Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 13: Eiskalt erwischt!

Greg ist ja außer einem Faulpelz auch noch eine Frostbeule. Deswegen kommt es ihm ganz gelegen, dass es noch warm ist, obwohl der Winter längst begonnen haben müsste, Klimawandel hin oder her. Nur dass seine Schule mit der Situation gar nicht umgehen kann und alle Heizungen so hoch eingestellt sind, dass man sich vorkommt wie in einer Sauna ist unangenehm.  Aber dann kommt der Winter doch noch mit aller Kraft und anstatt gemütlich vor dem Fernseher zu liegen, scheucht Gregs erziehungskorrekte Mutter ihn raus zum Spielen. Im Laufe des Buches lernen wir beinahe die gesamte Nachbarschaft kennen, was ziemlich lustig ist. Da gibt es Anfang und Ende von Gregs steiler Straße und natürlich ist man sich nicht gewogen. Da werden Forts gebaut und Schneebälle mit taktischer Feinheit weiterentwickelt und alles ist ein Riesenspaß, schließlich hat die ganze Stadt schulfrei.

Auch der 13. Band der beliebten Greg Reihe zeigt wieder die gewohnte Mischung aus Comic und Buch. Dieses Mal spielt die Familie Heffner kaum eine Rolle (außer natürlich die Nervensäge Manni), dafür macht die Schneeballschlacht mit der ganzen Straße und Gregs ganz persönliche Ansichten über seine Mitmenschen einfach Spaß. Eine schöne Fortsetzung der Reihe.

Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 13: Eiskalt erwischt!.
Baumhaus Verlag, Oktober 2018.
224 Seiten, Gebundene Ausgabe, 14,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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