Sara Oliver: Die Welten-Trilogie 01: Gefangen zwischen den Welten

Ve heißt eigentlich Veronika und hat ein interessantes Leben. Seit ihre Mutter sich von ihrem Vater getrennt hat, lebt sie mal hier mal da auf der Welt. Jetzt muss ihre Mutter wieder zu einem Auftrag und schubst Ve mal eben aus Amerika zu ihrem Vater in den deutschen Hinterwald. Hier geht von Anfang an alles schief. Ihr Vater ist verschwunden, das Schloß in dem er wohnt eine Bruchbude und das nächste Dorf hat nicht mal Handy-Empfang, vom Schloß ganz zu schweigen. Da sie von dort nicht wegkommt, beginnt sie das Schloß zu erforschen und stößt auf einen Aufzug, der sie in eine Parallelwelt katapultiert. Dort heißt sie Nicky und ihr Leben ist ganz anders verlaufen …

Ich liebe den Gedanken an Parallelwelten, in denen alles ganz anders ist. Es war schon spannend, wie nach und nach die Leute, die Ve in der ersten Welt kennengelernt hat, in der zweiten auftauchten und was dort aus ihnen geworden ist. Der Gedanke, dass jede Entscheidung etwas bewirkt, gefällt mir immer wieder und ich könnte endlos darüber lesen.

Zudem gibt es hier noch ein kriminelles Rätsel und eine Liebesgeschichte, die zu Herzen geht. Ve verliebt sich in der Parallelwelt und der Typ ist in ihrer Welt ein ganz anderer. Und ihr Vater ist ja veschwunden, ebenso wie Nickys Vater. Das Rätsel ist auch am Ende des ersten Bandes noch nicht gelöst. Nickys Vater ist ein erfolgreicher Physiker, im Gegensatz zu Ves Vater, der zwar auch Physiker, aber gänzlich erfolglos ist. Trotzdem haben anscheinend beide am gleichen Projekt gearbeitet, aber wo sind sie jetzt?

Das Buch hat mir viele schöne Stunden bereitet und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

Sara Oliver: Die Welten-Trilogie 01: Gefangen zwischen den Welten.
Ravensburger Buchverlag, August 2016.
416 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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