später auf ihrem Körper lesen. Natürlich sagen andere 12-Jährige nicht so nette Sachen zu einer Mitschülerin, die so eine verrückte Krankheit hat. Und so muss Elyse sich ständig kratzen, denn die fiesen Begriffen jucken auf ihrer Haut. Als sie eines Tages den Mut verliert, erscheint ein Wort auf ihrer Haut, welches sie nur in ihrem Kopf über sich selbst gedacht hat. Was passiert nun mit ihr? Dabei hatte sie doch so viel darauf gesetzt, die diesjährige Klassenfahrt ihrer Jahrgangsstufe zu planen. Weiterlesen

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Heather Young: Das verlorene Mädchen

Minnesota, 1935: Die Familie Evans verbringt ihren Sommerurlaub wie jedes Jahr in ihrem Sommerhaus am See. Auch ihre drei Töchter, die 13-jährige Lilith, die 11-jährige Lucy und die 6-jährige Emily, sind mit dabei. Die älteren Mädchen genießen ihre Freiheit in den Wäldern. Doch in diesem Jahr merkt Lucy eine Veränderung an ihrer größeren Schwester. Lilith beginnt sich zu schminken und für Jungs zu interessieren. Niemand ahnt jedoch, dass der Sommer kein gutes Ende nehmen wird: Am letzten Tag der Ferien verschwindet ausgerechnet die kleine Emily spurlos.

Mehr als 60 Jahre später lebt nur noch Lucy. In hohem Alter schreibt sie auf, was in jenem Sommer 1935 passiert ist, um es Liliths Enkelin, der einzig verbliebenen Erbin, zu hinterlassen. Weiterlesen

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John Corey Whaley: Hochgradig unlogisches Verhalten

Seit einigen Jahren geht der 16-jährige Solomon nicht aus dem Haus. Er wird übers Internet unterrichtet, seine Eltern machen die nötigen Besorgungen. Solomon leidet unter Agoraphobie und fühlt sich nur drinnen im Haus wohl. Es ist nicht so, als würde er dort nur depressiv sitzen, nein, mit seinen Eltern und in sicherer Umgebung kann er lachen und fröhlich sein. Freund allerdings hat Solomon keine. Nie besuchen ihn andere Jugendliche und von der Welt dort draußen hört er nur Geschichten. Das alles beginnt sich zu ändern, als Lisa, seine ehemalige Mitschülerin, Interesse zeigt und ihn besuchen möchte.

Agoraphobie ist eine Angststörung, die vor allem in Menschenmengen ausgelöst wird. In besonders schweren Fällen – wie bei Solomon – kann der Betroffene nicht mal mehr die eigenen vier Wände verlassen. Deswegen kennt Solomon all die Dinge, die normale Jugendliche gerne machen, nicht. Weiterlesen

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Kenneth Oppel: Vom Suchen und Finden

Amerika, irgendwann Mitte des 19. Jahrhunderts: Rachelt Cartland ist die Tochter eines der angesehensten Professoren des Landes. Doch ausgerechnet ihr Vater hat für Rachels Interesse an der Paläontologie, bei der man nach Fossilien längst ausgestorbener Dinosaurier und anderer Lebewesen sucht, nichts übrig. Er würde Rachel lieber zu Hause am Herd mit einem netten Ehemann sehen.  Als Rachel Samuel Bolt kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden. Samuel ist der Sohn eines mit Cartland verfeindeten Paläontologen und zwischen den rivalisierenden Wissenschaftlern entbrennt ein Wettrennen auf der Suche nach den Knochen des Tyrannosaurus Rex. Keiner der beiden merkt jedoch, dass sich zwischen ihren Kindern eine Sympathie und Zuneigung entwickelt. Weiterlesen

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Wesley Chu: Zeitkurier

Das Universum im 26. Jahrhundert: Die Erde ist ein verseuchtes Ödland, nur noch ein Bruchteil der einstmaligen Weltbevölkerung lebt auf ihr. Die Menschen sind teils gestorben, teils ins All ausgewandert. Deshalb gibt es auf zahlreichen Planeten Kolonien. Doch eins konnte dabei nicht gelöst werden: Die Energiequellen und Ressourcen werden dennoch langsam knapp. Um diesem entgegenzuwirken, machen speziell ausgebildete Menschen Zeitreisen, die Chronauten. James Griffin-Mars ist einer von ihnen, ein sehr guter sogar. Er ahnt allerdings nicht, dass sein neuer Auftrag auf der Erde alles verändern wird und sein komplettes Weltbild infragestellt.

Wesley Chu ist mit „Zeitkurier“ ein sehr interessanter Zeitreisen-Science-Fiction-Roman gelungen, der ohne viel Technik auskommt. Weiterlesen

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Rachel Bateman: Glücksspuren im Sand

Die 17-jährige Anna ist kaum ein Jahr jünger als ihre Schwester Storm. Storm ist Annas großes Vorbild, obwohl das Mädchen alles andere als beliebt ist. Im Gegenteil ist Storm eher seltsam und hält sich im Hintergrund. Sie hat nur wenige gute Freunde und verbringt die meiste Zeit mit den Nachbarsjungen Cameron. Als Storm in der Nacht nach ihrer Abschlussfeier bei einem Autounfall stirbt, bricht für Anna und Cameron eine Welt zusammen. Doch dann entdeckt Anna eine Sommerliste ihrer Schwester, all die Dinge, die Storm in diesem Sommer erreichen wollte. Anna beschließt, Storms Liste abzuarbeiten, und Cameron erklärt sich bereit, ihr zu helfen.

Im Mittelpunkt dieses Jugendromans steht ausnahmsweise mal nicht die unbeliebte Schwester, die ihrer verstorbenen, super beliebten Schwester nacheifern will. Weiterlesen

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Elizabeth Heathcote: In der Tiefe

Seit gut zwei Jahren ist Carmen mit Tom verheiratet. Aus seiner früheren Ehe hat er drei Kinder, zu denen sie ein gutes Verhältnis hat. Doch in der Zeit zwischen dieser Ehe und ihrer eigenen Beziehung hatte Tom noch eine weitere Beziehung, die zur Beendigung seiner ersten Ehe führte. Er lernte Zena kennen und lieben und verließ für die 10 Jahre jüngere Frau seine Familie. Die Verbindung endete jedoch tragisch. Zena ertrank im Meer und wurde erst zwei Tage später gefunden. Als Carmen von dem Gerücht hört, dass Tom direkt etwas mit Zenas Tod zu tun haben soll, bekommt sie Zweifel an ihrem Ehemann und beginnt zu recherchieren.

Elizabeth Heathcote stellt das Leben ihrer Protagonistin gründlich auf den Kopf. Es wird bis in seine Grundfesten erschüttert. Denn Carmen muss alles, woran sie bisher geglaubt hatte, in Frage stellen. Kann sie Tom vertrauen? Weiterlesen

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Gerhild Stoltenberg: Überall bist du

Tom hat Martha verlassen und diese versinkt in ein tiefes Loch. Alles in ihrer Heimatstadt erinnert sie an ihren Liebsten, an die Beziehung, die gemeinsam verbrachten Stunden und Ausflüge. Deshalb muss sie einen Schnitt machen: Sie flieht ins ferne Belgrad. Von hier aus beginnt sie Geschichte zu erzählen und in dieser spielen drei Kinder im Alter von ein bis fünf Jahren eine wichtige Rolle. Es sind allerdings nicht Marthas eigene Kinder, sondern die Kinder einer Mutter, bei der sie schließlich babysittet. Oskar, Nippon und Beppi können Martha allerdings nur am Rande von ihrem Liebeskummer ablenken, sie muss immer wieder an Tom denken.

Dass Tom eigentlich gar nicht Tom heißt, erfährt man etwa zur Mitte des Romans. Für Martha wäre es zu schmerzhaft, ständig seinen wahren Namen zu denken und zu schreiben, deswegen hat sie im kurzerhand einen anderen verpasst. Weiterlesen

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