Im Kaiserreich der Esche, einem fiktiven Land, stehen Veränderungen an. Nicht nur der nordische Stammesfürst Morwa schwindet dahin, so dass ein Machtkampf unter seinen Nachfolgern entbrennt. Auch in der Hauptstadt des Landes stehen die Zeichen auf Sturm. Der heilige Baum beginnt zu welken und droht, das Land in Dunkelheit zu hüllen. Die Menschen spüren, dass sie eine mächtige Persönlichkeit brauchen, um aus der Not herausgeführt zu werden. In diesem Fall nur am Rande Andeutungen zur Handlung, denn jegliche Beschreibung der Handlung führt dazu, Geschehnisse aus dem ersten Teil vorwegzunehmen.
Denn am Ende vom ersten Band „Ein Reif aus Eisen“ endet die Handlung in einem großen Tumult und einem Anschlag auf den Stammesführer Morwa. Der neue Band von Stephan M. Rother fungiert als Mittelstück in der Romanreihe und befasst sich im Wesentlichen mit den Ereignissen wenige Stunden nach dem Anschlag auf Morwa. Es ist von hoher Bedeutung, den ersten Band zu kennen, einfach nur den vorliegenden Titel zu lesen, empfiehlt sich auf keinen Fall. Weiterlesen







Die 17-jährige Amanda zieht aus ihrem Heimatort weg, um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Denn zu viele Menschen dort wissen, dass Amanda nicht immer so hieß. Geboren wurde sie als Andrew Hardy. Doch den hat sie lange hinter sich gelassen. Denn Andrew spürte schon als kleines Kind, dass er ein Mädchen ist. Die geschlechtsangleichenden Operationen hat Amanda endlich hinter sich und durch die Hormoneinnahmen ist sie auch sonst ein Mädchen. Im Wohnort ihres Vaters will Amanda neu anfangen und alles klappt erstmal total gut. Sie findet schnell neue Freunde und dann taucht sogar ein Junge auf: Grant. Amanda verliebt sich Hals über Kopf. Doch was passiert, wenn irgendjemand hier die Wahrheit herausfindet?
Das Leben der 17-jährigen Nara verläuft in geordneten Bahnen. Sie ist ganz gut in der Schule, verbringt viel Zeit mit ihrer Freundin Charlotte und ihrem besten Kumpel Jamie und hat sich in Tobias aus ihrer Jahrgangsstufe verguckt. Doch dann bringt ein kleiner Zettel mit nur wenigen Worten darauf alles ins Wanken. „Stelle dich niemals gegen den göttlichen Willen! Es könnten furchtbare Dinge geschehen.“ Diesen Zettel findet Nara bei sich und misst ihm erst keine allzu große Bedeutung zu. Ein Scherz, was sonst? Doch als der Hund der Familie verschwindet und wenig später mit aufgeschlitzter Kehle gefunden wird, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Nara wird erpresst und gefangen genommen und muss in einem dunklen Zimmer gefesselt ausharren.