Minna Lindgren: Der Todesfall der Woche

Tod, Demenz und Pflegeheim – wohl niemand außer den Finnen versteht es, derartige Themen schwarzhumorig, schonungslos und warmherzig zugleich aufzubereiten. Im „Abendhain“ vertreiben sich die über 90-jährigen Heimbewohnerinnen Siiri, Irma und Anna-Lisa mit Canasta, Stuhlgymnastik und Rotweintrinken den Tag. Auch die Frage, wen es von den Nachbarn diese Woche dahingerafft hat, bietet Gelegenheit für anregende Unterhaltungen. Bis der junge Kantinenkoch Tero stirbt, den Patienten merkwürdige Medikamente untergejubelt werden und ein mysteriöser „Höllenengel“ mit Lederjacke und Motorrad in ihr Leben tritt. Plötzlich befindet sich Siiri in einem Abenteuer, in dem sie ihre Freiheit verteidigen muss.

Die drei rüstigen Freundinnen bilden neben einem ehemaligen Botschafter, der stets auf Beerdigungen einschlafenden Krempenhutdame sowie dem Ehepaar Partanen, welches jeden Nachmittag lautstarken Sex praktiziert Weiterlesen →

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Joakim Zander: Der Freund

Wenn Anschläge den Alltag zerbomben, dann können Polizisten und Geheimdienste für verängstigte Menschen nicht nur eine mentale Hilfe sein. Doch was passiert, wenn ein unbescholtener Bürger Terrorist genannt wird?

Der Schwede Jacob heißt eigentlich anders. Er will aufsteigen und im diplomatischen Dienst Karriere machen. Ausgerechnet in Beirut beginnt er während der Unruhen ein Praktikum. Als er sich auf einer Party in Yassim verliebt, beginnt nicht nur eine leidenschaftliche Beziehung. Er gerät auch in den Fokus der Geheimdienste. Sie nennen Yassim einen Terroristen und erpressen Jacob. Innerhalb kürzester Zeit gerät Jacobs Leben aus den Fugen. In seiner größten Not bittet er die schwedische Anwältin Gabriele Seichelmann telefonisch um Hilfe und zieht sowohl sie als auch deren Freundin Karla in den Abgrund. Denn jeder, der mit Jacob Kontakt hat, gerät unter Terrorverdacht. Weiterlesen →

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Jo Nesbø: Durst

Der 57jährige, norwegische Schriftsteller Jo Nesbø ist durch seine Kriminalromane um den Ermittler Harry Hole weltweit bekannt geworden. Mitte Oktober 2017 kommt die Verfilmung von „Schneemann“ (Harry Holes siebter Fall) in die deutschen Kinos. Die Ullstein Buchverlage haben am 15. September 2017 Harry Holes elften Fall mit dem Titel „Durst“ in einer Übersetzung von Günther Frauenlob herausgebracht.

Um Harry Hole ist es ruhig geworden. Wie in seinem letzten Fall „Koma“, unterrichtet er weiter an der Polizeihochschule Oslo. Er hat seine Liebe, Rakel, geheiratet und führt ein zufriedenes und glückliches Leben am Holmenkollen mit Blick auf die Stadt Oslo und den Fjord. Oleg, Rakels Sohn, studiert inzwischen an der Polizeihochschule. Weiterlesen →

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Paul Pen: Das Haus in der Kakteenwüste

Elmer und Rose leben mit ihren vier Töchtern Dahlia, Daisy, Iris und Melissa in der Abgeschiedenheit der mexikanischen Wüste. Nur selten lassen sie sich vereinzelt im weit entfernten Ort blicken. Für die Mädchen ist dies nicht immer einfach. Die 13-jährige Melissa spricht mit Kakteen und Steinen, nur damit sie irgendjemanden zum Reden hat. Ihre 16-jährige Schwester Iris wünscht sich nichts mehr, als einen Jungen in ihrem Alter kennenzulernen und sich endlich, wie in ihren geliebten Romanen geschehen, zu verlieben. Als plötzlich der junge Wanderer Rick vor der Haustür der Familie lebt, steht nicht nur Iris‘ Welt Kopf. Auch Rose und Elmer sind erschüttert, denn Rick scheint ein Jahre lang gehütetes Geheimnis zu kennen. Weiterlesen →

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Uli Aechtner: Mordswetter

Nicht erst seit der Wirbelsturm ‚Irma‘ gewaltige Schäden angerichtet hat, weiß man, dass Unwetter gefährlich sein können. Dabei muss es sich nicht gleich um einen Hurrikan handeln. Vor einem Gewitter oder einem kräftigen Hagelschauer sollte man sich aber auch in unseren Breitengraden in Acht nehmen.

In Ulis Aechtners neuem Roman spielt das Wetter nun eine Hauptrolle: Da wird eine tote Camperin leblos vor ihrem Zelt aufgefunden. Es gibt keinerlei Anzeichen auf ein Gewaltverbrechen. Die einzige Erklärung scheint zu sein, dass sie von einem Blitzschlag getötet wurde. Aber war es wirklich das Gewitter? Oder hatte da doch jemand die Finger im Spiel? Vielleicht Maik Herres, der Freund der Camperin, dessen Hobby es ist, Gewitter zu fotografieren? Weiterlesen →

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Heather Young: Das verlorene Mädchen

Minnesota, 1935: Die Familie Evans verbringt ihren Sommerurlaub wie jedes Jahr in ihrem Sommerhaus am See. Auch ihre drei Töchter, die 13-jährige Lilith, die 11-jährige Lucy und die 6-jährige Emily, sind mit dabei. Die älteren Mädchen genießen ihre Freiheit in den Wäldern. Doch in diesem Jahr merkt Lucy eine Veränderung an ihrer größeren Schwester. Lilith beginnt sich zu schminken und für Jungs zu interessieren. Niemand ahnt jedoch, dass der Sommer kein gutes Ende nehmen wird: Am letzten Tag der Ferien verschwindet ausgerechnet die kleine Emily spurlos.

Mehr als 60 Jahre später lebt nur noch Lucy. In hohem Alter schreibt sie auf, was in jenem Sommer 1935 passiert ist, um es Liliths Enkelin, der einzig verbliebenen Erbin, zu hinterlassen. Weiterlesen →

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Harry Bingham: Fiona: Als ich tot war

Die Polizistin Fiona arbeitet in Südwales und langweilt sich. Nichts passiert, außer einigen Unregelmäßigkeiten bei den Gehaltszahlungen einer großen Firma. Wie so oft beginnt die Überprüfung schleppend. Doch allmählich entwickeln sich die Betrügereien des noch unbekannten IT-Spezialisten in einem Ausmaß, das für die undercover ermittelnde Fiona erschreckende Dimensionen erreicht. In diesem besonderen Fall will sie unbedingt den oder die Drahtzieher überführen und riskiert dabei ihr Leben.

Den Autoren Harry Bingham muss man sich unbedingt merken. Er hat nicht nur einen klugen und fesselnden Kriminalroman geschrieben, sondern auch eine interessante Frauenfigur entwickelt. Weiterlesen →

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Gaby Hauptmann: Scheidung nie – nur Mord!

Nach außen führt Tina ein Luxusleben: Ihr Mann Stefan verdient offenbar gut, er leitet mit seiner Schwester die eigene Firma. Die Tochter ist gut geraten und studiert, der Hund ein liebenswerter Kumpel. Aber Stefan hat einen teuflischen Plan: Er will Tina loswerden. Nicht per Scheidung, sondern für immer.

Bestseller-Autorin Gaby Hauptmann erzählt das Familiendrama in ihrem neuen Roman „Scheidung nie – nur Mord!“ amüsant. Und am Schluss auch richtig spannend. Stefans Firma schlingert knapp an der Pleite vorbei – was er vor seiner Frau und Schwester bislang gut verbergen konnte und gerne mit Geld um sich wirft, seiner Frau allerdings das Haushaltsgeld vorrechnet. Weiterlesen →

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Claudio Paglieri: Kein Vorteil für Commissario Luciani

Der italienische Journalist und Schriftsteller Claudio Paglieri (Jahrgang 1965) lebt in Genua und arbeitet seit 1990 für eine regionale Tageszeitung. Vor zehn Jahren startete er seine Krimireihe um den mageren Genueser Kommissar Marco Luciani mit „Kein Espresso für Commissario Luciani“, in dem es um Verbrechen im Profifußball-Milieu ging. Seitdem sind vier weitere Krimis erschienen. Am 18. August 2017 legte der Aufbau Verlag den sechsten Band mit dem Titel „Kein Vorteil für Commissario Luciani“ vor. Darin widmet sich Claudio Paglieri kriminellen Verstrickungen im Tennissport.

Marco Luciani hat mit seinem Sohn Alessandro die Stadt Genua, seine Arbeit bei der Polizei und Alessandros Mutter Sofia verlassen und ist in Barcelona untergeschlüpft. Dort vermietet er die Wohnung seiner Ex-Freundin, der Sängerin Alice, an Touristen, während Alice mit ihrer Band auf Tournee ist. Eines Tages bittet sie ihn um Hilfe bei der Suche nach der Tochter von Mauro Rossi, Weiterlesen →

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Matthew Reilly: Der große Zoo von China

China ist die aufstrebende Nation. Der meiste Reichtum auf der Welt ist hier angesiedelt, die Majorität aller Menschen sowieso und der Drang der Nation, endlich an die ihnen zustehende Stelle in der Machtpyramide aufzusteigen, nämlich auf Platz 1 ist ungebrochen. Dafür allerdings benötigt China ein Aushängeschild. Die USA haben Coca Cola und Disney, exportieren ihre Kultur, ihre Filme, Musik und Literatur beherrschen die Welt – das Reich der Mitte hat importierte Hochtechnologie und Massen an Arbeitern, die alles Kopieren, aber nicht entwickeln können.

Als Forscher in Südchina unter einem der dicksten Nickelvorkommen der Welt urweltliche Reptilieneier entdecken ist das eine Sensation. Als diese sich als lebensfähig erweisen und aus ihnen echte, lebende Drachen schlüpfen weiß die Parteiführung, die Tatsache geheim zu halten und einen Plan umzusetzen, Weiterlesen →

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