Julia Deck: Privateigentum

„Ich fand es falsch den Kater zu töten – ganz allgemein und auch in diesem speziellen Fall -, als du mir sagtest, was du mit dem Kadaver anstellen wolltest“ (eBook S. 5) Dieser starke Romanbeginn lässt bereits erahnen, dass im weiteren Text noch mehr Konfliktpotential zu erwarten ist. Eine Neubausiedlung mit den Komponenten einer hypermodernen […]

Kiera Cass: Promised

Hollis lebt mit ihren Eltern am Hof des Königs, sie trägt die schönsten Kleider, isst das feinste Essen, verkehrt in der besten Gesellschaft und genießt ihr Leben voller Klatsch, Tratsch und Geld. Doch das ist es nicht, was sie besonders macht. Seit längerer Zeit hat auch noch der König ein Auge auf sie geworfen. Was […]

Chandler Baker: Whisper Network

Ein Buch zur #MeeToo-Dabatte. Vier Juristinnen in einer Sportbekleidungsfirma in Dallas versuchen Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Doch sind es Männer in Schlüsselpositionen, die ihnen den Aufstieg verwehren, beziehungsweise selbigen von gewissen körperlichen Gefälligkeiten und Äußerlichkeiten abhängig machen. Folge: Bald kursiert in den Büros der Stadt die so genannte „BAD-Liste“ mit den […]

Delphine de Vigan: Dankbarkeiten

Delphine de Vigan hat einen neuen, glühenden Fan gewonnen. Der mir bislang zugegebenermaßen unbekannten Autorin gelingt etwas, woran andere scheitern. Sie schildert das Altwerden, das Vergessen und sich Verlieren mit einer großen Empathie, mit Mitgefühl und Verständnis und dabei vollkommen ohne Pathos, Gefühlsduselei oder Überheblichkeit. Michka ist alt, sie verliert Dinge und sie verliert Worte, […]

Mark de Jager: Bluthimmel

Einst, lange ist es her, da erhob er sich auf seinen Schwingen in die Lüfte. Als Drache stand er am oberen, am obersten Ende der Nahrungskette, genoss das Zutrauen seiner Gefährtin und verursachte Angst und Grauen bei den Menschen. Dann wurde er von einem dieser die Erde so zahlreich verwüstenden Zweibeinern gefangen genommen, inhaftiert, seiner […]

M.R.C. Kasasian: Gower Street Detective 04: Die Geheimnisse der Gaslight Lane

1872 lebte und starb die Familie Garstang in ihrem Anwesen in der Gaslight Lane. „… Die Garstangs hatten allen Grund anzunehmen, dass ihnen noch ein langes und gesundes Leben bevorstand. Sie hatten keinen Grund zu glauben, dass man sie wie Schweine abschlachten würde.“ (S. 9 E-Book) Mit ihnen starben drei ihrer Bediensteten sowie ihr Patensohn. […]