Raven lebt mit ihrem Bruder Jed in Dividium. Die Gesellschaft ist in Klassen eingeteilt und Verbrechen werden hart bestraft. Alle Verbrechen. Es gibt das sogenannte Gefängnis „Endlock“, die Insassen werden regelmäßig zur Erheiterung der Oberschicht als Jagdbeute eingesetzt. Die Strafe ist grundsätzlich lebenslänglich, etwas anders wäre auch unlogisch, da dort kaum jemand ein Jahr überlebt. Raven selbst hat als Kopfgeldjägerin so manchen Insassen dorthin gebracht. Als ihr Bruder Jed verhaftet wird und sie sich von der Rebellengruppe „Kollektiv“ anheuern und einliefern lässt, ist die Lage also brisant.
Die dystopische Welt des Dividiums hat mich überzeugt. Ja, ich glaube, dass in einer entsprechend aufgebauten Welt Menschen Vergnügen daran finden werde, andere Menschen zu jagen und zu töten. Insbesondere, wenn des dabei zu Entmenschlichung kommt (es sind ja nur Verbrecher und überhaupt aus der untersten Klasse). Ein bisschen gefehlt hat mir die Hintergrundgeschichte, wie es dazu kam, ob nur ein Land, ein Kontinent betroffen ist und ob es woanders aussieht. Mir fehlte diese Information, weil sie auch Raven und dem Kollektiv fehlte, ich hoffe da sehr auf einen aufklärenden zweiten Band.
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